Abo
  • IT-Karriere:

Kindle-Reader im Test: Paperwhite gegen Voyage gegen Paperwhite

Amazon hat die dritte Version seines E-Book-Readers Paperwhite mit Beleuchtung veröffentlicht, das Vorgängermodell ist weiter erhältlich. Golem.de hat die beiden Geräte miteinander und mit dem teureren Kindle Voyage verglichen.

Artikel von veröffentlicht am
Der neue Kindle Paperwhite
Der neue Kindle Paperwhite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Amazon hat die dritte Version des Kindle Paperwhite herausgebracht, die ein deutlich hochauflösenderes Display hat als das vorige Modell. Der Bildschirm hat jetzt die gleiche Auflösung wie der des Kindle Voyage - Amazons drittem Reader mit beleuchtetem E-Paper-Display, dessen Preis merklich höher ist als der des neuen Paperwhites. Golem.de hat sich alle drei E-Book-Reader angeschaut und dabei besonders auf das Schriftbild geachtet: Im Vergleichstest entscheiden am Ende Nuancen und das Preisleistungsverhältnis über den Testsieger.

Inhalt:
  1. Kindle-Reader im Test: Paperwhite gegen Voyage gegen Paperwhite
  2. Schärfere Buchstaben als beim Vorgänger
  3. Schriftbild beim Kindle Voyage noch klarer
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Mit seinem ersten Paperwhite-Reader löste Amazon das grundlegende Problem von E-Paper-Displays: Endlich konnten Nutzer auch ohne externe Lichtquelle im Dunkeln lesen. Dazu wird der Bildschirm beleuchtet, wobei die Lichtintensität so weit heruntergeregelt werden kann, dass das Display auch im Dunkeln nicht zu grell wirkt. Mittlerweile bieten auch andere Hersteller E-Book-Reader mit beleuchtetem E-Paper-Display an.

  • Im Vordergrund der neue Kindle Paperwhite, dahinter das Vorgängermodell und der Kindle Voyage (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der neue Kindle Paperwhite - im Hintergrund: das Vorgängermodell und der Kindle Voyage (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Schriftbild des neuen Kindle Paperwhite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Vergleich dazu wirkt das Vorgängermodell deutlich unschärfer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Schriftbild des Kindle Voyage (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der neue Kindle Paperwhite - im Hintergrund: das Vorgängermodell und der Kindle Voyage (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Angenehmer Nebeneffekt der Beleuchtung: Auch bei hellem Tageslicht führt eine auf mittlere Intensität eingestellte Beleuchtung dazu, dass das E-Paper-Display deutlich weißer wirkt als unbeleuchtet - eben wie Papier. Dass der Bildschirm beleuchtet ist, vergisst der Nutzer dabei recht schnell.

Beim ersten Paperwhite hatte Amazon noch Probleme mit der Beleuchtung, die das Display nicht gleichmäßig erhellen konnte. Beim zweiten Kindle war davon nichts mehr zu sehen, an den Bildschirmrändern sind auch bei unserem Testgerät keine Helligkeitsunterschiede zu erkennen.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Dresden, Berlin
  2. Dataport, Hamburg

Auch beim neuen, dritten Paperwhite ist die Ausleuchtung sehr gleichmäßig, zudem ist sie noch etwas stärker als beim Vorgänger. Bei Tageslicht merken wir nicht unbedingt, dass der Bildschirm beleuchtet ist; das Display sieht einfach aus wie eine weiße Buchseite. Die Ähnlichkeit zu gedruckter Schrift ist auch dadurch größer als beim Vorgänger, dass Amazon die Auflösung des neuen Paperwhites auf 300 ppi erhöht hat. Der zweite Paperwhite hatte 212 ppi.

Schärfere Buchstaben als beim Vorgänger 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 15,99€
  2. 15,49€
  3. 21,99€
  4. 2,99€

MartinaSacher 29. Feb 2016

Die Akkuleistung ist bei einem E-book deutlich höher, weil viele energieverzehrende...

Lapje 23. Jul 2015

Nur seltsam dass am Anfang des Jahres run zwei Drittel aller Verlage auf hartes DRM...

EQuatschBob 20. Jul 2015

Ich kenne jetzt Kobo Touch und Kobo Glo. Beide erlauben es relativ einfach, komplett ohne...

Psykhe 17. Jul 2015

Und die Akkulaufzeit ist beim Tablet viel geringer. Beim Umstieg sollte man auf jeden...

Psykhe 17. Jul 2015

Zumindest kann man einen Kindle wenn man paranoid genug ist komplett offline nutzen. Ganz...


Folgen Sie uns
       


IT-Arbeit: Was fürs Auge
IT-Arbeit
Was fürs Auge

Notebook, Display und Smartphone sind für alle, die in der IT arbeiten, wichtige Werkzeuge. Damit man etwas mit ihnen anfangen kann, ist ein anderes Werkzeug mindestens genauso wichtig: die Augen. Wir geben Tipps, wie man auch als Freiberufler augenschonend arbeiten kann.
Von Björn König

  1. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"
  2. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt
  3. IT-Standorte Wie kann Leipzig Hypezig bleiben?

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. Arbeit Hilfe für frustrierte ITler
  2. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  3. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt

10th Gen Core: Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren
10th Gen Core
Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren

Ifa 2019 Wer nicht genau hinschaut, erhält statt eines vierkernigen 10-nm-Chips mit schneller Grafikeinheit einen Dualcore mit 14++-Technik und lahmer iGPU: Intels Namensschema für Ice Lake und Comet Lake alias der 10th Gen macht das CPU-Portfolio wenig transparent.
Von Marc Sauter

  1. Neuromorphic Computing Intel simuliert 8 Millionen Neuronen mit 64 Loihi-Chips
  2. EMIB trifft Foveros Intel kombiniert 3D- mit 2.5D-Stacking
  3. Nervana NNP-I Intels 10-nm-Inferencing-Chip nutzt Ice-Lake-Kerne

    •  /