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Kickstarter: Mini-Bastelserver hat zwei SATA- und Netzwerkbuchsen

Der Zimaboard ist ein winziger Server und kann durch viele Schnittstellen diverse Rollen füllen. Das Kickstarter-Geld ist bereits gesammelt.

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Der Zimaboard wird passiv gekühlt.
Der Zimaboard wird passiv gekühlt. (Bild: Icewhale Technology)

Das aus Hong Kong stammende Team von Icewhale Technology finanziert auf Kickstarter derzeit den Zimaboard. Dabei handelt es sich um einen winzigen Server, der mit 120 x 74,5 x 25 mm etwas größer als ein Raspberry Pi 4 ist. Hier sind allerdings mehrere Schnittstellen und Ports vorhanden, mit denen sich diverse Serverrollen realisieren lassen. So gibt es hier zwei Netzwerkschnittstellen für Gigabit Ethernet, ein PICe-x4-Interface und zwei SATA-3-Verbinder für zwei zusätzliche 2,5- oder 3,5-Zoll-Laufwerke.

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Der Zimaboard wird in zwei Versionen angeboten: Der Zimaboard 216 und der Zimaboard 832. Beide verwenden ein x86-SoC von Intel, genauer den Celeron N3350 mit zwei 1,1-GHz-Kernen oder den Celeron N3450 mit vier 1,1-GHz-Kernen. Das kleinere Modell 216 kann zudem auf 2 GByte integrierten LPDDR4-RAM und 16 GByte eMMC-Speicher zugreifen. Dem teureren Zimaboard 832 stehen 8 GByte LPDDR4-RAM und 32 GByte eMMC-Speicher zur Verfügung.

SATA, USB und PCIe

Beide Versionen sind ansonsten identisch ausgestattet. Es sind also jeweils eine PCIe-2.0-x4-Schnittstelle, zwei SATA-3-Ports (6 Gbit/s), zwei USB-A-Buchsen (3.2 Gen1), zwei RJ-45-Ports (Gigabit Ethernet) und Mini-Displayport 1.2 für 4K-60-Hz-Signale vorhanden. Der Server wird mit einem recht auffälligen Heatsink passiv kühl gehalten, das zudem den Wie­der­er­ken­nungs­wert des kleinen Rechners erhöht.

  • Zimaboard (Bild: Kickstarter/Icewhale)
  • Zimaboard (Bild: Kickstarter/Icewhale)
  • Zimaboard (Bild: Kickstarter/Icewhale)
  • Zimaboard (Bild: Kickstarter/Icewhale)
  • Zimaboard (Bild: Kickstarter/Icewhale)
  • Zimaboard (Bild: Kickstarter/Icewhale)
  • Zimaboard (Bild: Kickstarter/Icewhale)
Zimaboard (Bild: Kickstarter/Icewhale)

Auf den Servern wird eine Linux-Distribution vorinstalliert. Die x-86-SoCs der Platinen unterstützen aber generell gängige Betriebssysteme wie Windows 10, Openwrt, Android und andere spezialisierte Server-Betriebssysteme wie beispielsweise FreeNAS. Erste Vorstellungsvideos und -bilder auf Kickstarter zeigen das System etwa als VPN-Authentifizierungszentrale, NAS-System, Plex-Medienserver, Cloud-Dateiserver und in vielen anderen Rollen.

Der Zimaboard 216 kostet auf Kickstarter derzeit 66 Euro, der Zimaboard 832 liegt bei 116 Euro. Es gibt auch diverse Developer-Kits, die mehrere Boards enthalten. Dabei ist zu beachten, dass die Auslieferung trotz Bezahlung bei Crowdfunding-Kampagnen auch bei bereits erfolgter Finanzierung nicht garantiert wird. Zudem können bei Lieferungen aus Hong Kong oder China generell Zollgebühren und Mehrwertsteuernachzahlungen auftreten. Ein weltweiter Versand ist zum Juni 2021 angesetzt.

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ConstantinPrime 16. Feb 2021 / Themenstart

Ich suche eine Platine/Mini-PC/Compute-Stick etc, welche mit nur 5 Volt auskommt. Von CSL...

Dino13 16. Feb 2021 / Themenstart

Das, was beim PI fehlt, sind die SATA Anschlüsse. Vielleicht entwickelt da ja noch...

gadthrawn 16. Feb 2021 / Themenstart

Mit fehlt dabei WLAN. Ja geht über USB( ist aber ein Anschluss weg) oder X4( ist der...

Schattenwerk 16. Feb 2021 / Themenstart

Hmm dann schaue ich mal. Im Endeffekt suche ich nur ein Board mit 2-4 NICs und genügend...

Schattenwerk 15. Feb 2021 / Themenstart

Kostet dazu mehr und benötigt noch RAM etc., was zu noch mehr kosten führt. Am Ende...

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