Abo
  • Services:

Kindle Paperwhite: Amazons neuer E-Book-Reader hat ein 300-dpi-Display

Amazon hat ein neues Modell des Kindle Paperwhite vorgestellt. Es hat ein Display mit einer Auflösung von 300 dpi, so dass Schrift deutlich klarer zu lesen sein sollte, und es gibt eine neue Schriftart.

Artikel veröffentlicht am ,
Neuer Kindle Paperwhite mit 300-dpi-Display kostet 120 Euro.
Neuer Kindle Paperwhite mit 300-dpi-Display kostet 120 Euro. (Bild: Amazon)

Das neue Kindle-Paperwhite-Modell hat einige Verbesserungen erhalten, die das Lesen bequemer machen sollen. Der E-Book-Reader hat jetzt ein 300-dpi-Display. Die Displaygröße blieb mit 6 Zoll unverändert. Ein Display mit einer solch hohen Auflösung war bisher der Kindle-Oberklasse vorbehalten, also dem Kindle Voyage. Mit diesem Schritt sollten alle Inhalte deutlich schärfer zu erkennen sein. Das Vorgängermodell hat ein Display mit 212 dpi.

  • Kindle Paperwhite (Bild: Amazon)
  • Kindle Paperwhite (Bild: Amazon)
  • Kindle Paperwhite (Bild: Amazon)
  • Kindle Paperwhite (Bild: Amazon)
  • Kindle Paperwhite (Bild: Amazon)
  • Kindle Paperwhite (Bild: Amazon)
Kindle Paperwhite (Bild: Amazon)
Stellenmarkt
  1. Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld
  2. FREICON GmbH & Co. KG, Freiburg

Die weiteren Änderungen beziehen sich auf die Software des E-Book-Readers. So hat Amazon eine neue Schriftart entworfen, die sie Bookerly nennt und das Lesen angenehmer machen soll. Bezüglich der Darstellung von E-Books gibt es ein neues Schriftsatzsystem: Es soll die Texte genau so anzeigen, wie es der Autor geplant hatte. Das neue System wird zur Markteinführung noch nicht verfügbar sein, sondern mit einem Update nachgeliefert.

Verbesserte Darstellung von E-Books

Dazu wurde die Silbentrennung überarbeitet, die Wort- und Buchstabenabstände sollen jetzt natürlicher wirken. Benachbarte Buchstabenpaare will das Gerät erkennen, so dass etwa beim Wort final die ersten beiden Buchstaben enger geschrieben werden und als Doppelbuchstabe angezeigt werden. Damit sollen unter anderem störende Leerräume vermieden werden. Ein Kapitelanfang wird wie in einem gedruckten Buch mit einem Initial markiert. Bei Nutzung einer großen Schriftart soll das Layout jetzt nicht mehr zerstört werden.

Das Paperwhite-Modell hat wieder ein hintergrundbeleuchtetes Display, um auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch gut lesen zu können. Wie gehabt wird der E-Book-Reader über einen Touchscreen bedient. Die Gerätemaße von 169 x 117 x 9,1 mm haben sich nicht verändert, das Gewicht hat sich ganz minimal erhöht. Das WLAN-Modell wiegt jetzt 206 Gramm und das UMTS-Modell 217 Gramm.

UMTS-Nutzung ohne weitere Kosten

Wie auch bisher erhalten Käufer des UMTS-Modells eine dauerhafte Datenflatrate und können mit dem E-Book-Reader jederzeit das mobile Internet nutzen. Weitere Zusatzkosten fallen dafür nicht an.

Zum Speicherplatz und zur Akkulaufzeit macht Amazon wieder nur grobe Angaben. So soll der Speicher für mehrere Tausend Bücher ausreichen und der Nutzer soll bis zu acht Wochen lesen können, ohne den Geräteakku aufladen zu müssen. Das gilt, wenn WLAN abgeschaltet ist und pro Tag eine halbe Stunde mit eingeschalteter Displaybeleuchtung auf Stufe 10 gelesen wird. Das Paperwhite-Modell hat noch immer kein wasserdichtes Gehäuse, so dass Nutzer Obacht geben sollten, dass es nicht nass wird.

Auslieferung noch in diesem Monat

Amazons Kindle Paperwhite kostet in der Standardvariante 120 Euro. Dann erhalten Käufer Werbehinweise auf dem Gerät, die Amazon als Spezialangebote bezeichnet. Wer diese nicht haben möchte, zahlt für das Gerät 140 Euro. Die Basisversion bietet nur WLAN. Mit UMTS-Modem steigt der Preis auf 180 Euro und die werbefreie Variante kostet dann 200 Euro. Die Werbeeinblendungen lassen sich auch nachträglich gegen Zahlung von 20 Euro abschalten.

Derzeit kann der E-Book-Reader vorbestellt werden, die Auslieferung soll am 30. Juni 2015 erfolgen. Der Kindle Paperwhite 3 wird auch im stationären Handel erscheinen. Das Vorgängermodell gibt es derzeit bei Amazon für 100 Euro in der WLAN-Ausführung und das UMTS-Modell kostet 170 Euro. Das alte Modell gibt es generell ohne Werbeeinblendungen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5,99€
  2. 39,95€
  3. 45,95€

C. Stubbe 22. Jun 2015

Die Ursprünglichen Scripte, um das DRM zu entfernen, wurden in python geschrieben und...

tibrob 20. Jun 2015

Habe sogar noch den Kindle 2 (damals aus USA "importieren" müssen) ... läuft seit...

bstea 19. Jun 2015

Wie du sicher herausgelesen hast, brauch ich nicht die 6" Displaygröße wenn darum ein 1cm...

Peter Brülls 19. Jun 2015

In der Tat. A4/Letter PDFs, die im Jahr 2015 tatsächlich zur Nutzung am Bildschirm...

baz 18. Jun 2015

Wahrscheinlich. Zuhause lese ich halt sehr gerne im liegen (Bett oder Couch). Mit...


Folgen Sie uns
       


Acer Spin 13 - Fazit

Das Spin 13 von Acer ist ein hochwertig verarbeitetes, gut ausgestattetes Chromebook. Nach dem Test fragen wir uns aber, ob wir wirklich mindestens 900 Euro für ein Notebook mit Chrome OS ausgeben wollen.

Acer Spin 13 - Fazit Video aufrufen
Magnetfeld: Wenn der Nordpol wandern geht
Magnetfeld
Wenn der Nordpol wandern geht

Das Erdmagnetfeld macht nicht das, was Geoforscher erwartet hatten - Nachjustierungen am irdischen Magnetmodell sind erforderlich.
Ein Bericht von Dirk Eidemüller

  1. Emotionen erkennen Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
  2. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

Elektromobilität: Der Umweltbonus ist gescheitert
Elektromobilität
Der Umweltbonus ist gescheitert

Trotz eines spürbaren Anstiegs zum Jahresbeginn kann man den Umweltbonus als gescheitert bezeichnen. Bislang wurden weniger als 100.000 Elektroautos gefördert. Wenn der Bonus Ende Juni ausläuft, sind noch immer einige Millionen Euro vorhanden. Die Fraktion der Grünen will stattdessen Anreize über die Kfz-Steuer schaffen.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Elektromobilität Nikola Motors kündigt E-Lkw ohne Brennstoffzelle an
  2. SPNV Ceské dráhy will akkubetriebene Elektrotriebzüge testen
  3. Volkswagen Electrify America nutzt Tesla-Powerpacks zur Deckung von Spitzen

Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
Radeon VII im Test
Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
  2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
  3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

    •  /