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Kim Schmitz: Hohes Gericht, ich brauche monatlich 138.000 Euro

Der Gründer von Megaupload Kim Schmitz alias Kim Dotcom hat große monatliche Ausgaben für seine Villa, Bodyguards, einen Butler und Kindermädchen. Doch das Gericht in Neuseeland gewährte ihm nicht die volle Summe aus seinem beschlagnahmten Vermögen.

Artikel veröffentlicht am ,
Megaupload-Gründer Kim Dotcom und seine Frau Mona am 29. Februar 2012
Megaupload-Gründer Kim Dotcom und seine Frau Mona am 29. Februar 2012 (Bild: Stringer New Zealand/Reuters)

Kim Schmitz alias Kim Dotcom hat bei einem Gericht in Neuseeland beantragt, dass ihm aus seinem beschlagnahmten Vermögen monatlich 220.000 Neuseeland-Dollar (138.000 Euro) freigegeben werden. Das berichtet das neuseeländische Nachrichtenportal Stuff.co.nz, das zum australischen Medienkonzern Fairfax Media gehört, unter Berufung auf Gerichtsunterlagen. Den Betrag benötige der Gründer von Megaupload, um die laufenden Ausgaben für sich und seine Familie zu begleichen, darunter Kosten für Bodyguards, Kindermädchen und einen Butler.

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Schmitz' Anwälte hatten den Antrag beim High Court of New Zealand in Auckland eingereicht. Beglichen werden müssten laufende Kosten von 28.000 Neuseeland-Dollar (17.600 Euro) für die Lebenshaltung, 29.000 Neuseeland-Dollar (18.240 Euro) für Personal und eine einmalige Zahlung für eine Villa, die im Jahr 1 Million Neuseeland-Dollar (629.000 Euro) an Leasinggebühren kostet. Kims Frau Mona erwartet Zwillinge und habe deswegen Bedarf an besonderen medizinischen Aufwendungen.

Doch Richterin Judith Potter genehmigte "nur" 30.000 Neuseeland-Dollar (18.900 Euro) für den Zeitraum von drei Wochen.

Staatsanwältin Anne Toohey sagte dem Onlinemagazin, dass sie Unterlagen aus den USA erhalten habe, nach denen Kims Frau mit Megaupload in Verbindung stehen könnte.

Schmitz und vier seiner Mitarbeiter wurden im Januar 2012 verhaftet und warten in Neuseeland und in den Niederlanden auf ein Auslieferungsverfahren. Schmitz ist seit kurzem auf Kaution frei, sein Vermögen wurde eingefroren.



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gaym0r 05. Mär 2012

Du weißt nichtmal ob er schuldig ist und urteilst schon? Du wärst ein guter Richter :-)

Sharra 02. Mär 2012

Konten einfrieren ist weltweit gängige rechliche Methode, um zu verhindern, dass das Geld...

Suedfrucht 01. Mär 2012

Ohjeh ohjeh ohjeh... Da verwechselst du aber EINIGES! Ich sag nur: Omnimodo facturus...

ichbert 01. Mär 2012

Und seine Kinder sind bestimmt schwarz ;D

Eckstein 01. Mär 2012

Wieso "leider"?


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