King's Assembly: Pranken ersetzen Maus, Tastatur und Joystick

Wer nicht zwischen Tastatur und Maus hin- und herwechseln will, kann künftig beides vereint benutzen und erhält sogar noch einen Daumenjoystick dazu. Die Hände werden dabei auf das zweiteilige Eingabegerät gelegt.

Artikel veröffentlicht am ,
King's Assembly
King's Assembly (Bild: Kickstarter)

Die Tastatur-Maus-Joystick-Kombination King's Assembly sieht zugegebenermaßen etwas ungewöhnlich aus. Sie besteht aus zwei großen Blöcken mit Griffschalen, in denen sich jeweils 30 Tasten mit Cherry-MX-Schaltern befinden. Unterhalb der Blöcke befinden sich Lasermaussensoren und in der Nähe der Daumen kleine Joysticks sowie fünf Extratasten.

Die Finanzierung der Serienproduktion erfolgt über die Crowdfundingplattform Kickstarter, wo das Projekt sehr gut angenommen wurde.

Die Eingabegeräte bieten jeweils eine breite Auflagefläche für die Handfläche und werden mit dem Arm wie eine Maus verschoben. Das sieht aus, als würde der Anwender mit zwei riesigen Pranken auf dem Tisch herumwedeln. Der Anschluss an den Rechner erfolgt über USB. Auch die beiden Griffschalen sind mit einem Kabel miteinander verbunden, was den Bewegungsspielraum etwas einschränkt.

Der Entwickler geht davon aus, dass mit Hilfe des King's Assembly die Hände nicht mehr zwischen unterschiedlichen Eingabegeräten hin- und herwandern müssen, was zeitsparend sein soll. Für Tastaturbenutzer, die die Beschriftungen der Tasten sehen wollen, dürfte das Gerät jedoch ungeeignet sein, weil die Hände die kleinen Tasten meist verdecken werden. Die Belegung kann mit Hilfe der Software verändert werden, so dass auch andere Tastaturlayouts möglich sind.

  • King's Assembly (Bild: Kickstarter)
  • King's Assembly (Bild: Kickstarter)
  • King's Assembly (Bild: Kickstarter)
  • King's Assembly (Bild: Kickstarter)
  • King's Assembly (Bild: Kickstarter)
  • King's Assembly (Bild: Kickstarter)
King's Assembly (Bild: Kickstarter)

Durch den Einsatz von Teflon-Klebepads soll die Gleitfähigkeit der großen Geräte erhöht werden.

Die Kickstarter-Kampagne läuft noch drei Wochen bis zum 11. April 2014 und hat mittlerweile rund 107.000 US-Dollar eingebracht. 20.000 US-Dollar wurden eigentlich nur benötigt. Ein King's Assembly für eine Hand kostet 110 US-Dollar, während beide zusammen für 200 US-Dollar angeboten werden. Die Auslieferung soll ab September 2014 erfolgen, wobei noch 20 US-Dollar für den Versand außerhalb der USA anfallen.

Steigt die Summe noch über 125.000 US-Dollar, wird eine Funkversion entwickelt, die sowohl das Kabel zwischen beiden Geräten als auch zum Rechner ersetzen soll.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


tibrob 25. Mär 2014

Darf man fragen, was du so programmierst. Ich persönlich brauche bei Intellij Idea...

S-Talker 24. Mär 2014

Lol. Dann mach mal die beknackte Displayschutzfolie ab. Ich spüre beim Wischen über...

Boudisa 24. Mär 2014

weil zu viel Bewegung zu unbequem erscheint und der Körper beim gambeln eh nur lässtig...

Arkarit 22. Mär 2014

Das vermute ich auch - bei einem normalen Bildschirm. Extrem interessant wird das ganze...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Künstliche Intelligenz
So funktioniert ChatGPT

Das mächtige Sprachmodell ChatGPT erzeugt Texte, die sich kaum von denen menschlicher Autoren unterscheiden lassen. Wir erklären die Technologie hinter dem Hype.
Ein Deep Dive von Helmut Linde

Künstliche Intelligenz: So funktioniert ChatGPT
Artikel
  1. Jack Kilby: Der Ingenieur, der den Mikrochip erfand
    Jack Kilby
    Der Ingenieur, der den Mikrochip erfand

    Am 6. Februar 1959 wurde Jack Kilbys Patent für den Mikrochip eingereicht. Und das war nicht das einzige Interessante im Leben des Nobelpreisträgers.
    Ein Porträt von Elke Wittich

  2. Liberty Lifter: Zwei Teams entwickeln ein Ekranoplan für das US-Militär
    Liberty Lifter
    Zwei Teams entwickeln ein Ekranoplan für das US-Militär

    Die Darpa hat zwei Konzepte für den Liberty Lifter ausgewählt. Das Bodeneffektfahrzeug soll künftig US-Truppen und Ausrüstung über das Wasser transportieren.

  3. Programmiersprache: C++ - da ist noch Musik drin!
    Programmiersprache
    C++ - da ist noch Musik drin!

    Viele Entwickler sind dankbar für Impulse neuer Programmiersprachen, die Verbesserungen und Vereinfachungen in Aussicht stellen. Hat das uralte C++ mit seinen einzigartigen Vorteilen dagegen eine Chance?
    Ein Deep Dive von Adam Jaskowiec

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RAM im Preisrutsch - neue Tiefstpreise! • Powercolor RX 7900 XTX 1.195€ • AMD Ryzen 7 5800X3D 329€ • Nur noch heute TV-Sale mit bis 77% Rabatt bei Otto • Lenovo Tab P11 Plus 249€ • MindStar: Intel Core i7 13700K 429€ • Logitech G915 Lightspeed 219,89€ • PCGH Cyber Week [Werbung]
    •  /