Kickstarter: Der Ryzen-Handheld Smach Z wird niemals kommen

Die Ryzen-Spielekonsole ist lange angekündigt und dann verschoben worden. Nun bestätigt das Smach-Z-Team mit dem Aus, was viele ahnten.

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Der Smach Z wird wohl niemals kommen.
Der Smach Z wird wohl niemals kommen. (Bild: Smach Z)

Als der Handheld Smach Z auf der E3 2018 gezeigt wurde, war das spanische Team unter Daniel Fernandez zuversichtlich: Im September 2018 wird das Gerät geliefert. Daraus wurde allerdings nichts, der Produktlaunch wurde auf 2019 verschoben. Seitdem war es still um die Handheld-Konsole, die als eine der ersten mit einem AMD-Ryzen-Prozessor ausgestattet werden sollte - damals noch dem Ryzen V160B (Raven Ridge) mit Zen-Kernen der ersten Generation.

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Fernandez gab nun das Ende des Projektes bekannt, das Golem.de bereits prophezeit hatte. Der lange Forenpost wurde vom Community-Mitglied Medallish auf Reddit gepostet: "Wir haben die privaten Investitionen verloren, die dieses Projekt am Leben gehalten haben", schrieb Fernandez. Dadurch sei es nicht weiter möglich, den Smach Z zu verwirklichen. Als weiteren Grund nannte der Spanier die Coronapandemie.

Es war allerdings bereits vor dem Jahr 2020 klar, dass das Projekt Probleme hatte. Ursprünglich wurde der Smach Z als Steamboy angekündigt, damals eine der ersten Handheld-Konsolen mit Valves SteamOS - das war 2014.

1,1 Millionen Euro über Crowdfunding

Anschließend sammelte das Entwicklerteam Finanzmittel von privaten Investoren und Privatpersonen ein. Auf Kickstarter und Indiegogo konnten zusammen fast 1,1 Millionen Euro von etwa 3.250 Menschen zusammengetragen werden. Später eröffnete das Team einen Shop, in dem der Handheld vorbestellt werden konnte. Auch die spanische Regierung steckte Geld in das Projekt.

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Fernandez und sein Team müssen nun allerdings Insolvenz anmelden. Es soll versucht werden, alle möglichen Mittel in Rückerstattungen zu stecken. Dies sei jedoch nicht zu 100 Prozent möglich, auch würden Kunden ihre Spielekonsole wohl nie zu Gesicht bekommen. Dazu schreibt Fernandez: "So hart wie das ist, wir denken die Chancen dafür sind gering."

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