Kim Dotcom: "Wie illegales Filesharing beendet werden kann"

Kim Dotcom hat in einem Tweet(öffnet im neuen Fenster) seine Überlegungen für ein Ende des illegalen Filesharings im Internet aufgeschrieben. Sein Beitrag vom 7. Januar 2013 wurde seitdem über 5.500-mal geteilt, darunter von Prominenten wie Tim O'Reilly.
Dotcoms Fünfpunkteprogramm lautet: "Erstens: Schaffe großartige Inhalte. Zweitens: Mach Sie einfach zu erwerben. Drittens: gleichzeitige weltweite Verfügbarkeit. Viertens: Mach einen fairen Preis. Fünftens: Verfügbarkeit der Inhalte auf allen Endgeräten."
Der Launchtermin für Mega, den neuen Sharehoster Dotcoms, ist der 20. Januar 2013. Die umstrittene Durchsuchungsaktion gegen Dotcom fand vor einem Jahr am gleichen Datum statt. "Noch 11 Tage bis zum Start von Mega" , twitterte Dotcom. "Noch 11 Tage, bis die US-Regierung unterliegt und Innovation triumphiert."
Dotcom und vier seiner Mitarbeiter wurden im Januar 2012 verhaftet und warten auf ein Auslieferungsverfahren, Rechner und Speicher wurden beschlagnahmt und die Plattform Megaupload offline genommen. Auch der größte Teil des Vermögens des Internetunternehmers wurde eingefroren, später aber teilweise wieder freigegeben.
Ein globales Cloud-Dateisystem, bei dem alle Daten automatisch im Browser verschlüsselt und entschlüsselt werden, solle Mega werden, hieß es auf der Website. Mit Me.ga sollten sich mehrere Uploads gleichzeitig abwickeln und auch nach einem Abbruch fortsetzen lassen.
Während die Server von Megaupload in den USA gestanden hätten, setze Mega auf "Distributed Hosting", erklärte Dotcom. Die Server selbst sollten mindestens über 20 TByte Speicherplatz, einen hochwertigen Raid-Controller und eine Anbindung mit mindestens 1 GBit/s, besser mit 2 GBit/s verfügen.



