• IT-Karriere:
  • Services:

Kinderspielzeug: Vtech zahlt 650.000 Dollar Strafe für Datenschutzverstöße

Auch in den USA können Datenschützer Strafen verhängen - aktuell trifft es den Spielzeughersteller Vtech. Dieser hat nach Meinung der FTC vor dem Sammeln von Daten nicht ausreichend um Erlaubnis gefragt. Außerdem sind die Sicherheitsmaßnahmen unzureichend gewesen.

Artikel veröffentlicht am ,
Vtech muss in den USA eine Strafe zahlen.
Vtech muss in den USA eine Strafe zahlen. (Bild: Vtech)

Der Hersteller vernetzter Kinderspielzeuge Vtech muss in den USA wegen des Verstoßes gegen Datenschutzbestimmungen eine Strafe von rund 650.000 US-Dollar bezahlen. Das Unternehmen erreichte nach verschiedenen Hacks und einer umstrittenen Datensammelpraxis eine Vereinbarung mit der in den USA zuständigen Handelskommission (Federal Trade Comission, FTC), die dort in Abwesenheit unabhängiger Datenschutzbeauftragter die Einhaltung entsprechender Gesetze mit übernimmt.

Stellenmarkt
  1. finanzen.de, Berlin
  2. medavis GmbH, Karlsruhe

Die US-Justizbehörde hatte eine Beschwerde gegen das Unternehmen einreicht, weil dieses für die Sammlung von Daten von Kindern keine taugliche Genehmigung eingeholt hatte. Die App Kid Connect kann zur Steuerung und Kommunikationen mit verschiedenen Spielzeugen des Unternehmens genutzt werden. "Vernetztes Kinderspielzeug wird immer beliebter - deshalb ist es besonders wichtig, dass Unternehmen Eltern mitteilen, wie die Daten, die über ihre Kinder gesammelt werden, verwendet werden. Außerdem müssen Unternehmen angemessene Schritte unternehmen, um diese Daten sicher zu verwahren", sagte FTC-Interimschefin Maureen Ohlhausen.

Ungenügende Sicherheitsmaßnahmen

Die FTC wirft Vtech außerdem vor, keine hinreichenden Sicherungsmaßnahmen für die gesammelten Daten vorgehalten zu haben. Bei Vtech wurden mehrfach zum Teil gravierende Sicherheitsprobleme festgestellt. So konnte ein Angreifer nach eigenen Angaben mehr als 190 GByte an Daten kopieren, darunter Porträtfotos von Kindern und Eltern sowie Chatprotokolle. Auch der Webshop des Unternehmens war angreifbar.

Daten von Kindern unterliegen einem besonderen Schutz. Der Children's Online Privacy Protection Act (Coppa) in den USA sieht entsprechende, strengere Maßnahmen für Kinder unter 13 Jahre vor. Immer mehr Hersteller setzen auf vernetztes Spielzeug oder gar ein vernetztes Kinderzimmer. Im vergangenen Jahr gaben wir einen Überblick über aktuelle Entwicklungen - und schauten uns dazu Feinstaubmesser im Kinderzimmer und Bluetooth-Babysocken an.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


Razer Eracing Simulator ausprobiert (CES 2020)

Der Eracing Simulator von Razer versucht, das Fahrgefühl in einem Rennwagen wiederzugeben. Dank Motoren und einer großen Leinwand ist die Immersion sehr gut, wie Golem.de im Hands on feststellen konnte.

Razer Eracing Simulator ausprobiert (CES 2020) Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Abenteuer zwischen Horror und Humor
Indiegames-Rundschau
Abenteuer zwischen Horror und Humor

Außerdische reagieren im Strategiespiel Phoenix Point gezielt auf unsere Taktiken, GTFO lässt uns schleichen und das dezent an Portal erinnernde Superliminal schmunzeln: Golem.de stellt die besten aktuellen Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Der letzte Kampf des alten Cops
  2. Indiegames-Rundschau Killer trifft Gans
  3. Indiegames-Rundschau Überleben im Dschungel und tausend Tode im Dunkeln

IT-Gehälter: Je nach Branche bis zu 1.000 Euro mehr
IT-Gehälter
Je nach Branche bis zu 1.000 Euro mehr

Wechselt ein ITler in eine andere Branche, sind auf dem gleichen Posten bis zu 1.000 Euro pro Monat mehr drin. Welche Industrien die höchsten und welche die niedrigsten Gehälter zahlen: Wir haben die Antworten auf diese Fragen - auch darauf, wie sich die Einkommen 2020 entwickeln werden.
Von Peter Ilg

  1. Softwareentwickler Der Fachkräftemangel zeigt sich nicht an den Gehältern

Radeon RX 5600 XT im Test: AMDs Schneller als erwartet-Grafikkarte
Radeon RX 5600 XT im Test
AMDs "Schneller als erwartet"-Grafikkarte

Für 300 Euro ist die Radeon RX 5600 XT interessant - trotz Konkurrenz durch Nvidia und AMD selbst. Wie sehr die Navi-Grafikkarte empfehlenswert ist, hängt davon ab, ob Nutzer sich einen Flash-Vorgang zutrauen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte AMD bringt RX 5600 XT im Januar
  2. Grafikkarte Radeon RX 5600 XT hat 2.304 Shader und 6 GByte Speicher
  3. Radeon RX 5500 XT (8GB) im Test Selbst mehr Speicher hilft AMD nicht

    •  /