Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Kinderserver: Proxy-Server soll Kinder schützen

Ein sicheres Internet für Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren, das soll der Kinderserver liefern. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und der Eco-Verband haben den Proxy-Server vorgestellt.
/ Christian Klaß
67 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Vorstellung des Kinderservers - Bundesfamilienministerin Kristina Schröder mit Kindern der Hermann-Gmeiner-Schule in Berlin (Bild: Eco)
Vorstellung des Kinderservers - Bundesfamilienministerin Kristina Schröder mit Kindern der Hermann-Gmeiner-Schule in Berlin Bild: Eco

Mehr Schutz für Kinder im Internet, und zwar ohne Filtersoftware und für unterschiedliche Endgeräte – das soll der Proxy-Server des Projekts Kinderserver(öffnet im neuen Fenster) bieten. Vorgestellt wurde er heute von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder in Kooperation mit Eco(öffnet im neuen Fenster) , dem Verband der deutschen Internetwirtschaft.

Die freigegebenen Webseiten stammen aus der Whitelist von FragFinn.de(öffnet im neuen Fenster) , vom Webkatalog Blindekuh.de(öffnet im neuen Fenster) und dem Angebot Seitenstark.de(öffnet im neuen Fenster) , allesamt von gemeinnützigen Vereinen geführte Dienste. Zudem werden alle aufgerufenen Webseiten auf das Anbieter-Alterskennzeichen age-de.xml(öffnet im neuen Fenster) bis zwölf Jahre überprüft. Ob die eigene Website freigegeben ist oder nicht, lässt sich etwa mit dem URL-Check von FragFinn(öffnet im neuen Fenster) überprüfen.

Unter www.kinderserver-info.de(öffnet im neuen Fenster) können sich Eltern darüber informieren, wie sie den kostenlos zugänglichen Proxy-Server einrichten(öffnet im neuen Fenster) . Neben einer Beschreibung der manuellen Einrichtung gibt es Addons für Firefox und Chrome sowie Tools für Windows und Mac OS X.

Für Smartphones oder Tablets bietet das Projekt Kinderserver bisher keine speziellen Proxy-Installationsroutinen. Dafür gibt es aber die für Android und bald auch für iOS angebotene App Meine-Startseite(öffnet im neuen Fenster) . Dieser vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend kostenlos zur Verfügung gestellte Kinderbrowser hat eine eigene Startseite und nutzt den Kinderserver-Proxy.

Bei den Softwarelösungen ist es Eltern jeweils möglich, Webseiten auch selbst freizugeben. Zudem lässt sich der Kinderserver-Proxy passwortgeschützt aktivieren und deaktivieren.


Relevante Themen