Display mit Macken

Das Kindle Fire HD beherrscht Dual-Band-WLAN nach 802.11 a/b/g/n sowie Bluetooth 3.0. Ein GPS-Modul fehlt ebenso wie ein NFC-Modul. Bei der WLAN-Passworteingabe wird ein weiterer Unterschied zu Android deutlich: Bei der Eingabe wird das Kennwort nicht ausgeblendet, was weniger erfahrenen Nutzern helfen soll. Die Option muss explizit aktiviert werden. Das Gerät wird stets vorkonfiguriert ausgeliefert, beim ersten Start muss der Nutzer kein Passwort eingeben.

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Der im Kindle Fire HD verbaute SoC ist ein Texas Instruments OMAP 4460. Er hat einen Cortex-A8-Zweikernprozessor, der mit bis zu 1,2 GHz getaktet wird. Damit ist das Tablet weniger leistungsstark als das Nexus 7 mit vier CPU-Kernen, die mit 1,3 GHz getaktet sind. Das Kindle Fire HD hat 1 GByte Arbeitsspeicher. Die GPU ist eine SGX 540 von PowerVR, die mit 384 MHz getaktet ist.

Durchschnittliche Akkulaufzeit

Der Lithium-Polymer-Akku soll laut Amazon 11 Stunden durchhalten. Unter welchen Voraussetzungen dieser Wert gemessen wurde, ist nicht bekannt. Nach unseren Messungen reichte eine Akkuladung, um etwas mehr als sechs Stunden Videos über Amazons Streaming-Dienst Lovefilm anzusehen. Mit unserem Standardtest, bei dem wir ein 1080p-Video bei aktiviertem WLAN angesehen haben, erreichten wir sogar nur eine Laufzeit von 4 Stunden.

Das Kindle Fire HD wird über ein mitgeliefertes Micro-USB-Kabel aufgeladen. Ein Netzadapter wird nicht mitgeliefert. Wird das Tablet zum Aufladen mit einem Rechner verbunden, der nicht genügend Leistung bietet, erhält der Benutzer eine Warnmeldung. Die Meldung schlägt vor, den Rechner in den Ruhezustand zu versetzen, damit das Kindle Fire HD aufgeladen wird. Das kann allerdings mehrere Stunden dauern. Das von Amazon angebotene Netzteil kostet 20 Euro und liefert bei 5 Volt 1,8 A. Damit lässt sich das Tablet in vier Stunden aufladen.

Natürliche Farben

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Das 7-Zoll-Display hat eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Das entspricht einer Pixeldichte von 216 dpi. Das IPS-Panel ist unter kratzresistentem Gorilla-Glas von Corning verborgen. Durch die direkte Verbindung des Bildschirms mit dem Schutzglas soll das Kindle Fire HD laut Amazon im Vergleich zum iPad 3 um 25 Prozent weniger reflektieren.

Bei maximaler Helligkeit wirken die Farben kräftig und der Kontrast ist deutlich besser als beim Nexus 7 mit der gleichen Bildschirmauflösung und ebenfalls 216 dpi. Außerdem hat das Nexus 7 einen deutlichen Rotstich. Auf dem Kindle Fire HD wirken die Farben insgesamt natürlicher.

Auffällige Vignettierung

Beim Display des Kindle Fire HD konnten wir eine deutliche Vignettierung am Bildschirmrand feststellen, die durch Beleuchtungsfehler verursacht wird. Hat der Bildschirminhalt einen weißen Hintergrund, verändert sich die Farbe zum Rand hin in unregelmäßige Grautöne bis hin zu Schwarz. Bei einem schwarzen Bildschirmhintergrund ist der Effekt invertiert.

Wegen des hellen und kontrastreichen Bildschirms sind Bücher auch bei direkter Lichteinstrahlung gut zu erkennen. Die Schrift wird gestochen scharf dargestellt, was das Kindle Fire HD als E-Book-Reader besonders tauglich macht. Filme sind in der Sonne schwieriger anzusehen.

Der Helligkeitssensor unseres Gerätes funktionierte während unserer Tests nicht. Dabei machte es keinen Unterschied, ob wir die Automatik bei sehr dunkel oder sehr hell eingestelltem Bildschirm aktivierten. Über einen Micro-HDMI-Stecker lässt sich das Kindle Fire HD an einen Bildschirm oder Fernseher anschließen.

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 Kindle Fire HD im Test: Amazon Store in Tablet-FormAmazons Android mit Kindersicherung 
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lemgostanislaw 02. Nov 2012

Gemessen an der Weltbevölkerung von 7 Milliarden sind wenige Millionen sicherlich eine...

Anonymer Nutzer 02. Nov 2012

http://ebay.de

MReynolds 02. Nov 2012

Kann man das Kindle Fire HD eigentlich auch ohne Amazonaccount (sinnvoll) nutzen? Was...

jack-jack-jack 01. Nov 2012

spiegelt es oder nicht ? spiegelt es weniger als andere ? in den Specs steht immerhin...



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