Abo
  • Services:

Kinect Star Wars Test-Video: Das ist nicht das Kinect-Spiel, das ihr sucht

Kinect Star Wars wurde auf der E3 2011 als eines der kommenden Kinect-Spiele für Hardcore-Spieler angekündigt. Im Test stellen wir aber schnell fest, dass die Entwickler der Casual-Seite der Macht verfallen sind.

Artikel veröffentlicht am ,
Jedimeister Yoda blickt skeptisch.
Jedimeister Yoda blickt skeptisch. (Bild: Golem.de)

Einmal mit Hilfe der Macht Gegenstände schweben lassen: Das dürfte einer der zahlreichen Träume von Star-Wars-Fans sein. Mit Kinect Star Wars können Spieler genau das tun. Dazu müssen sie einfach die Hände ausstrecken und zielen. Die Illusion ist sehr überzeugend. Nur leider ist das in Kinect Star Wars nicht immer so.

Stellenmarkt
  1. Wüstenrot & Württembergische AG, Ludwigsburg
  2. DFL Digital Sports GmbH, Köln

In Lichtschwerterkämpfen können Spieler zwar ausweichen, treten und in acht Richtungen zuschlagen, dennoch fühlen sich die Duelle nicht nach Star Wars an. Die Eingaben müssen langsam und träge nacheinander durchgeführt werden. Würde ein echter Jedi vor dem Kinect-Sensor stehen und sich wie im Film bewegen, es würde vermutlich wenig Sinnvolles passieren.

Innerhalb der Kampagne werden Spieler vom Padawan zum Jedi ausgebildet. Zu Beginn verteidigen sie den Wookie-Planeten Kashykk, später zielen sie im Orbit auf Tie Fighter. Zwischendurch stehen auch Fahrten mit Speeder Bikes oder Geschicklichkeitseinlagen mit gut getimten Sprüngen an.

Ein zweiter Spieler kann jederzeit dazukommen und mitspielen. Im Splitscreen werden Bewegungen weniger genau erkannt und die Übersicht leidet.

Abgesehen von Chewbacca und R2D2 hat kein Charakter eine zufriedenstellende deutsche Stimme bekommen. C3PO, Yoda und Co. klingen alle albern und kindisch. So kommt weniger Atmosphäre als in der englischen Originalfassung auf, die ebenfalls auf der DVD ist.

Im Hauptmenü kann der Spieler auch durch komfortable Spracheingaben navigieren und die anderen Modi auswählen.

Neben der Kampagne ist die Pod-Racing-Weltmeisterschaft der umfangreichste Spielmodus. Die Steuerung der Pods funktioniert sehr gut und ist präzise. Durch das Zurückziehen der Arme geht es nach links und rechts, Spezialwaffen oder Reparaturdrohnen können durch einen Armzug von oben rechts oder oben links aktiviert werden.

  • In Duellen wechseln sich Spieler und Computergegner strikt mit ihren Angriffen ab.
  • Jedimeister Yoda mit zwei Wookies auf dem Planet Kashyyyk
  • Drei Jedi überraschen Roboterkrieger.
  • Mit Speeder-Bikes über Wasser flitzen
  • C3P-O und R2-D2
  • Der Sarlacc aus "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" als tödliche Streckendekoration beim Podrennen
  • Podrennen auf dem Planeten Felucia
  • Kinect Star Wars hat auch einen Tanzmodus zu bieten.
  • Leia hat als Sklavin in Jabbas Palast offenbar mehr Spaß als bisher bekannt.
  • Der Spieler darf als Rancor ganze Städte zertrümmern.
  • Die Zwischensequenzen in Star Wars Kinect zeigen häufig spektakuläre Kämpfe.
  • Alltag für Jedi: Laserschüsse zurückschlagen
  • Kein Star-Wars-Abenteuer ohne tolpatschige Protokolldroiden
  • Yoda als Beifahrer auf einem Speeder-Bike
  • Jabba der Hutte mit seinem frechen Haustier
Podrennen auf dem Planeten Felucia

Die Präsentation der Rennen ist gelungen und integriert viele Details der neuen Filmtrilogie. Auch wenn die Gegner eine stark ausgeprägte Gummiband-KI haben, machen die Rennen allein wegen der Abwechslung am Streckenrand Spaß.

Als weiteres Minispiel haben die Entwickler ein rudimentäres Tanzspiel integriert, das beweist, dass Prinzessin Leia auch viel Spaß bei Jabba dem Hutten hatte. Dort ist sie nämlich der Tanzchampion bei insgesamt 15 Pop-Cover-Songs der vergangenen Jahre.

Im letzten eigenständigen Modus dürfen Spieler als ein Rancor Planeten verwüsten. Hier gelten die gleichen Kritikpunkte der Steuerung wie in der Kampagne: Für eine kurzweilige Highscore-Jagd unter Freunden reicht der Modus, auf Dauer sind die behäbigen Eingaben aber zu eintönig.

Die neuen Star-Wars-Abenteuer setzen eine an die Xbox 360 angeschlossene Kinect zwingend voraus. Das bei den Microsoft Studios entwickelte Programm kostet rund 40 Euro und hat eine USK-Freigabe ab 12 Jahren.

Fazit

Kinect Star Wars kann Fans der Lizenz eine ganze Weile gut unterhalten. Gerade die Podrennen und die Kampagne machen Spaß, solange sich Spieler penibel an die Steuerungsvorgaben halten. Die Präsentation ist streckenweise nett anzusehen und flüssig.

Für ambitionierte Spieler bleibt dennoch der Beigeschmack, dass Kinect Star Wars in erster Linie für eine jüngere Zielgruppe entwickelt wurde. Die Handlung ist vorhersehbar, nimmt das Universum nicht ernst genug und den späteren Passagen fehlen komplexere Eingabemöglichkeiten. Obiwan Kenobi hätte vermutlich gesagt: "Das ist nicht das Kinect-Spiel, das ihr sucht ..."



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 915€ + Versand
  2. und Assassins Creed Odyssey, Strange Brigade und Star Control Origins kostenlos dazu erhalten
  3. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)

redwolf 10. Apr 2012

Ja, genau, es fehlt der Hang zum Minimalismus. Im alten Film reicht es einen alten Mann...

Affenkind 10. Apr 2012

Jap, ich habe Kinect inklusive Halterung für die Glotze. :^) Direkt am Start gekauft weil...

Affenkind 10. Apr 2012

Oh mein Gott!!!!!! o_O Das ist so unglaublich peinlich!

Affenkind 10. Apr 2012

Sehe ehrlich gesagt die Genialität nicht. Bis auf Kinect Sports 1 fand ich alles andere...

elitezocker 10. Apr 2012

Das sehe ich eigentlich genau umgekehrt. Ich mag SciFi die möglichst wenig Bezug zur...


Folgen Sie uns
       


Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest

Die MX Vertical ist Logitechs erste vertikale Maus. Sie hat sechs Tasten und kann wahlweise über Blueooth, eine Logitech-eigene Drahtlostechnik oder Kabel verwendet werden. Die spezielle Bauform soll Schmerzen in der Hand, dem Handgelenk und den Armen verhindern. Wem es vor allem darum geht, eine vertikale Sechstastenmaus nutzen zu können, kann sich das deutlich günstigere Modell von Anker anschauen, das eine vergleichbare Bauform hat. Logitech verlangt für die MX Vertical 110 Euro, das Anker-Modell gibt es für um die 20 Euro.

Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest Video aufrufen
Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
  3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

    •  /