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Kingdom Come Deliverance im Test: Mittelalter, Speicherschnaps und klirrende Klingen

Komplexe Schwertkämpfe, historisch halbwegs korrekte Figuren und Schauplätze: Auch ohne Drachen und Magie bietet Kingdom Come Deliverance ein spannendes Abenteuer. Etwas Zauberkraft gibt es dann aber doch - zusätzlich zur Superspezialfähigkeit "Speicherstand laden".

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Artwork von Kingdom Come Deliverance
Artwork von Kingdom Come Deliverance (Bild: Warhorse Studios)

Verdammt, die Dorfwache hat uns erwischt! Gerade haben wir zusammen mit unserem Kumpel Fritz und ein paar weiteren Freunden das frisch geweißelte Haus unseres Nachbarn mit Dung beworfen, weil er unseren König Wenzel 4. beleidigt hat. Und schon laufen wir bei der Flucht dem örtlichen Wachmann in die Arme. Zum Glück drückt der beide Augen zu und lässt uns ziehen - ihm ist der Streit um den umstrittenen Regenten, den viele schlicht "Wenzel der Faule" nennen, nicht so wichtig. Hauptsache, im Örtchen Skalitz herrscht Ruhe!

Inhalt:
  1. Kingdom Come Deliverance im Test: Mittelalter, Speicherschnaps und klirrende Klingen
  2. Erst mal einen Snack einwerfen!
  3. Kampf mit Handicap
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Über dem Dorf thront die Burg des lokalen Adligen, direkt darunter ist die Schmiede von unserem Herrn Papa. In Kingdom Come Deliverance übernehmen wir die Rolle von Heinrich, der zu Spielbeginn im Auftrag seines Vaters ein paar Gegenstände besorgen soll und sich dabei auf Konfrontationskurs zu seinem Mitbürger begibt.

Kurz nach dem Auftakt des Action-Adventures geht die halbwegs heile Welt vollständig in die Brüche. Die Armee des feindlichen Sigismund von Ungarn fällt über das Dorf her, dabei kommen unter anderem die Eltern von Heinrich ums Leben. Seine Aufgabe: Er muss Vater und Mutter rächen, ein wertvolles Schwert wiederbeschaffen und ganz allgemein für das Gute kämpfen.

  • Mit einem Trainer üben wir den Schwertkampf. (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
  • Am Horizont sehen wir die Armee von König Sigismund. (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
  • Im Inventar sammeln wir nützliche Ausrüstung. (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
  • Nur ausgeschlafen haben wir volle Energie für Kämpfe und Abenteuer. (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
  • In einem Schloss wartet eine üppige Mahlzeit auf uns. (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
  • Die Orte für das Schnellreisesystem müssen wir erst freischalten. (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
  • Dialoge laufen meist per Multiple Choice ab. (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
  • Nicht immer scheint die Sonne über Böhmen. (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
  • Zum Knacken von Schlössern benötigen wir einen Dietrich. (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
  • Auch Reiten müssen wir und Heinrich erst lernen - sehr schwierig ist es aber nicht. (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
  • Das Grafikmenü der PC-Version ... (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
  • ... lässt viele Einstellungen zu. (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
Mit einem Trainer üben wir den Schwertkampf. (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)

Das macht er - im einigermaßen detailgetreu - nachgebildeten 15. Jahrhundert in einer Region namens Sasau im Südosten von Böhmen - etwa 40 Kilometer südöstlich von Prag, wo das Entwicklerstudio Warhorse seinen Firmensitz hat. Das Gelände und viele der Gebäude sind ungefähr den lokalen Gegebenheiten nachempfunden, soweit wir das im Vergleich mit Bildern aus dem Internet feststellen konnten. Den historischen Hintergrund lernen wir im Intro sowie in einer Art Ingame-Lexikon kennen, in dem wir auch viel über das Mittelalter an sich erfahren.

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Eine der Herausforderungen für Spieler von Kingdom Come Deliverance liegt darin, die Regeln in dieser mittelalterlichen Welt zu lernen. Dabei geht es nicht nur darum, Freund von Feind zu unterscheiden, sondern auch um die Gameplaymechaniken. Eine von vielen Sachen, die das Spiel anders macht als die meisten vergleichbaren Titel, sind echte Tagesabläufe von computergesteuerten Personen.

Beispielsweise tafeln ein Fürst und seine Gemahlin nur zu bestimmten Zeiten am Esstisch, wo wir sie abfangen und ein unter Umständen wichtiges Gespräch mit ihnen führen können. Kingdom verrät uns im Normalfall nichts zu den Abläufen an den unterschiedlichen Orten. Wir müssen selbst herausfinden, wer sich wann und wo befindet - im Grunde geht das nur durch sehr langes Beobachten oder durch Glück. Falls wir den Lösungsweg, den uns Fürst und Fürstin aufzeigen, nicht finden, müssen wir uns etwas anderes einfallen lassen.

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zilti 15. Feb 2018

Dafür verstehen sich der Maas und die Claudia Roth wohl nicht gut genug :D

Anonymer Nutzer 14. Feb 2018

Was aber auch nicht immer etwas bringt, weil auch im Witcher Konsequenzen häufig erst so...

burzum 14. Feb 2018

Schnellreise zum eigenen Haus / Bett nutzen und schlafen gehen. Dann speichert das Spiel...

Anonymer Nutzer 14. Feb 2018

Finde ich auch, das Ganze wirkt sehr glaubwürdig und stimmig, die Atmosphäre ist gro...

Anonymer Nutzer 13. Feb 2018

Nein, davon gehe ich nicht aus. Sondern davon, dass der VÖ-Termin künstlich vorgezogen...


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