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Kim Dotcom: Neues Mega wird Sitz in Neuseeland haben

Da die Regierung von Gabun nicht mit Kim Dotcoms Mega zu tun haben will, soll der Sharehoster nun in Neuseeland seine Webadresse und seinen Sitz bekommen. Dort sei das Gesetz auf seiner Seite, sagt Dotcom.

Artikel veröffentlicht am ,
Kim Dotcom im September 2012
Kim Dotcom im September 2012 (Bild: Mark Coote/Reuters)

Kim Schmitz alias Dotcom will seinen neuen Sharehoster Mega in seiner Wahlheimat Neuseeland ansiedeln. Er gab bei Twitter bekannt: "Neuseeland wird die Heimat unserer neuen Webseite http://Mega.co.nz - rechtmäßig und gesetzlich geschützt."

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Zuvor hatte er bereits erklärt, er habe in Neuseeland ein Unternehmen unter dem Titel Mega Limited gegründet.

Dotcom hatte die Webadresse Me.ga für seinen neuen Sharehoster verloren. Die Regierung von Gabun, einem Staat in Zentralafrika, dessen Top-Level-Domain .ga ist, hatte die Sperrung der Adresse angekündigt. Gabuns Kommunikationsminister Blaise Louembe sagte, er habe Anweisung gegeben, dass Me.ga sofort blockiert werde, weil Gabun sich "nicht zur Plattform für die Verletzung von Urheberrechten durch skrupellose Menschen" machen lasse.

Die Ankündigungsseite für Mega ging in der Nacht zum 1. November 2012 unter Me.ga online, leitete aber auf kim.com/mega weiter. Der Launchtermin, den Dotcom bekräftigte, ist der 20. Januar 2013.

"Distributed Hosting" als Geschäftsmodell

Ein globales Cloud-Dateisystem, bei dem alle Daten automatisch im Browser verschlüsselt und entschlüsselt werden, solle Mega werden, hieß es auf der Website. Mit Me.ga sollten sich mehrere Uploads gleichzeitig abwickeln und auch nach einem Abbruch fortsetzen lassen.

Während die Server von Megaupload in den USA gestanden hätten, setze Mega auf "Distributed Hosting", erklärte Dotcom. Zu Wired hatte er gesagt, dass sich jeder Hoster - außer in den USA - weltweit daran beteiligen könne. Die Server selbst sollten mindestens über 20 TByte Speicherplatz, einen hochwertigen Raid-Controller und eine Anbindung mit mindestens 1 GBit/s, besser mit 2 GBit/s verfügen. Als Betriebssystem sollte Linux installiert sein.

Computerworld Neuseeland sagte Dotcom, sein neues Unternehmen benötige für künftige Kunden ein weiteres Seekabel zusätzlich zum vorhandenen Southern Cross Cable. Der Bau eines zweiten Tiefseekabels für den Inselstaat im südlichen Pazifik würde 400 Millionen Neuseeland-Dollar (330 Millionen US-Dollar) kosten und von dem neuen Unternehmen Dotcoms, Me.ga, mitfinanziert werden.

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SoniX 13. Nov 2012

Ja eh nicht. :-) Ist auch noch keiner deswegen belangt worden. Wenn man aber zB die...

Andre S 13. Nov 2012

Selbst wenn er ein Mörder wäre würde ich der USA den Sieg für eine auslieferung nicht...

Myxier 13. Nov 2012

Ich lese die News gerne.

slashwalker 12. Nov 2012

Ich schmeiß mich weg! Der hätte noch am selben Tag meine Kündigung vorab per Fax...

Lord Gamma 12. Nov 2012

Bestimmt. Dass die Medienindustrie allerdings nicht am längeren Geldhebel sitzt, würde...


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