• IT-Karriere:
  • Services:

Kindle Fire: Amazon plant zwei neue Tablets

Im zweiten Halbjahr 2012 will Amazon zwei neue Tablets auf den Markt bringen. Während das eine Tablet wie das Kindle Fire einen 7 Zoll großen Touchscreen haben wird, hat die andere Neuvorstellung ein 10-Zoll-Display.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon-Chef Jeff Bezos zeigt das Kindle Fire im September 2011.
Amazon-Chef Jeff Bezos zeigt das Kindle Fire im September 2011. (Bild: Spencer Platt/Getty Images)

Amazon will im zweiten Halbjahr 2012 zwei weitere Tablets auf den Markt bringen, berichtet Digitimes mit Verweis auf Quellen aus der Industrie. Das eine Tablet soll einen 7 Zoll großen Touchscreen haben und könnte damit der Nachfolger des Kindle Fire werden.

Stellenmarkt
  1. Debeka Kranken- und Lebensversicherungsverein a.G., Koblenz
  2. noris network AG, München, Aschheim (bei München), Nürnberg, Berlin (Remote-Office möglich)

Zudem will Amazon bei den großformatigen Tablets mitmischen und damit in direkte Konkurrenz zu Apples iPad treten. Wie das iPad soll das zweite Amazon-Tablet einen 10 Zoll großen Touchscreen haben. Voraussichtlich wird das 10-Zoll-Gerät mit Android laufen. Wenn beide Tablets im zweiten Halbjahr 2012 erscheinen, könnten sie gleich mit Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich ausgestattet sein. Es ist derzeit davon auszugehen, dass auch die neuen Amazon-Tablets Googles Betriebssystem einsetzen. Amazon betreibt einen eigenen Onlineshop für Android-Anwendungen.

Doch kein Amazon-Tablet mit 8,9-Zoll-Display

Mit dem 10-Zoll-Modell hat sich Amazon wohl dagegen entschieden, ein Tablet mit 8,9-Zoll-Display anzubieten. Im November 2011 wurde vermutet, dass Amazon ein Tablet mit 8,9-Zoll-Touchscreen entwickeln würde.

Amazon kann den niedrigen Preis für das Kindle Fire in den USA nur halten, wenn das Tablet subventioniert wird. Amazon verkauft es für 199 US-Dollar und für die Komponenten im Tablet muss Amazon 143 US-Dollar ausgeben. Zum Vergleich: Die Teile für ein iPad 2 mit 32 GByte und 3G-Modul kosten laut UBM 276 US-Dollar. Apple verkauft das Gerät aber für 729 US-Dollar, womit noch über 500 US-Dollar für Zusammenbau, Verpackung, Versand, Entwicklung und Werbung bleiben - und natürlich für Apples Gewinn.

Amazon will die Produktions- und Fertigungskosten für das Kindle Fire wohl darüber finanzieren, dass Kunden bei Amazon Anwendungen, E-Books und anderes für das Tablet kaufen.

Im vierten Quartal 2011 konnte Amazon vom Kindle Fire 3,88 Millionen Geräte verkaufen und schaffte es damit auf den zweiten Platz hinter dem Marktführer Apple. Im Gesamtjahr genügten allein die Verkaufszahlen vom vierten Quartal 2011, damit Amazon der drittgrößte Tablethersteller nach Apple und Samsung wurde.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Anonymer Nutzer 09. Mär 2012

Ich sehe zuerst einmal die Problematik für Apple. Es erscheint ein weiterer großer Player...

gollumm 08. Mär 2012

er hat die Dinger dann gekauft?


Folgen Sie uns
       


Surface Book 3 - Test

Das Surface Book ist einmal mehr ein exzellentes Notebook, das viele Nischen bedient. Allerdings hätten wir uns nach fünf Jahren ein wenig mehr Neues gewünscht.

Surface Book 3 - Test Video aufrufen
Coronavirus und Karaoke: Gesang mit Klang trotz Gesichtsvorhang
Coronavirus und Karaoke
Gesang mit Klang trotz Gesichtsvorhang

Karaokebars sind gefährliche Coronavirus-Infektionsherde. Damit den Menschen in Japan nicht ihr Hobby genommen wird, gibt es nun ein System, das auch mit Mundschutz gute Sounds produzieren soll.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. Corona Gewerkschaft sieht Schulen schlecht digital ausgestattet
  2. Corona Telekom und SAP sollen europaweite Warn-Plattform bauen
  3. Universal Kinofilme kommen früher ins Netz

Pixel 4a im Test: Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger
Pixel 4a im Test
Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger

Google macht mit dem Pixel 4a einiges anders als beim 3a - und eine Menge richtig, unter anderem beim Preis. Im Herbst sollen eine 5G-Version und das Pixel 5 folgen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Google stellt das Pixel 4 ein
  2. Android Googles Dateimanager erlaubt PIN-geschützten Ordner
  3. Google Internes Dokument weist auf faltbares Pixel hin

Golem on Edge: Wo Nachbarn alles teilen - auch das Internet
Golem on Edge
Wo Nachbarn alles teilen - auch das Internet

Mehr schlecht als recht arbeiten zu können und auch nur dann, wenn die Nachbarn nicht telefonieren - das war keine Dauerlösung. Wie ich endlich Internet in meine Datsche bekommen habe.
Eine Kolumne von Sebastian Grüner

  1. Keine Glasfaser, keine IT-Kompetenz Schulen bemühen sich vergeblich um Geld aus dem Digitalpakt
  2. Kultusministerien Schulen rufen kaum Geld aus Digitalpakt ab
  3. Change-Management Wie man Mitarbeiter mitnimmt

    •  /