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Scanpad
Scanpad (Bild: Kickstarter)

Kickstarter: Scanpad soll Smartphones zu Scannern machen

Scanpad
Scanpad (Bild: Kickstarter)

Das Scanpad ist eine Smartphonehalterung, mit der ein Papier oder ein anderes Objekt mit der Kamera des Mobiltelefons mit immer gleichem Abstand abfotografiert werden kann. Die Scanfläche ist mit einer Matte ausgelegt, die nach dem Prinzip des Geckofußes das Papier festhält.

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Mit dem Scanpad sollen Papiervorlagen leicht mit dem Smartphone digitalisiert werden können und funktioniert wie ein Repro-Stativ. Der Benutzer legt sein Telefon mit der Kamera auf den geschwungenen Aluminiumarm, so dass die Hauptkamera gen Boden zeigt. Damit das Papier sich nicht wellt, haben die Entwickler eine Gummimatte eingesetzt. Die besitzt kleine Saugfüße, die klebrig wirken, aber keine Spuren auf den Vorlagen hinterlassen. Die Folie kann auch unter Wasser gereinigt werden, falls sie eingestaubt ist.

Die Finanzierung von Scanpad erfolgt über Kickstarter. Das Projekt stammt aus Deutschland. Mit der Smartphonehalterung können auch ein Minifotostudio aufgebaut oder eine Art moderner Overhead-Projektor realisiert werden, wenn das Smartphone mit dem Projektor verbunden ist. Dann wird die gefilmte Oberfläche an die Wand projiziert.

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Scanpad (Bild: Kickstarter)

Golem.de stand ein Prototyp des Scanpads zur Verfügung, der schon die hohe Verarbeitungsqualität des Aluminiumarms zeigt. Die Matte, mit der das Papier glatt gehalten werden soll, erfüllt ihren Zweck. Ein ähnliches Material wurde zum Schutz des Smartphones an der Oberseite des Arms angebracht. Die Spitze der Halterung ist leicht geneigt, so dass der Benutzer das Telefon ungefähr im 45-Grad-Winkel platzieren kann. Bei Smartphones mit glatter Rückseite funktioniert das Halteprinzip sehr gut, obwohl es nur von der Adhäsionskraft der Gummimatte gehalten wird. Bei großen Smartphones mit aufgerauter Rückseite reichte die Haltekraft bei unseren Versuchen nicht aus. Es kam zwar zu keinem Absturz, aber das Telefon verrutschte.

Wird die blaue Scanmatte genutzt, kann mit der passenden Handy-App zum Freistellen kleiner Objekte das Bluescreen-Verfahren genutzt werden.

Über Kickstarter kostet das Scanpad rund 100 Euro. Auf der Crowdfinanzierungsplattform sollen 100.000 Euro eingeworben werden, wovon die Kampagne noch weit entfernt ist. Sie läuft jedoch noch bis zum 13. Dezember 2015.


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DetlevCM 23. Okt 2015

Romane habe ich keine zerschnitten, aber bei einem Dokumentenstapel kann man diesen dann...

TobiasEmmerich 23. Okt 2015

Nicht für Gartenzwerge geeignet, aber vielleicht ne Alternative für alle, die mit dem...

DetlevCM 23. Okt 2015

Na ja, so ziemlich jede Kompaktkamera schlägt das Smartphone in Sachen Bildqualität...



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