Abo
  • Services:

Kindle Fire HDX: Amazon-Tablet mit besonders hoher Displayauflösung

Kindle Fire HDX heißen die neuen Amazon-Tablets, die sich durch Displays mit besonders hoher Auflösung auszeichnen. Das 8,9-Zoll-Modell hat einen Touchscreen mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln. Außerdem haben die Neuvorstellungen einen 2,2 GHz schnellen Quad-Core-Prozessor.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon-Chef Jeff Bezos zeigt das Kindle Fire HDX.
Amazon-Chef Jeff Bezos zeigt das Kindle Fire HDX. (Bild: Amazon)

Amazon hat zwei neue Kindle-Fire-Modelle vorgestellt, die eine neue Modellreihe namens Kindle Fire HDX eröffnen. Das HDX steht für Displays mit besonders hoher Auflösung. Das Kindle Fire HDX ist wahlweise mit 7- oder 8,9-Zoll-Display zu haben und steht in unterschiedlichen Speicherbestückungen zur Wahl.

  • Kindle Fire HDX (Bild: Amazon)
  • Kindle Fire HDX (Bild: Amazon)
  • Kindle Fire HDX (Bild: Amazon)
  • Kindle Fire HDX (Bild: Amazon)
  • Kindle Fire HDX (Bild: Amazon)
  • Kindle Fire HDX (Bild: Amazon)
Kindle Fire HDX (Bild: Amazon)
Stellenmarkt
  1. Thorlabs GmbH, Dachau
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Im Kindle Fire HDX 8.9 steckt ein Touchscreen mit einer Displaydiagonalen von 8,9 Zoll und einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln, was eine Pixeldichte von 339 ppi ergibt. Bislang gibt es Tablets mit einer solchen Auflösung nur im 10-Zoll-Format. Im 7-Zoll-Modell liefert das Display eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln, was einer Pixeldichte von 323 ppi entspricht. Das Display im bisherigen Kindle Fire HD mit 8,9-Zoll-Display hatte diese Auflösung. Für eine bessere Darstellungsqualität mit höherem Kontrast soll ein spezieller Algorithmus die Farbe für jedes Pixel abhängig von der Umgebungshelligkeit anpassen.

Kindle Fire HDX mit schnellerem Prozessor und mehr Arbeitsspeicher

Im Vergleich zum Kindle Fire HD erhalten die neuen Modelle schnellere Prozessoren und doppelt so viel Arbeitsspeicher. Statt 1 GByte gibt es nun 2 GByte Arbeitsspeicher und in beiden Modellen wird Qualcomms Snapdragon 800 verwendet. Der Quad-Core-Prozessor läuft jeweils mit einer Taktrate von 2,2 GHz. Alle beiden Tablets gibt es wahlweise mit 16, 32 oder 64 GByte Flash-Speicher. Einen Speicherkartensteckplatz haben die Tablets laut Amazon-Angaben nicht.

Beide Tablets haben eine Kamera auf der Displayseite und das 8,9-Zoll-Modell hat zusätzlich eine 8-Megapixel-Kamera auf der Gehäuserückseite. Eine rückwärtige Kamera fehlte den Kindle-Fire-HD-Tablets bislang komplett. Beide Tablets unterstützen Dual-Band-WLAN nach 802.11a/b/g/n, zur verwendeten Bluetooth-Version liegen keine Angaben vor. NFC unterstützen beide Modelle weiterhin nicht.

Das 7-Zoll-Modell misst 186 x 128 x 9 mm und wiegt 303 Gramm. Als Akkulaufzeit nennt Amazon 11 Stunden bei einem Mix an Funktionen. Beim Lesen sollen es 17 Stunden sein. In beiden Fällen machte Amazon keine Angaben, unter welchen Bedingungen diese Werte erreicht werden. 231 x 158 x 7,8 mm und 374 Gramm sind es beim 8,9-Zoll-Modell und die Akkulaufzeit soll jeweils eine Stunde länger sein als beim kleineren Modell.

Fire OS 3.0 vorinstalliert

Beide Tablets laufen mit der Version 3.0 von Amazons Betriebssystem namens Fire OS, das wiederum ein Fork von Android ist. Amazon macht keine Angaben dazu, auf welcher Android-Version die aktuelle Fire-OS-Version basiert. Wie auch bisher gibt es nicht die typische Android-Bedienung. Die Tablets sind ganz auf das Amazon-Universum zugeschnitten, das ausgelieferte Gerät ist dann bereits auf den Käufer angemeldet. Zudem ist der Silk-Browser von Amazon vorinstalliert.

Bisher hat Amazon nur angekündigt, wann das Kindle Fire HD in den USA erscheint. Im Oktober 2013 erscheint das Kindle Fire HDX 7 und im November 2013 folgt das Kindle Fire HDX 8.9. Zu einem Deutschlandstart liegen noch keine Angaben vor. Beim Kindle Fire HD hatte es vier Monate gedauert, bis das Tablet hierzulande ins Sortiment genommen wurde. Falls es auch diesmal wieder so lange dauert, ist mit einer Markteinführung in Deutschland frühestens im Februar 2014 zu rechnen.

Werbeeinblendungen lassen sich wieder gegen Aufpreis abschalten

Mit 16 GByte kostet das 7-Zoll-Modell 230 US-Dollar, 270 US-Dollar sind es mit 32 GByte und auf 309 US-Dollar erhöht es sich für das 64-GByte-Modell. 380 US-Dollar kostet das 8,9-Zoll-Modell mit 16 GByte, 430 US-Dollar sind es in der 32-GByte-Ausführung und das Topmodell mit 64 GByte kostet 480 US-Dollar.

In den USA erscheinen beide Tablets auch mit einem LTE-Modem, dann kostet jedes Modell nochmals 100 US-Dollar mehr. Derzeit ist nicht bekannt, ob diese Modelle auch in Deutschland angeboten werden. Bisher gab es die Kindle-Tablets in Deutschland immer nur ohne Mobilfunkfunktion, während die US-Modelle bereits auch mit Modem zu haben sind. Gegen einen Aufpreis von 15 US-Dollar lassen sich wieder die von Amazon ausgelieferten Werbeeinblendungen vom Sperrbildschirm und Startbildschirm dauerhaft entfernen.

Überarbeitetes Kindle Fire HD

Im Oktober 2013 verkauft Amazon in den USA zudem ein überarbeitetes Kindle Fire HD. Vor allem das Gehäuse ist neu, an den technischen Daten hat sich nichts geändert. Dafür wird der Preis gesenkt und das Tablet wird mit 7-Zoll-Display und 8 GByte Flash-Speicher für 140 US-Dollar angeboten. Es ist damit rund 60 US-Dollar günstiger als das alte Modell. Für das Kindle Fire HD 8.9 gibt es keine Neuauflage.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und Assassins Creed Odyssey, Strange Brigade und Star Control Origins kostenlos dazu erhalten
  2. 119,90€
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

derdiedas 26. Sep 2013

oder das ich Sie 2 Wochen länger benutzen kann. Viele einst sehr gute Apps werden im...

Sander Cohen 26. Sep 2013

Da macht sich das Geschäftsmodel bemerkbar! Der Displayhersteller möchte nunmal Geld mit...

DerJochen 26. Sep 2013

Gibt es da irgendwo Berichts oder Tests zu ? Interessant sieht es ja aus.

TabPhones63 25. Sep 2013

Kommt ein Softwareupdate für die letzten Kindles auf OS 3.0? Wenn nicht, dann kauf ich...

Anonymer Nutzer 25. Sep 2013

Also ich habe das hier genutzt: http://n2aos.com/ Im XDA Forum war mir das doch etwas zu...


Folgen Sie uns
       


Forza Horizon 4 - Golem.de Live (Teil 2)

In Teil 2 unseres Livestreams erkunden wir die offene Welt und tunen einen Audio RS 4.

Forza Horizon 4 - Golem.de Live (Teil 2) Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Bezahlbare Drachen und dicke Bären
Mobile-Games-Auslese
Bezahlbare Drachen und dicke Bären

Rundenbasierte Strategie auf dem Smartphone mit Chaos Reborn Adventure Fantasy von Nintendo in Dragalia Lost - und dicke Alpha-Bären: Die Mobile Games des Monats bieten spannende Unterhaltung für jeden Geschmack.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Städtebau und Lebenssimulation für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Barbaren und andere knuddelige Fantasyhelden
  3. Seismic Games Niantic kauft Entwickler von Marvel Strike Force

Assassin's Creed Odyssey im Test: Spektakel mit Spartiaten
Assassin's Creed Odyssey im Test
Spektakel mit Spartiaten

Inselwelt statt Sandwüste, Athen statt Alexandria und dazu der Krieg zwischen Hellas und Sparta: Odyssey schickt uns erneut in einen antiken Konflikt - und in das bislang mit Abstand schönste und abwechslungsreichste Assassin's Creed.
Von Peter Steinlechner

  1. Assassin's Creed Odyssey setzt CPU mit AVX-Unterstützung voraus
  2. Project Stream Google testet mit kostenlosem Assassin's Creed Odyssey
  3. Assassin's Creed angespielt Odyssey und der spartanische Supertritt

Apple Watch im Test: Auch ohne EKG die beste Smartwatch
Apple Watch im Test
Auch ohne EKG die beste Smartwatch

Apples vierte Watch verändert das Display-Design leicht - zum Wohle des Nutzers. Die Uhr bietet immer noch mit die beste Smartwatch-Erfahrung, auch wenn eine der neuen Funktionen in Deutschland noch nicht funktioniert.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartwatch Apple Watch Series 4 mit EKG und Sturzerkennung
  2. Smartwatch Apple Watch Series 4 nur mit sechs Modellen
  3. Handelskrieg Apple Watch und anderen Gadgets drohen Strafzölle

    •  /