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Kindle Phone: Amazons Smartphone erhält spezielle Bedienung

Zu Amazons erstem Smartphone sind weitere Bedienungsdetails des Geräts bekanntgeworden. So soll sich das Smartphone vor allem durch Kippgesten bedienen lassen. Der Anwender braucht dann nur noch selten auf das Display zu tippen.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon plant Kindle Phone mit Fire OS.
Amazon plant Kindle Phone mit Fire OS. (Bild: David McNew/Getty Images)

Es dauert noch, bis das erste Amazon-Smartphone auf den Markt kommt, aber bereits im Vorfeld gibt es weitere Details zur Bedienung des Kindle Phones. Erneut hat die Webseite BGR.com bisher nicht bekannte Details zu Amazons Smartphone von anonymen Tippgebern veröffentlicht. Demnach wird das Kindle Fire vor allem mit Kippgesten bedient.

Bedienung mit Kippbewegungen

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Das Kindle Phone muss vom Besitzer in die gewünschte Richtung gekippt werden, dann wird eine bestimmte Aktion ausgeführt. Auf Menüknöpfe wird ganz verzichtet. Durch Kippen des Geräts nach links oder rechts erscheinen die betreffenden Menüs innerhalb der Apps. Zudem sollen die E-Mail- und Kalender-Apps besonders kleine Icons ohne Beschriftung erhalten. Erst ein leichtes Neigen des Smartphones erläutert dann die Funktionsweise der Buttons. Damit soll auf der Bedienoberfläche mehr Platz für die Inhalte sein.

In der auf dem Smartphone installierten Karten-App soll ein Neigen des Smartphones genügen, um die Yelp-Bewertungen zu gefundenen Restaurants erscheinen zu lassen. Auch in Amazons Video-Store-App soll eine vergleichbare Funktion enthalten sein: Durch Neigen des Geräts erscheinen IMDB-Informationen zu einem Film. In der App für den Amazon-Store kann durch Produktbilder geblättert werden, indem das Smartphone entsprechend gekippt wird.

Blättern in E-Books und Webseiten

In einer Wetter-App soll ein Kippen des Smartphones zur Vorschau wechseln und in der Messaging-App soll sich so leicht ein Foto hinzufügen lassen. In der Kindle-Reader-App blättert der Nutzer durch ein E-Book, indem er das Smartphone nach vorne oder hinten kippt. Diese Geste soll auch im Browser vorhanden sein, um so auf Webseiten zu blättern.

In vielen Smartphone-Apps gibt es ähnliche Bediengesten bereits, aber bislang konnte sich das Bedienkonzept bei den Nutzern nicht so recht durchsetzen. Das Kindle Phone wird zeigen, ob der neue Ansatz mehr Erfolg bringt. Als weitere Besonderheit werden aufgenommene Fotos automatisch in Text umgewandelt, wenn die Kamera selbigen im Motivausschnitt erkennt.

Kindle Phone mit 3D-Display

Das Kindle Phone soll mit einem 3D-Display ausgestattet sein, das keine zusätzliche Schicht auf dem Display benötige, da der 3D-Effekt ausschließlich durch eine spezielle Software erzeugt werde. Neben einer Hauptkamera mit 13 Megapixeln und einer Kamera vorne hat das Kindle Phone auf der Vorderseite vier zusätzliche Kameras, die im Infrarotbereich aufnehmen. Dadurch sollen die Bewegungen des Nutzers erfasst und dementsprechend das Bild auf dem Display angepasst werden. Auf diese Weise kann ohne weitere Hilfsmittel ein 3D-Effekt erzeugt werden.

Dieser Effekt soll sowohl für einzelne Schaltflächen als auch für den Startbildschirm und komplett angepasste Apps verfügbar sein. Ein Beispiel ist Amazons Internet-Store, in dem der Nutzer durch Bewegung des Smartphones Artikel aus unterschiedlichen Positionen betrachten können soll. Amazon wolle auch mit externen App-Entwicklern zusammenarbeiten, um 3D-Apps für das Kindle Phone zu bringen. Das Display im Smartphone soll 4,7 Zoll groß sein und eine 720p-Auflösung haben.

Veröffentlichung zunächst in den USA

Das Kindle Phone soll im Sommer 2014 vorgestellt werden, aber zunächst nur in den USA verkauft werden. Das würde zur Markteinführung der Kindle-Tablets passen. Diese wurden auch immer erst in den USA verkauft, bevor sie dann einige Monate später in Deutschland zu haben waren.

Auf dem Amazon-Smartphone wird aller Voraussicht nach Fire OS laufen, eine von Amazon stark angepasste Spezialversion von Android. Fire OS unterstützt dabei nicht Googles Play Store, Apps werden über den Amazon-Appstore installiert.



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Anonymer Nutzer 24. Apr 2014

Wer InstantVideo bei 8 Euro monatlich trotzdem noch zum Speichern Missbrauchen will (der...

spies 23. Apr 2014

Kein Problem, dann sollen sie halt ein komplett eigens OS schreiben. Aber dann kocht bald...

ofenrohr 23. Apr 2014

:-D

furanku1 23. Apr 2014

Hier wird bei einer Kippbewegung der nächstgelegene Bergungsdienst informiert und das...

cicero 23. Apr 2014

Noch wissen wir überhaupt nichts, alles nur Gerüchte und Spekulation. Amazon wird sein...


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