Kim Dotcom: "Google, Facebook, Twitter verletzen mein Patent"

Kim Dotcom hat 1997 ein Patent für Zwei-Faktor-Authentifizierung angemeldet. Jetzt will er dafür Geld von Google, Facebook und Twitter für seine Verteidigung gegen das US-Justizministerium.

Artikel veröffentlicht am ,
Kim Dotcom im April 2013
Kim Dotcom im April 2013 (Bild: Hannah Johnston/Getty Images)

Kim Dotcom erhebt Ansprüche auf die Zwei-Faktor-Authentifizierung. In einer Reihe von Twitter-Mitteilungen erklärt der Gründer des Sharehosters Megaupload, dass er das Sicherheitsfeature im Jahr 1997 patentieren lassen habe. Die Unternehmen Google, Facebook, Twitter und die Citibank würden seine geistigen Urheberrechte verletzen.

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"Ich habe sie nie verklagt", erklärte Dotcom. "Denn ich glaube daran, Wissen und Ideen zum Nutzen der Gesellschaft zu teilen. Nachdem, was die USA mir angetan haben, könnte ich aber jetzt klagen."

"Google, Facebook, Twitter, Citibank und andere bieten Zwei-Faktor-Authentifizierung. Das ist eine massive Verletzung meines geistigen Eigentums durch US-Unternehmen", twitterte er.

Ein Beispiel für Zwei-Faktor-Authentifizierung ist der zusätzliche Versand eines Codes beim Onlinebanking auf das Mobiltelefon des Kontoinhabers, der sich bereits mit Nutzernamen und Passwort angemeldet hat.

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Google, Facebook, Twitter stünden wie Dotcom unter Druck durch den Digital Millennium Copyright Act (DMCA). "Ihr könnt mein Patent kostenlos nutzen. Aber bitte helft mir, meine Verteidigung zu finanzieren."

Juraausbildung bei Dotcom

Das Patent aus dem Jahre 1997 hat Dotcom unter seinem Geburtsnamen Kim Schmitz angemeldet. Es führt aus, wie ein zweiter Zugangscode per SMS oder Pager versandt wird.

Dotcom und vier seiner Mitarbeiter wurden im Januar 2012 verhaftet und warten auf ein Auslieferungsverfahren. Seine Villa in Neuseeland wurde von einem Sondereinsatzkommando durchsucht, Rechner und Speicher beschlagnahmt und die Plattform Megaupload wegen Urheberrechtsverletzungen offline genommen. Dotcom ist auf Kaution frei, sein Vermögen wurde eingefroren und anschließend teilweise wieder freigegeben. Dem 39-Jährigen droht eine Strafe von maximal 20 Jahren wegen krimineller Geschäfte und Geldwäsche in den USA. Er sei ein Erfinder, kein Krimineller, so Dotcom.

Dotcom-Anwalt Ira Rothken kündigte zudem Mega-Scholar, ein Programm zur Ausbildung von jungen Jurastudenten, an. "Es soll helfen, Innovationen im Bereich IT und Recht zu stärken", heißt es auf der Website.

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4edebd0f81eeffc... 28. Mai 2013

Kim Dotjong schreibt einen Hypervisor in Java. Er bietet nun VServer unter dem Namen Vega an.

asa (Golem.de) 27. Mai 2013

Nö. Das ist eine wörtliche Übersetzung seines Tweets. "Ihr könnt mein Patent kostenlos...

MrBrown 27. Mai 2013

Der Tatbestand ist allein schon durch das Premium-Programm erfüllt. Das waren nur...

MrBrown 27. Mai 2013

Für mich ist *JEDER* ein Patenttroll, der jahrelang auf seinem Patent herum hockt ohne...



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