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Nagual Dance mit Kinect: Tanz deine Musik!
(Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Selbstverwirklichung für alle

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"Natürlich steht dahinter auch so ein bisschen die Idee, was ist heute Kunst, was kann man heute auch vielleicht anders und besser und neu sagen, was man vorher nicht konnte", sagt Moebius. Für ihn sei die Nutzung neuer Technologie für künstlerischen Ausdruck noch am Anfang. Viele Künstler seien heute auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen. Er selbst interessiert sich besonders für den Abbau von Grenzen zwischen Gedanken und Ausdruck und weniger für intellektuell anstrengende Kunstformen. Nagual Dance ist in diesem Sinn ein erster Schritt zurück zu einer unmittelbaren und für alle zugänglichen Form der Selbstverwirklichung.

Reimer war früher viel als DJ unterwegs und interessierte sich hauptsächlich für elektronische Musik. Bei Nagual Sounds ist er daher für das Sounddesign, das heißt die Auswahl der Klänge und Rhythmen, zuständig. Und er testet die Tanzbarkeit, findet heraus, "ob es Spaß macht". Um das Komponieren der Soundmodule kümmert sich Moebius, der eigentlich ein Komponist klassischer Musik ist. Hinter ihnen steht ein Team, das sich um das Programmieren des Interfaces, Sales und andere geschäftliche Dinge kümmert.

Für Nagual Dance ist das Team Ende Januar mit dem ersten Preis bei der Midemlab Startup & App Development Competition ausgezeichnet worden, einem Wettbewerb für originelle Ideen auf der Musikmesse Midem in Cannes. Es soll noch vor Ende des Jahres für die Xbox veröffentlicht werden, andere Plattformen sollen folgen.

Mittel zum lreativen Ausdruck

Momentan wird die Musik, die dem Spieler zum Komponieren und Remixen zur Verfügung steht, noch ausschließlich von Nagual Sounds entworfen. Nach der Veröffentlichung soll aber auch anderen Entwicklern und Musikern ermöglicht werden, eigene Musik und Klänge für das Spiel zu entwerfen. Diese Soundmodule sollen dann innerhalb des Programms als Zusatzpakete erhältlich sein.

Den Entwicklern ist wichtig, dass Nagual Dance nicht als reines Spiel verstanden wird - deswegen soll es auch kein Punktesystem geben -, sondern als Mittel zum kreativen Ausdruck.

In Zukunft könnten laut Reimer auch in anderen Geräten Infrarotkameras eingebaut werden, wie sie momentan in Kinect verbaut sind. Dadurch könnte die Software bald auf Laptops, Tablets und Smartphones laufen. Dann wären Spieler nicht mehr an ihr Zuhause gebunden, wenn sie ihre Kreativität in Musik umsetzen wollen.

 Nagual Dance mit Kinect: Tanz deine Musik!

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Lala Satalin... 17. Feb 2014

Die Kinect ist schon ne tolle Sache, aber dieses Use-Case-Szenario, um das es hier im...

Endwickler 17. Feb 2014

Ja, die Adresse wurde schon genannt. Die Frage war aber: "Wo auf der normalen...

Natchil 17. Feb 2014

Für so was wie Oculus Rift ist die Kinect einfach zu ungenau, egal wie genau sie sagen es...

motzerator 17. Feb 2014

*hmm* Klingt irgendwie ziemlich bescheuert, haben die Musiker ein Kinect verschluckt...



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