Amazons Android mit Kindersicherung

Nach dem Einschalten des Kindle Fire HD dauert es 34 Sekunden, bis der Startbildschirm erscheint. Amazon verwendet ein eigenes, auf Android 4.0.3 basierendes System, das stark angepasst wurde und komplett in Amazons Infrastruktur eingebunden ist. Dementsprechend ist das Gerät beim ersten Start schon auf den Namen des Bestellers registriert. Falls bereits E-Books bei Amazon gekauft wurden, findet der Nutzer einige auf dem Hauptbildschirm wieder.

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Das Betriebssystem hat mit dem ursprünglichen Android nicht viel zu tun. Es sieht auf den ersten Blick mehr aus wie ein Onlineshop als wie die Benutzeroberfläche eines Betriebssystems. Die viel gerügte Werbung auf dem Homescreen lässt sich durch eine Einmalzahlung von 15 Euro abschalten. Sie ist allerdings deutlich weniger auffällig als das Gesamtbild von Amazons Android-Anpassungen. Versierte Android-Benutzer werden kaum etwas vom ursprünglichen Betriebssystem erkennen.

Rubriken mit Einkaufsmöglichkeiten

Der zentrale Hauptbildschirm wird durch ein Karussell dominiert, das alle verwendeten Inhalte zeigt. Neben Büchern können das auch Apps, Musikstücke oder Filme sein. Wird die Darstellung im Laufe der Zeit zu unübersichtlich, können einzelne Inhalte aus dem Karussell entfernt werden.

Die Rubriken werden im oberen Teil des Hauptbildschirms ausgewählt. Tippt der Nutzer beispielsweise auf die Rubrik "Bücher", so werden diese in einer Regalansicht dargestellt. Eine Listenansicht ist ebenfalls wählbar. Der Nutzer kann zwischen der Anzeige aller in der Amazon-Cloud befindlichen Bücher und nur der auf dem Gerät abgelegten Bücher wählen.

Angepasste Navigationsleiste

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Im unteren Teil des Bildschirms befindet sich die Navigationsleiste. Diese wird bei der Darstellung von Inhalten ausgeblendet und per Druck auf die Mitte des Bildschirms aktiviert. Der Home-Button befindet sich links und bringt den Nutzer zum Hauptbildschirm zurück. In der Mitte der Leiste befinden sich eine Zurück-Schaltfläche, eine Suchfunktion sowie ein Button, der die Listenansicht aktiviert. Rechts kann eine Favoriten-Leiste aktiviert werden, die der Nutzer mit seinen eigenen Inhalten bestücken kann.

Die Systemeinstellungen lassen sich mit einem Wisch vom oberen Rand nach unten öffnen. Dort sind die wichtigsten Funktionen untergebracht, darunter Einstellungen für die Lautstärke, die Helligkeit und den Netzwerkzugriff. Über die Schaltfläche "Mehr" lassen sich weitere Einstellungs- und Konfigurationsoptionen aufrufen.

Viel Cloud-Anbindung

Aufgefallen ist uns dort die Kindersicherung. Die Optionen sind ziemlich umfangreich. Es lässt sich der Webbrowser ebenso sperren wie der Zugriff auf E-Mails, Kontakte oder den Kalender. Auch Einkäufe oder die Videowiedergabe sowie der Zugang per WLAN können dann nur noch nach einer Passworteingabe getätigt werden. Einzelne Rubriken auf dem Tablet können ebenfalls gesperrt werden, etwa der Zugang zu Büchern, Dokumenten oder Spielen und Apps. Auf dem Homescreen sind die Rubriken dann ausgegraut.

Amazon wirbt mit seiner Cloud-Lösung: "HD-Content beansprucht weitaus mehr Speicherplatz als Inhalte in der Standardauflösung..." Deshalb setzt das Unternehmen auch bei eigenen Inhalten auf den Onlinespeicherplatz. Fast jede Rubrik hat eine Schaltfläche mit der Bezeichnung "Cloud". Selbst eigene Fotos sollen Anwender in der Amazon-Cloud abspeichern und sie von ihrem Kindle Fire HD abrufen.

Auch das Suchfeld passt sich der jeweiligen Rubrik an. Als systemweite Suche funktioniert sie nur auf dem Homescreen. Andernfalls wird die Suche auf die jeweilige Rubrik beschränkt, etwa für Cloud-Inhalte oder die Suche nach Applikationen im Appstore.

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lemgostanislaw 02. Nov 2012

Gemessen an der Weltbevölkerung von 7 Milliarden sind wenige Millionen sicherlich eine...

Anonymer Nutzer 02. Nov 2012

http://ebay.de

MReynolds 02. Nov 2012

Kann man das Kindle Fire HD eigentlich auch ohne Amazonaccount (sinnvoll) nutzen? Was...

jack-jack-jack 01. Nov 2012

spiegelt es oder nicht ? spiegelt es weniger als andere ? in den Specs steht immerhin...

dependent 01. Nov 2012

kann ich auch nicht bestätigen, zumal mir der Kundenservice die Werbung kostenfrei...



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