Kickstarter: Kultkamera Holga soll digital werden

Über Kickstarter wird die Entwicklung und Produktion der digitalen Holga finanziert. Die Kamera sieht fast aus wie die legendäre analoge Mittelformatkamera, die seit den 80er Jahren aus Kunststoff gebaut wird. Ihre Bildqualität ist aufgrund der Konstruktion und eines Billigobjektivs sehr schlecht: Der Rand ist abgeschattet und außerdem sorgen Unschärfen, Streulicht und Farbverfälschungen für einen typischen Bildeindruck, der bei Fans Kultstatus hat. Die neue Holga ist mit einem CMOS-Sensor mit 8 Megapixeln ausgerüstet.
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Einen Autofokus gibt es auch im Digitalzeitalter bei Holga nicht. Alles, was sich ab 1,5 Metern vor der Kamera befindet, soll scharf abgebildet werden. Und auch sonst gibt es kaum Einstellmöglichkeiten. Die Kamera verfügt über zwei Blenden (f/2,8 und f/8) und erreicht eine Verschlusszeit von 1/60 Sekunden. Alternativ kann der Verschluss auch so lange offen gehalten werden, wie der Auslöser gedrückt wird. Mit einem Schalter kann das Aufnahmeformat zwischen 1:1 und 4:3 festgelegt werden.


Gespeichert wird auf SD-Karten. Die Stromversorgung übernehmen zwei AA-Akkus, Batterien oder ein Netzteil. Auf Kickstarter(öffnet im neuen Fenster) wird das Projekt gut angenommen und hat schon das Dreifache der erforderlichen Mindestsumme erzielt. Eine der farbenfrohen Holga Digital kostet 80 Euro, sie soll ab Januar 2016 ausgeliefert werden.



