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Schärfere Buchstaben als beim Vorgänger

Dadurch wirkt das Schriftbild deutlich schärfer als beim Vorgänger, dem der neue Paperwhite äußerlich bis auf die Farben der aufgedruckten Logos gleicht. Während beim ersten Paperwhite mit bloßem Auge noch Treppeneffekte zu erkennen sind und die Buchstaben verschwommen wirken, sieht die Schrift beim neuen Modell sehr viel knackiger aus. Das wird umso deutlicher, je kleiner die Schriftgröße eingestellt ist. Vom Kontrast her bemerken wir hingegen keinen nennenswerten Unterschied.

  • Im Vordergrund der neue Kindle Paperwhite, dahinter das Vorgängermodell und der Kindle Voyage (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der neue Kindle Paperwhite - im Hintergrund: das Vorgängermodell und der Kindle Voyage (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Schriftbild des neuen Kindle Paperwhite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Vergleich dazu wirkt das Vorgängermodell deutlich unschärfer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Schriftbild des Kindle Voyage (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Schriftbild des neuen Kindle Paperwhite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Neue Schriftart speziell für Displays

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Auf dem neuen Paperwhite hat Amazon die Schrift Bookerly eingeführt, die speziell für digitale Bildschirme entwickelt wurde. Die Serifenschriftart ähnelt der Schriftart Palatino, die auch auf bisherigen Kindle-Readern verfügbar ist. Sie wirkt bei genauerer Betrachtung aber etwas runder. Verglichen mit Futura sind weniger Treppeneffekte erkennbar.

Vom Bedienungskonzept unterscheiden sich die beiden Paperwhites nicht: Beide verfügen über einen Touchscreen und haben keine Bedienungstasten, abgesehen vom Einschalter am unteren Rand. Umgeblättert wird über eine Berührung der rechten oder linken Displayhälfte, am oberen Rand wird während des Lesens das Menü aufgerufen. Hier findet der Nutzer unter anderem Einstellungen zur Schrift, die Möglichkeit, zu bestimmten Seiten zu springen, und das X-Ray-Menü, mit dem er nach Personen und Begriffen im Buch suchen kann.

Automatische Helligkeit nur beim Kindle Voyage

Auch die Beleuchtungssteuerung ist bei beiden Paperwhites identisch, eine automatische Regelung hat Amazon auch beim neuen Modell nicht eingeführt. Diese gibt es nur beim Kindle Voyage. Die hier noch etwas hellere Beleuchtung arbeitet bei dem teureren Gerät nach demselben Prinzip wie bei den Paperwhites. Bei Amazon finden sich unter den Bewertungen allerdings zahlreiche Beschwerden von Nutzern, die eine farblich ungleichmäßige Ausleuchtung beim Voyage beklagen: Im oberen Bereich soll der Bildschirm wärmer wirken als im unteren. Wir können ein derartiges Verhalten bei unserem Testgerät nicht feststellen, die große Zahl der Beschwerden zeigt aber, dass das Problem auch jetzt noch bei einigen Voyage-Modellen besteht.

Der neue Paperwhite und der Kindle Voyage zeigen Texte auf einem 6-Zoll-Bildschirm mit 300 ppi an. Dementsprechend ist die Schrift auch auf dem Voyage sehr scharf und zeigt keine mit bloßem Auge erkennbaren Treppeneffekte an. Die automatische Helligkeitsregulierung hingegen müssen wir immer mal wieder korrigieren: Bei schummriger Nachttischbeleuchtung etwa finden wir den Bildschirm häufig zu dunkel.

 Kindle-Reader im Test: Paperwhite gegen Voyage gegen PaperwhiteSchriftbild beim Kindle Voyage noch klarer 
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MartinaSacher 29. Feb 2016

Die Akkuleistung ist bei einem E-book deutlich höher, weil viele energieverzehrende...

Lapje 23. Jul 2015

Nur seltsam dass am Anfang des Jahres run zwei Drittel aller Verlage auf hartes DRM...

EQuatschBob 20. Jul 2015

Ich kenne jetzt Kobo Touch und Kobo Glo. Beide erlauben es relativ einfach, komplett ohne...

Psykhe 17. Jul 2015

Und die Akkulaufzeit ist beim Tablet viel geringer. Beim Umstieg sollte man auf jeden...

Psykhe 17. Jul 2015

Zumindest kann man einen Kindle wenn man paranoid genug ist komplett offline nutzen. Ganz...


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