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Kickstarter: Origami-Maus Air.0 lässt sich flach zusammenfalten

Die Maus Air.0 lässt sich für den leichteren Transport zusammenfalten und flach transportieren. Finanziert wird sie über Kickstarter.
/ Andreas Donath
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Origami-Maus Air.0 (Bild: Kickstarter)
Origami-Maus Air.0 Bild: Kickstarter

Damit der Transport einer externen Maus zusammen mit einem Notebook leichter wird, hat sich Produktdesigner Horace Lam etwas einfallen lassen: Die Air.0-Maus kann zusammengefaltet werden und lässt sich so in einer engen Notebooktasche mitnehmen.

Die Air.0 ist eine Bluetooth-5.2-Maus, die im Origami-Stil gestaltet wurde. Die Maus soll 40 Gramm wiegen und ist auseinander gefaltet nur 4,5 mm dick. An der Stelle, wo der Infrarotsensor integriert ist, beträgt die Höhe 10 mm.

Die Tracking-Geschwindigkeit soll bei 762 mm pro Sekunde liegen, so dass auch schnellere Mausbewegungen in normalen Anwendungen kein Problem sein dürften. Spieler werden die Maus vermutlich sowieso nicht einsetzen.

Die Seiten der Air.0 werden vor Gebrauch eingefaltet und mit einem magnetischen Verschluss zusammengehalten. Die Maus verfügt über zwei Tasten und ein Scroll-Pad in der Mitte als Mausrad-Ersatz. Die Air.0 ist mit Kunstleder überzogen. An den Stellen, an denen das Gehäuse die Oberfläche berührt, sind Gleitflächen eingebaut.

In die kabellose Maus ist ein Lithium-Polymer-Akku mit 500 mAh eingebaut, der angeblich eine Nutzungsdauer von drei Monaten erlaubt, bevor er wieder per USB-C aufgeladen werden muss. Die funktionsfähige Maus misst 115 x 72 x 42 mm, auseinandergefaltet ist sie 122 x 126 x 4,5 mm groß, mit Ausnahme des Sensors, der 10 mm hoch ist.

Die Air.0-Maus(öffnet im neuen Fenster) kostet auf Kickstarter rund 49 Euro. Später soll die Maus für rund 70 Euro in den Handel kommen. Unterstützer haben die Auswahl aus zwölf verschiedenen Farben. Die Finanzierungskampagne hat schon jetzt rund 67.000 Euro eingenommen, obwohl nur rund 10.000 Euro benötigt wurden.

Ein paar Worte zum Crowdfunding

Bei Crowdfunding-Projekten auf Plattformen wie Kickstarter und Indiegogo gibt es immer wieder Fehlschläge, durch die Projekte scheitern: Die Gründer sind zu unerfahren oder werden von Produktionspartnern hinters Licht geführt, die Preiskalkulation ist von vornherein falsch oder die Produkte funktionieren einfach nicht, weil sie falsch konstruiert wurden oder sie eine miese Qualität aufweisen. In diesen Fällen erhalten Kunden ihr eingesetztes Geld nicht zurück. Es gibt aber auch eine große Zahl von Projekten, die erfolgreich durchgeführt werden.


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