Kickstarter: Die Pibox ist ein Mini-NAS mit Raspberry Pi

Auf Basis des Raspberry Pi CM 4 entsteht die Pibox. Mittels Carrier-Platinen können daran zwei 2,5-Zoll-Laufwerke angeschlossen werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Pibox ist ein ziemlich kleines NAS-System.
Die Pibox ist ein ziemlich kleines NAS-System. (Bild: Kubesail)

Einige Monate lang hat der Bastler und Mitgründer von von Kubesail Dan Pastusek an der Pibox entwickelt. Nun kann das System auf Kickstarter vorbestellt und dessen Produktion unterstützt werden. Dabei handelt es sich um ein kleines NAS-System mit zwei Laufwerksschächten, das an ein Raspberry Pi Compute Module 4 (CM 4) angebunden ist.

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Das Board verwendet den selben Broadcom-BCM2711-Prozessor, der auch im Raspberry Pi 4 B arbeitet. Der Hersteller legt bei einigen Modellen der Pibox das CM 4 mit 8 GByte RAM und 8 GByte eMMC-Speicher bei. Das Board verfügt auch über entsprechende Drahlosfunktionalität mittels Wi-Fi-Modul.

USB und RJ45 an der Rückseite

Der eigentliche Kern der Pibox ist allerdings ein eigens entwickeltes Adapterboard. Dort wird das Raspberry Pi CM 4 in den PCIe-Slot eingesteckt. Darunter befinden sich zwei SATA-Schnittstellen mit Daten- und Energieversorgung. Das Carrier Board wird von einem weiteren Adapterboard unterstützt, das diverse Anschlüsse wie RJ45, zwei USB-Ports, HDMI und einen internen Displayanschluss für ein optionales 1,3-Zoll-Display mitliefert. Darauf ist zudem ein SD-Kartenleser installiert.

Die Pibox wurde ursprünglich als Kubernetes-Cluster für die Software Kubesail entwickelt, an der Pastusek arbeitet. Kubesail soll als Self-Hosting-Tool fungieren und wird hier gleich mitgeliefert. Das Programm ist aber völlig optional und die Pibox kann auch einfach als normaler NAS-Server mit beliebiger Linux-Distro eingerichtet werden.

  • Pibox (Bild: Kubesail)
  • Pibox (Bild: Kubesail)
  • Pibox (Bild: Kubesail)
  • Pibox (Bild: Kubesail)
  • Pibox (Bild: Kubesail)
Pibox (Bild: Kubesail)
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Der Hersteller bietet mehrere Pakete an: Das Hacker Pack für 100 US-Dollar liefert nur die beiden Carrier-Boards. Kunden müssen ihr eigenes Compute Module, Gehäuse, Laufwerke und Netzteil mitbringen. Für 250 US-Dollar gibt es das pulverbeschichtete zweiteilige Stahlgehäuse mit Display und Status-LEDs, das Compute Module und ein Netzteil dazu. Für 450 US-Dollar legt der Hersteller zwei Crucial-MX-500-SSDs mit 1 TByte Speicherkapazität bei.

Die Auslieferung der Pibox ist für März 2022 geplant und kann weltweit erfolgen. Allerdings handelt es sich hier um das erste Kickstarter-Projekt von Kubesail. Vorsicht ist also angebracht.

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M.P. 30. Okt 2021

Kommt der alte NUC auch mit unter 10 Watt aus, und hat keinen Lüfter? Daneben ist so ein...

M.P. 30. Okt 2021

https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/C300/DS3231-REAL-TIME-CLOCK-MODUL-FUER...

M.P. 30. Okt 2021

"RTC vergessen" ist eine lässliche Sünde, wenn der Router im Heimnetz NTP bietet ...

adorfer 29. Okt 2021

Da werden die Pi-Fanpeople wieder sagen "Raspi is not about about performance, but about...

Kyrun 29. Okt 2021

Beim Pi 4 wird das PCIe-Interface für die USB3-Ports genutzt. Beim Compute Module 4...



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