Abo
  • Services:

Schwertkampf und Systemanforderungen

Am Anwesen finden wir ein Massaker vor. Grausam zugerichtete Pferde liegen inmitten von Blutlachen, dazwischen sehen wir die Überreste von Menschen. Zum Glück gibt es ein paar Zeugen, an deren Befragung wir uns umgehend machen. Dialoge laufen in Kingdom innerhalb eines einfachen Multiplechoice-Verfahrens ab: Bei jeder Person gibt es fünf oder sechs Sätze, die wir anklicken müssen, um alles Wesentliche zu erfahren.

Stellenmarkt
  1. ERWEKA GmbH, Heusenstamm, Langen
  2. Brillux GmbH & Co. KG, Münster

Im konkreten Fall kommen wir aber nicht recht weiter. Merkwürdig: Die Zeugen sagen uns, dass die Angreifer es zuerst auf die Tiere des Hofes abgesehen hatten. Wie wilde Dämonen hätten sie sich auf die Pferde gestürzt, dann auf die Menschen und anschließend seien sie in die Wälder geflüchtet.

Wir suchen und finden eine Blutspur, der wir zu Fuß nach Norden folgen. Nach ein paar Minuten hören wir durchs Gebüsch eine Unterhaltung. Ein Mann klagt, dass er nun also in diesem unwürdigem Loch sterben müsse, ein anderer entgegnet ihm etwas. Offenbar handelt es sich um zwei der Angreifer, die wir dann prompt zur Rede stellen.

Natürlich entspringt daraus unser erstes Schwertduell in Kingdom. Eigentlich haben die Entwickler ein halbwegs komplexes, durchaus interessant klingendes Kampfsystem progammiert. Beim Anspielen haben wir davon noch nicht viel gehabt: Wir haben unsere Klinge gezückt, und dann so schnell wie möglich auf die Taste zum Zuhauen gehämmert. Das hat funktioniert, allerdings hat der computergesteuerte Gegner vor seinem Ableben noch viele Treffer landen können und uns schwer verletzt.

  • Kingdom Come Deliverance (Bild: Warhorse Studios)
  • Kingdom Come Deliverance (Bild: Warhorse Studios)
  • Kingdom Come Deliverance (Bild: Warhorse Studios)
  • Kingdom Come Deliverance (Bild: Warhorse Studios)
  • Kingdom Come Deliverance (Bild: Warhorse Studios)
  • Kingdom Come Deliverance (Bild: Warhorse Studios)
  • Kingdom Come Deliverance (Bild: Warhorse Studios)
  • Kingdom Come Deliverance (Bild: Warhorse Studios)
  • Kingdom Come Deliverance (Bild: Warhorse Studios)
  • Kingdom Come Deliverance (Bild: Warhorse Studios)
  • Kingdom Come Deliverance (Bild: Warhorse Studios)
  • Kingdom Come Deliverance (Bild: Warhorse Studios)
  • Kingdom Come Deliverance (Bild: Warhorse Studios)
  • Kingdom Come Deliverance (Bild: Warhorse Studios)
  • Kingdom Come Deliverance (Bild: Warhorse Studios)
  • Kingdom Come Deliverance (Bild: Warhorse Studios)
  • Kingdom Come Deliverance (Bild: Warhorse Studios)
  • Kingdom Come Deliverance (Bild: Warhorse Studios)
Kingdom Come Deliverance (Bild: Warhorse Studios)

Egal, wir durchsuchen seine Leiche, finden ein paar Hinweise auf die Hintergründe der Tat - und damit ist unsere Anspielsession dann leider auch schon beendet. Die Entwickler sagen uns, dass wir den Kampf am Ende auch hätten verhindern können, weil der verletzte Mann im Versteck gleich gestorben wäre, und sein Kollege weiterzieht. Außerdem hätte es noch andere Möglichkeiten geben, die direkte Auseinandersetzung zu verhindern.

Technisch macht Kingdom einen sehr starken Eindruck. Das Programm basiert auf der Cryengine und sieht entsprechend gut aus. In der vier mal vier Kilometer großen Welt soll es keine nennenswerte künstliche Begrenzung der Sichtweite geben, für die Beleuchtung kommt Physical Based Rendering zum Einsatz. Texturen und Animationen wirken sehr hochwertig, ebenso die Sprachausgabe und die Hintergrundmusik.

Kingdom Come Deliverance macht bereits einen sehr ausgereiften und fertigen Eindruck. Die finale Version soll aber erst am 13. Februar 2018 für Playstation 4, Xbox One und Windows-PC auf den Markt kommen. Die Systemanforderungen sind relativ niedrig: Laut Warhorse müssen PC-Spieler mindestens einen Rechner mit einer CPU vom Typ Intel Core i5 2500K mit 3.3GHz oder AMD Phenom II X4 940 besitzen, dazu kommen mit 6 GByte RAM. Als Grafikkarte muss eine Nvidia Geforce GTX 660 oder AMD Radeon HD 7870 vorhanden sein.

Für die maximalen Einstellungen empfiehlt das Studio einen Intel Core i7 3770 mit 3,4 GHz, oder einen AMD FX-8350 mit 4 GHz. Als Speicher sollten 8 GByte vorhanden sein, als Grafikkarte eine Nvidia Geforce GTX 1060 oder eine AMD Radeon RX 580. In jedem Fall benötigt Kingdom rund 30 GByte auf der Festplatte, als Betriebssystem genügt die 64-Bit-Version von Windows 7.

 Kingdom Come Deliverance angespielt: Mittelalter ohne Magie
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 915€ + Versand

Der Held vom... 29. Aug 2017

Ich glaube, dass hat weniger mit Mut zu tun, als dass es eine stilistische Entscheidung...

Cd-Labs: Radon... 26. Aug 2017

Auf dreifacher Ebene autsch: 1. Konkurrenzdenken bei Videospielen... ...das ist so 90er...

ArcherV 25. Aug 2017

Es wäre sehr geil wenn das Game mit Multiplayer kommen würde. Dann gäbe es mal eine...

ArcherV 25. Aug 2017

Das heißt noch lange nicht, dass das Game mit den Anforderungen auch gut spielbar ist...


Folgen Sie uns
       


Vayyar Smart Home - Hands on

Vayyar hat auf der Ifa 2018 Vayyar Home vorgestellt. Die Box kann in einem Raum eine gestürzte Person erkennen und Hilfe rufen.

Vayyar Smart Home - Hands on Video aufrufen
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
    iPhone Xs, Xs Max und Xr
    Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

    Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
    Von Tobias Költzsch

    1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
    2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
    3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

      •  /