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Aus Fehlern lernen

Die Reaktionen bei Shafer waren positiver: "Ich erhielt viele unterstützende Nachrichten. Die Geschichte hinter der Entwicklung hat vermutlich geholfen, einige Kritik an der Verspätung von vier Jahren abzumildern." Er verarbeitete seine Odyssee in einem Blogpost mit dem Titel Wie At The Gates mich sieben Jahre meines Lebens gekostet hat - und beinahe den Rest. Darin zählt er die Ursachen für die Verzögerung auf, aber auch ihre Folgen für seine Gesundheit.

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Er hofft, dass seine Erfahrung anderen Entwicklern hilft: "Sich ohne Ausgleich in die Arbeit zu werfen, ist nicht nur für dich persönlich schlecht, sondern auch für das Spiel. Man muss auf sich selbst achtgeben, um das bestmögliche Spiel zu machen." Abstand von seinem Projekt zu nehmen könne helfen, die notwendige Energie und Begeisterung zurückzugewinnen.

"When it's done ..."

Nachdem Shafer ein halbes Jahr als Angestellter gearbeitet hatte, fand er diese Energie für sein eigenes Projekt wieder. Fast auf den Tag genau sechs Jahre nach dem Start der Kickstarter-Kampagne erschien At The Gates. "Ich würde nicht sagen, dass es bei der Veröffentlichung noch eine riesige Begeisterung gab", sagt Shafer. "Aber immerhin hatte das Projekt kein enttäuschendes Ende, wie es bei Kickstarter so oft der Fall ist."

Shafer glaubt, dass ein großer Teil des ursprünglichen Publikums sich über die Jahre anderen Spielen zugewendet hat: "Über den Verlauf von sechs Jahren wird sich deine Haltung gegenüber allem ziemlich dramatisch verändern. Das war bei At The Gates nicht anders."

Auch Dysfunctional Systems erschien am Ende doch noch. Das verbliebene Team von Dischan stellte das Projekt in seiner Freizeit fertig - mit fast drei Jahren Verspätung und zur Überraschung der Unterstützer. Heute lebt Dischan von Auftragsarbeiten. Ihre eigenen Spiele entwickeln sie ohne Zeitdruck.

"Um ehrlich zu sein, ist es ganz nett, ohne die Erwartungshaltung vieler wartender Leute zu arbeiten", sagt Miller. "Wenn wir Zeit haben, arbeiten wir weiter an der nächsten Episode von Dysfunctional Systems. Deshalb wird es vermutlich noch eine Weile dauern, bis sie fertig ist." Miller wirkt dennoch weder frustriert noch resigniert. "Ich denke, das ist ganz gut so."

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Hotohori 03. Jul 2019

Da Manche ja für lau weiter an dem Projekt arbeiten wollten, gehe ich davon aus, dass man...

Hotohori 03. Jul 2019

Ja, wobei man da selbst halt auch nur grob schätzen kann. Ich hab auch den Eindruck, dass...

Hotohori 03. Jul 2019

Genau das ist eben auch so ein Punkt, Backer sind keine Investoren. Investoren...


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