Kickstarter-Kampagne: Superscreen gibt auf, Unterstützer bekommen kein Geld zurück

Die Kickstarter-Kampagne Superscreen hat aufgegeben. Das Projekt hat 2,5 Millionen US-Dollar erhalten und das Versprechen nicht erfüllt, dafür ein spezielles Tablet als Smartphone-Ergänzung auszuliefern. Unterstützer erhalten ihr Geld nicht zurück.

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Das Superscreen-Tablet wird nie erscheinen.
Das Superscreen-Tablet wird nie erscheinen. (Bild: Superscreen)

Unterstützer des Kickstarter-Projekts Superscreen vom März 2017 werden sich ärgern: Sie bekommen kein Tablet und das Geld ist auch weg. Eigentlich sollten Unterstützer das Superscreen-Tablet bereits seit Dezember 2017 in den Händen halten. Aber es kam immer wieder zu Verzögerungen. Jetzt soll dem Projekt das Geld ausgegangen sein.

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Im April 2018 sah es noch so aus, als könnte das Projekt trotz der vielen Verzögerungen doch noch realisiert werden. Da wurden erste Geräte produziert und im Juli 2018 hieß es, dass 200 fertige Tablets an Betatester verschickt worden seien. Noch im Februar 2018 war versprochen worden, die ersten Beta-Geräte im April 2018 auszuliefern - das wurde nicht eingehalten. Damit war bereits im Juli 2018 absehbar, dass das neue Datum für die Markteinführung im Dezember 2018 wohl nicht eingehalten werden kann. Aber dazu wird es nun gar nicht mehr kommen.

Mit dem Aus des Projekts ist überraschenderweise nur noch von 179 Betatestern die Rede. Warum es plötzlich 21 Betatester weniger gibt, ist nicht bekannt. Jedenfalls sollen diese das Produkt zumeist gut bewertet haben. Superscreen sollte vom Unternehmen Transcendents Designs auf dem Markt gebracht werden, aber das Startup wird nicht länger aktiv sein. Das Unternehmen gibt an, die Geldmittel reichten nicht aus und es habe kein passender Partner gefunden werden können, um das fertige Tablet auf den Markt bringen zu können. Das Unternehmen bedauere dies.

Die Idee von Superscreen

Mit dem Superscreen sollte es ein 10-Zoll-Tablet geben, das sich drahtlos mit einem Android-Smartphone oder iPhone verbindet und quasi als Display für das Smartphone dient. Damit könnten die Apps und Daten des Smartphones auf einem 10-Zoll-Gerät verwendet werden. Dabei sollte es problemlos möglich sein, zwischen Android-Smartphones und iPhones zu wechseln.

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Für das Projekt sollten eigentlich 50.000 US-Dollar ausreichen, damit es realisiert werden kann. Am Ende kamen 2,5 Millionen US-Dollar zusammen, aber trotzdem reichte das Geld nicht aus. Wer das Projekt mit 100 US-Dollar unterstützt hatte, sollte eigentlich ein Superscreen-Tablet erhalten. Später sollte es dann für 300 US-Dollar verkauft werden. Aber dazu wird es nicht mehr kommen.

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My1 22. Okt 2018

man sollte aber klug genug sein zu lesen dass das die AGB von 2012 sind.

berritorre 20. Okt 2018

Kenne ich nicht. Kann ihn also nicht fragen.

gadthrawn 19. Okt 2018

Warum? Es gibt eine Menge Tablets in dem Preisbereich unter 100¤ die nur ein Labelling...

berritorre 18. Okt 2018

Psst. Nicht so laut. Sonst wissen irgendwann alle, wie das läuft und ich muss am Ende von...



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