Amazon App-Shop statt Play Store

Aufgrund der Anpassungen an Amazons Android-Version lässt sich Googles Play Store nur auf einem gerooteten System installieren. Der verschlüsselte Boot-Loader von Amazon wurde bereits geknackt. Wer das Gerät damit hackt, läuft aber Gefahr, seine Garantieansprüche zu verlieren, das Gerät zu "bricken" und auf die Amazon-Dienste nicht mehr zugreifen zu können.

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Applikationen können ohne Hack nur über das Amazon-eigene Angebot bezogen werden, das es seit August 2012 auch in Europa gibt. Dort ist die Auswahl deutlich geringer, denn im Unterschied zu Google mit seinem Play Store prüft Amazon jede Anwendung, bevor sie in den App-Shop aufgenommen wird.

Apps, die in Googles Play Store kostenlos sind, sind es auch bei Amazon. Apps, die im Play Store gekauft wurden, müssen aber bei Amazon noch einmal bezahlt werden. Umgekehrt ist das nicht so. Für Googles Android gibt es eine Applikation für Amazons App-Shop. Sie ist kostenlos, bislang aber nur bei Amazon erhältlich.

Eigene Inhalte lassen sich trotzdem auf den Flash-Speicher übertragen. Dazu wird das MT-Protokoll verwendet. Bei Betriebssystemen wie Windows 7 wird kein eigener Treiber benötigt. Treiber lassen sich von der Amazon-Webseite herunterladen. Unter Linux müssen noch die Udev-Konfigurationsdateien angepasst werden.

Eigene Videos und E-Books werden nicht erkannt

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Musik und Fotos des Nutzers werden in den entsprechenden Ordnern von Amazon-Android erkannt und den jeweiligen Anwendungen zugeordnet. Eigene MP3s lassen sich demnach von dem Player abspielen. Eigene Videos und E-Books hingegen werden nicht vom System erkannt. Sofern sie ohne Zusatzsoftware überhaupt geöffnet werden können, müssen sie im Dateisystem gefunden werden. Dazu wird ein Dateimanager benötigt, der dem System nicht beiliegt, jedoch mehrfach als Applikation im Amazon Store erhältlich ist.

Wir konnten MP4-Videos mit dem Videocodec H264 und dem Audiocodec AAC ohne Zusatzsoftware abspielen. Das Kindle Fire HD spielt darüber hinaus DivX-Videos ab. Mit Videos mit dem Videocodec AC1 und dem Audioformat AAC im Matroska-Container konnte das System nichts anfangen. Mit der Betaversion des VLC-Players konnten wir jedoch eigene Videos problemlos abspielen. Der Player bietet auch eine Übersicht über die Videodateien auf dem Tablet.

Ansonsten kann der Anwender auf Amazons Lovefilm-Angebot zugreifen, das neben Kinofilmen auch TV-Serien beinhaltet. Die Inhalte sind allerdings nicht sonderlich aktuell. Außerdem ist die Qualität der Filme mäßig, es kommt trotz stabiler WLAN-Verbindung zu Rucklern, und es bilden sich öfter Artefakte. Auf dem Kindle Fire HD wird beim erstmaligen Anmelden bei Lovefilm der dort bestehende Account mit dem Amazon-Account verknüpft. Darauf wird der Anwender auch hingewiesen.

Gute Lautsprecher

Die Lautsprecher des Kindle Fire HD befinden sich auf der Rückseite des Geräts im unteren Bereich. Im Vergleich zum Nexus 7 stehen sie viel weiter auseinander und bieten so einen besseren Stereoeffekt. Die beiden Dual-Stereo-Lautsprecher bestehen jeweils aus zwei Membranen und erzeugen einen überraschend vollen Klang mit wahrnehmbaren Bässen.

Hält man das Tablet in der Normalposition mit dem Display nach vorne, wird der Ton von den Händen reflektiert, was den Klang deutlich verbessert, auch wenn die Bässe etwas weniger kraftvoll ertönen. Dafür scheppern die Höhen dann weniger. Die Lautsprecheröffnungen gehen bis in den Rand des Kindle Fire HD. Liegt das Tablet auf einem Tisch, wird der Ton dadurch gut von der Tischplatte reflektiert. So hatten wir den bei weitem besten Klang.

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 Amazons Android mit KindersicherungRuckeliger Silk-Browser 
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lemgostanislaw 02. Nov 2012

Gemessen an der Weltbevölkerung von 7 Milliarden sind wenige Millionen sicherlich eine...

Anonymer Nutzer 02. Nov 2012

http://ebay.de

MReynolds 02. Nov 2012

Kann man das Kindle Fire HD eigentlich auch ohne Amazonaccount (sinnvoll) nutzen? Was...

jack-jack-jack 01. Nov 2012

spiegelt es oder nicht ? spiegelt es weniger als andere ? in den Specs steht immerhin...



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