Kickstarter: Ein Laserschneider, der sich zusammenfalten lässt

Der Optic graviert diverse Materialien wie Kunstoffe, Hölzer und Metalle. Das Besondere: Der Laserschneider lässt sich zusammenklappen.

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Der Optic besteht aus zwei Teilen: einer Matte und dem Schneider.
Der Optic besteht aus zwei Teilen: einer Matte und dem Schneider. (Bild: Rendyr)

Das Team von Rendyr hat einen Laserschneider entwickelt, der sich zusammenklappen und so leicht verstauen oder transportieren lässt. Der Optic besteht aus zwei Teilen, dem Schneidmodul und einer faltbaren Schneidunterlage mit Filzbeschichtung auf der Rückseite. Das System mit Laserkopf wird vor der Nutzung ausgeklappt. Dabei werden die zwei Teilelemente - eine Laufschiene und das bewegliche Schneidmodul - um 90 Grad gedreht. Die Kickstarter-Kampagne läuft noch ein paar Wochen, wurde aber bereits finanziert.

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Schneidmatte und Lasercutter werden magnetisch miteinander verbunden. Das Schneidmodul soll sich aber auch auf existierende Oberflächen aufsetzen und nutzen lassen. So kann die Bearbeitungsfläche von maximal 457 x 310 mm durch Versetzen des Schneiders theoretisch beliebig vergrößert werden.

Der Multi-Diodenlaser feuert einen 10 bis 100 Micrometer breiten Lichtstrahl mit einer Leistung von maximal 15 Watt. Damit sollen sich diverse Materialien gravieren lassen, etwa Holzarten, Kunststoffe wie Acrylglas, Gummi, Vinyl, Glas, Aluminium, Stahl und sogar Stein und Beton. Auch können einige Materialien damit geschnitten werden.

Schneiden von Holz und Kunststoff

Weiche Baustoffe wie EVA- und PS-Schaum werden mit 10 und 20 mm Dicke geschnitten, Hartholz bis zu 6 mm Dicke. Allerdings reicht die Laserleistung nicht für härtere Materialien wie Stahl, Aluminium und Glas aus. Die beim Gravieren und Schneiden entstehenden Dämpfe werden über ein austauschbares Filtermodul geleitet und auf der Unterseite des Gerätes herausgeführt. Das Team verkauft auch einen Schlauch, mit dem Abluft in andere Bereiche geleitet werden kann.

  • Optic (Bild: Rendyr)
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Der Optic ist mit diversen CAD-Programmen kompatibel. Das Unternehmen liefert die Software Lightburn dazu, welche einfach zu verwenden sein soll. Angeschlossen wird das System über USB-C.

Das Team plant, den Optic erst einmal nur in den USA und Kanada zu verkaufen. Ein EU-Start ist bisher noch nicht geplant, bei Erfolg des Produkts aber nicht auszuschließen. Interessenten investieren 1.700 Euro in das Produkt und erhalten dafür den Schneider, eine Filterkartusche, Netzteil, USB-Kabel, die Software und ein Wartungskit dazu.

Auch, wenn die Kampagne bereits finanziert wurde, bedeutet eine Investition nicht, dass ein fertiges Produkt geliefert wird. Ein Restrisiko besteht also auch bei diesem Projekt, wie bei allen Crowdfunding-Kampagnen.

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