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Kinder-Apps: Google zahlt Millionenumsätze durch In-App-Verkäufe zurück

Nach Apple muss nun auch Google Geld für App-Käufe von Kindern zurückzahlen. Zudem müssen die Abrechnungspraktiken verändert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Kinder-Apps: Google zahlt Millionenumsätze durch In-App-Verkäufe zurück
(Bild: Screenshot Golem.de)

Der Suchmaschinenkonzern Google muss einen Millionenbetrag wegen unberechtigter Abbuchungen für App-Käufe erstatten. Wie die US-Handelsaufsicht FTC am Donnerstag mitteilte, erklärte sich Google damit einverstanden, mindestens 19 Millionen Dollar zurückzuzahlen. Seit 2011 soll es der Konzern zugelassen haben, dass Kinder im Google Play Store kostenpflichtige Apps erwerben konnten, ohne die Zustimmung der Eltern dafür einholen zu müssen. Manche Kunden hätten mehrere Hundert Dollar für die Käufe ihrer Kinder zahlen müssen.

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Der Beschwerde zufolge kassierte Google bei der Einführung der In-App-Käufe im Jahr 2011 die Kunden ohne jede Passwortabfrage oder andere Autorisierung ab. Auf diese Weise hätten Kinder einfach durch das Anklicken von Popup-Fenstern innerhalb der Apps kostenpflichtige Inhalte kaufen können. Zwischen Mitte bis Ende 2012 habe Google das Verfahren geändert und die Zustimmung des Account-Inhabers gefordert, ohne jedoch über den Preis zu informieren. Zudem habe sich dadurch ein Zeitfenster von 30 Minuten geöffnet, innerhalb dessen keine Zustimmung mehr erforderlich gewesen sei, so dass Kinder in dieser Zeit beliebige Käufe tätigen konnten. Vielen Kindern sei nicht klar gewesen, dass sie für das Einkaufen von virtuellen Gegenständen oder das Erwerben von Spielgeld das reale Konto ihrer Eltern belasteten. Über das Zeitfenster habe Google ebenfalls nicht informiert.

Der Entscheidung zufolge muss Google sämtliche Einnahmen aus unautorisierten In-App-Käufen durch Kinder zurückzahlen und seine Abrechnungspraxis ändern. Sämtliche Kunden, die In-App-Käufe getätigt hätten, sollen über die Erstattung informiert werden. Falls sich nicht alle Käufer melden, muss Google den Restbetrag an die Staatskasse abführen.

Ähnlich hatte die FTC bereits im Falle von Apple entschieden. Im Januar hatte die Behörde angeordnet, dass der Konzern 32,5 Millionen Dollar wegen unerlaubter Abbuchungen durch Kinder zurückzahlen muss. Seit Juli läuft ein ähnliches Verfahren gegen Amazon.

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metalheim 05. Sep 2014

In-App Käufe verbieten... und die Entwickler leben von Luft und Liebe ? Es gibt dutzende...

Lapje 05. Sep 2014

Wieso 2011? Im Artikel steht ja seit 2011...danach wurde es ja nicht unbedingt besser...

Anonymer Nutzer 05. Sep 2014

Die könnten auch gleichzeitig mal daran Arbeiten,daß Kinder in diesem ganzen...


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