Abo
  • Services:

Kickstarter: Druckempfindlicher Stift für iPad und Mac

Der Cregle iPen 2 soll die drucksensitive Eingabe für iPads und Macs per Stift ermöglichen. Doch das Kickstarter-Projekt, über das 360.000 US-Dollar besorgt werden sollen, läuft nur noch gut eine Woche und hat bislang erst 60 Prozent der Summe erzielt.

Artikel veröffentlicht am ,
Empfänger des Cregle iPen 2 am iMac
Empfänger des Cregle iPen 2 am iMac (Bild: Cregle)

Cregle will mit dem iPen 2 einen druckempfindlichen Eingabestift für Mac-Rechner und iPads entwickeln. Dazu ist kein Grafiktablet wie etwa bei den Modellen der Firma Wacom erforderlich.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Meckenheim oder München
  2. Georg Fritzmeier GmbH & Co. KG, Großhelfendorf

Der Stift soll 1.024 Druckstufen erkennen, die er drahtlos an das jeweilige Gerät überträgt. Die Erkennung der Stiftposition funktioniert mit kleinen Infrarotsensoren, die am Bildschirmrand positioniert werden müssen. Sie empfangen das unsichtbare Licht, das die Stiftspitze aussendet, um dessen Position per Triangulation festzustellen.

Der Stift wird in einer Version für den iMac und Apple-Displays entwickelt und in einer anderen für das iPad. Beim Mac müssen zwei puckförmige Sensoren angebracht werden, die ihre Daten per Bluetooth zum Rechner schicken, während beim iPad gleich eine neue Hülle benötigt wird. In ihr stecken die Sensoren. Es wird sowohl eine 30-Pin- als auch eine Lightning-Version angeboten. In den Stiften steckt ein Akku. Er wird über die iPad-Hülle beziehungsweise über eine Ladestation bei der iMac-Version wieder geladen. Auch die Sensoren, die am iMac oder auf Apple-Displays befestigt werden, sind mit kleinen Akkus ausgestattet.

  • Empfänger des Cregle iPen 2 am iMac (Bild: Cregle)
  • Cregle iPen 2 (Bild: Cregle)
  • Cregle iPen 2 für den iMac (Bild: Cregle)
  • Cregle iPen 2 für das iPad (Bild: Cregle)
  • iPad-Hülle des Cregle iPen 2 (Bild: Cregle)
  • Cregle iPen 2 (Bild: Cregle)
  • iPad-Hülle des Cregle iPen 2 (Bild: Cregle)
  • Cregle iPen 2 (Bild: Cregle)
  • Cregle iPen 2 (Bild: Cregle)
  • Ladestation des Cregle iPen 2 für den Mac (Bild: Cregle)
iPad-Hülle des Cregle iPen 2 (Bild: Cregle)

Das größte technische Problem der iPens ist ihre geringe Softwareunterstützung. Unter Mac OS X funktionieren sie nur mit dem Corel Painter und dem Autodesk Sketchbook vollständig mit Druckunterstützung. In anderen Anwendungen arbeitet der Stift nur wie eine Maus. Ob derzeit überhaupt ein iOS-Programm die Druckinformationen auswerten kann, geht aus den Informationen des Herstellers nicht hervor. Wie beim iPen 1 müssen die Softwareentwickler die Unterstützung für den Stift direkt in ihre Programme integrieren.

Cregle versucht, 360.000 US-Dollar über Kickstarter für die Massenproduktion des iPen 2 zusammenzubekommen. Noch sind allerdings nur ungefähr 230.000 US-Dollar zugesagt worden. Das Projekt läuft noch bis zum 5. Februar 2013. Der Preis des Macbook-Modells liegt bei 129 US-Dollar, während das iPad-Modell 99 US-Dollar kostet.

Das iPen-Modell 1 wurde erfolgreich über Kickstarter finanziert. Damals wurden nur 35.000 US-Dollar benötigt, was mit Zusagen von 160.000 US-Dollar deutlich übertroffen wurde.

In einem Testbericht von The Verge wurde allerdings die schlechte Qualität und Genauigkeit bemängelt. Cregle betont, dass beim Nachfolger die Probleme beseitigt worden seien, und bietet Käufern der ersten Generation das Nachfolgemodell für 55 US-Dollar an.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 125,99€
  2. (u. a. Ni No Kuni 2 29,99€, Dark Souls 3 25,49€)
  3. 199,00€
  4. Code 100SGS3

pocketcrocodile 29. Jan 2013

günstigerweise kann der tote jobs anbieter von zusatzhardware nicht daran hindern, diese...

Unwichtig 28. Jan 2013

Hat hier eventuell ein Golem-Autor gespendet und hat Angst, dass es nichts daraus...

razer 28. Jan 2013

aber alle sind zb total flach (im sinne von display-rahmen verhältnis), und haben nicht...


Folgen Sie uns
       


HMD zeigt das Nokia 210 (MWC 2019)

Das Nokia 210 ist ein 2,5G Featurephone.

HMD zeigt das Nokia 210 (MWC 2019) Video aufrufen
Sailfish X im Test: Die Android-Alternative mit ein bisschen Android
Sailfish X im Test
Die Android-Alternative mit ein bisschen Android

Seit kurzem ist Sailfish OS mit Android-Unterstützung für weitere Xperia-Smartphones von Sony verfügbar. Fünf Jahre nach unserem letzten Test wird es Zeit, dass wir uns das alternative Mobile-Betriebssystem wieder einmal anschauen und testen, wie es auf einem ursprünglichen Android-Gerät läuft.
Ein Test von Tobias Költzsch


    Next Generation Car: Das Fahrzeug der Zukunft ist modular
    Next Generation Car
    Das Fahrzeug der Zukunft ist modular

    Ein Fahrzeug braucht eine Kabine und einen Antrieb. Müssen aber beide eine fest verbundene Einheit sein? Forscher des DLR arbeiten an verschiedenen Konzepten für das Auto der Zukunft. Eines davon ist ein modulares Fahrzeug, das für verschiedene Zwecke eingesetzt werden kann.
    Von Werner Pluta

    1. DLR Phylax erkennt Sprengstoffreste per Laser
    2. Raumfahrt DLR testet 3D-gedrucktes Raketentriebwerk
    3. Eden ISS Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner

    Gesetzesinitiative des Bundesrates: Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet
    Gesetzesinitiative des Bundesrates
    Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet

    Eine Gesetzesinitiative des Bundesrates soll den Betrieb von Handelsplattformen im Darknet unter Strafe stellen, wenn sie Illegales fördern. Das war auch bisher schon strafbar, das Gesetz könnte jedoch vor allem der Überwachung dienen, kritisieren Juristen.
    Von Moritz Tremmel

    1. Security Onionshare 2 ermöglicht einfachen Dateiaustausch per Tor
    2. Tor-Netzwerk Britischer Kleinstprovider testet Tor-SIM-Karte
    3. Tor-Netzwerk Sicherheitslücke für Tor Browser 7 veröffentlicht

      •  /