Kampf mit Handicap

Wie das genau funktioniert, lernen wir in gut gemachten Tutorials innerhalb der Kampagne. Trotz viel Übung sind wir mit der Schwertsteuerung aber nicht so richtig warm geworden: Wir finden, dass die Eingaben oft mit einer zu langen, nicht nachvollziehbaren Verzögerung erfolgen, so dass der Ausgang der Kämpfe zum Teil Glückssache ist. Nur gegen einfache Feinde, etwa Banditen auf der Straße, ist uns der Sieg nach kurzer Übung sicher - Gefechte mit Rittern haben uns wenig Spaß gemacht. Etwas weniger frustrierend ist übrigens die Steuerung per Gamepad. Bei der Kombi aus Tastatur und Maus am PC wird es besonders fummelig.

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Eine große Stärke von Kingdom ist die schöne, stimmig in Szene gesetzte Welt. Die ist zwar nicht mal annähernd so groß wie in Assassin's Creed Origins und auch technisch längst nicht so imposant, bietet aber dennoch viel zu entdecken und Spielspaß für ein paar Dutzend Stunden. Wir können sowohl der Haupthandlung folgen als auch Nebenmissionen erledigen, etwa Schulden für unseren Vater eintreiben oder nach einem verschollenen Ring suchen. Nach und nach klappern wir so eine Reihe von Burgen und ein Kloster ab, die Geschichte wird immer wieder von sehenswerten und teils minutenlangen Zwischensequenzen vorangetrieben.

Zum Test lag uns das auf der Cryengine basierende Spiel für Windows-PC und Playstation 4 vor. Bei beiden Versionen hatten wir keine technischen Probleme wie Abstürze, aber sehr ähnliche und teils noch massive Bugs bei der Audioabmischung. Teils waren die Sprecher in Zwischensequenzen fast nicht zu hören, ein paar Szenen weiter gab es wieder die ursprünglich eingestellte Lautstärke. Dazu kommen in Dialogen oft Fehler bei der Synchronisation zwischen dem Gesagten und den Lippenbewegungen sowie bei Animationen. Heinrich etwa winkt oft an völlig unpassenden Stellen beschwichtigend mit der Hand, was sehr merkwürdig aussieht.

Ein paarmal sind wir außerdem Leitern nicht mehr hochgekommen oder zwischen Gegenständen steckengeblieben, was im besten Fall durch eine Schnellreise und im schlechtesten nur durch das Laden des letzten Savegames behoben werden konnte.

  • Mit einem Trainer üben wir den Schwertkampf. (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
  • Am Horizont sehen wir die Armee von König Sigismund. (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
  • Im Inventar sammeln wir nützliche Ausrüstung. (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
  • Nur ausgeschlafen haben wir volle Energie für Kämpfe und Abenteuer. (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
  • In einem Schloss wartet eine üppige Mahlzeit auf uns. (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
  • Die Orte für das Schnellreisesystem müssen wir erst freischalten. (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
  • Dialoge laufen meist per Multiple Choice ab. (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
  • Nicht immer scheint die Sonne über Böhmen. (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
  • Zum Knacken von Schlössern benötigen wir einen Dietrich. (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
  • Auch Reiten müssen wir und Heinrich erst lernen - sehr schwierig ist es aber nicht. (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
  • Das Grafikmenü der PC-Version ... (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
  • ... lässt viele Einstellungen zu. (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
Zum Knacken von Schlössern benötigen wir einen Dietrich. (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
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Die Systemanforderungen sind relativ niedrig: Laut Warhorse müssen PC-Spieler mindestens einen Rechner mit einer CPU vom Typ Intel Core i5 2500K mit 3.3GHz oder AMD Phenom II X4 940 besitzen, dazu kommen 6 GByte RAM. Als Grafikkarte muss eine Nvidia Geforce GTX 660 oder AMD Radeon HD 7870 vorhanden sein.

Für die maximalen Einstellungen empfiehlt das Studio einen Intel Core i7 3770 mit 3,4 GHz oder einen AMD FX-8350 mit 4 GHz. Der Speicher sollte 8 GByte haben, die Grafikkarte eine Nvidia Geforce GTX 1060 oder eine AMD Radeon RX 580 sein. In jedem Fall benötigt Kingdom rund 30 GByte auf der Festplatte, als Betriebssystem genügt die 64-Bit-Version von Windows 7.

Auf der Xbox One X wird Kingdom Come Deliverance in der Auflösung 1440p (2.560 x 1.440 Pixel) berechnet. Außerdem soll das Programm auf der X über die "qualitativ hochwertigste globale Beleuchtung verfügen sowie über mehr und schönere Schatten, bessere Lichteffekte und eine größere Fernsicht", so Hersteller Warhorse.

Auf der Playstation 4 Pro wird das Programm in einer Auflösung von 1080p berechnet (1.920 x 1.080 Pixel), die globale Beleuchtung ist nach Angaben des Studios etwas weniger aufwendig als auf der Xbox One X. Auf den Standardversionen von Xbox One und Playstation 4 wird Kingdom in einer Auflösung von 900p (1.600 x 900 Pixel) berechnet - und dann, wie alle Versionen, auf die Auflösung des Monitors skaliert, in den meisten Fällen also auf 1080p. Die Bildraten liegt auf allen Konsolen bei rund 30 fps, HDR unterstützt Kingdom Come Deliverance nicht.

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zilti 15. Feb 2018

Dafür verstehen sich der Maas und die Claudia Roth wohl nicht gut genug :D

Anonymer Nutzer 14. Feb 2018

Was aber auch nicht immer etwas bringt, weil auch im Witcher Konsequenzen häufig erst so...

[gelöscht] 14. Feb 2018

Anonymer Nutzer 14. Feb 2018

Finde ich auch, das Ganze wirkt sehr glaubwürdig und stimmig, die Atmosphäre ist gro...

Anonymer Nutzer 13. Feb 2018

Nein, davon gehe ich nicht aus. Sondern davon, dass der VÖ-Termin künstlich vorgezogen...



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