Kickstarter: Das Schachbrett, das Spielfiguren selbst bewegt

Phantom sieht auf wie ein normales Holzschach. Allerdings kann das Brettspiel Figuren selbst versetzen und per Sprache gesteuert werden.

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Das Phantom zieht den Springer zwischen den Bauern hindurch.
Das Phantom zieht den Springer zwischen den Bauern hindurch. (Bild: Wonder Substance)

Wie von Geisterhand ziehen Springer, Läufer, Bauern und Türme über das Schachbrett. Phantom ist ein Schachspiel von Wonder Substance, welches Figuren selbstständig setzt.

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Das wird durch einen im Brett versteckten Schwenkarm mit eingebautem Elektromagnet ermöglicht, der die einzelnen Figuren auf verschiedene Felder zieht. Zurzeit wird das Projekt auf Kickstarter finanziert. 2.200 Unterstützer haben bisher knapp 1,1 Millionen Euro beigetragen.

Das Brett ist aus echtem Holz gefertigt. Entsprechend sind die beiden Spielerfarben auch in Holztönen gehalten: Weiße Figuren bestehen aus hellem Birkenholz. Schwarze Figuren sind im dunkelbraunen Walnussholz gefertigt. Die Figuren mit 24-mm-Sockeln sind dem klassischen Stil angelehnt. Optional gibt es ein Figurenset in minimalistischerem Design.

Gegen Spieler im Internet spielen

Der im Brett verbaute Arm wird durch eine spezielle Schachsoftware gesteuert. Enthusiasten können so etwa gegen Computergegner antreten und müssen Figuren nicht selbst ziehen. Das übernimmt das Brett für die Menschen. Dafür ist ein Sensorgitter unter den Spielfeldern integriert, welches die exakte Position jeder Spielfigur im Koordinatensystem misst und an das System weiterleitet.

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Auch wird es möglich sein, mit jeweils einem Phantom-Spiel an verschiedenen Orten auf der Welt gegen andere Spieler anzutreten. Über das Internet werden Zuginformationen übertragen und beim jeweils anderen Schachbrett automatisiert ausgeführt.

Obwohl das Konzept eines automatisierten Schachbretts nicht neu ist, ist die Kombination mit App und Sprachsteuerung selten. Die Phantom-App analysiert das eigene Spiel und soll sich so den Fähigkeiten der menschlichen Spieler anpassen können. Auch gibt das Programm Tipps, welche Spielzüge in welcher Situation sinnvoll sind.

Schach für Einsteiger: Stufe für Stufe zum Erfolg

Mit einem Demo-Modus kann das Brett auch völlig automatisiert spielen, während Menschen zuschauen. Im Programm sind etwa Partien zwischen Schachmeistern wie Rashid Nezhmetdinov und Oleg Chernikov enthalten.

Spieler müssen für ihre Züge das Brett nicht einmal berühren. Per Sprachsteuerung lassen sich Züge an das Brett weitergeben, welches diese dann selbstständig ausführt. Außerdem kann das Brett mit einem optional erhältlichen Akku auch drahtlos betrieben werden. Der Akku soll 50 Spiele lang halten - eine etwas vage Laufzeitangabe.

  • Figuren werden mit einem motorisierten Arm bewegt. (Bild: Wonder Substance)
  • Phantom Schach (Bild: Wonder Substance)
  • Sensorfelder, welche die Positionen von Figuren messen (Bild: Wonder Substance)
  • Phantom Schach (Bild: Wonder Substance)
Figuren werden mit einem motorisierten Arm bewegt. (Bild: Wonder Substance)

Günstig wird das Schachbrett nicht werden. Derzeit kann das Phantom ab 340 Euro vorbestellt werden. Dafür gibt es die Figuren im Minimaldesign und ein Schachbrett mit Rand aus Birke.

Der Walnussrand kostet 20 Euro mehr. Das Set mit klassischen Figuren liegt bei 370 Euro (Birke) und 400 Euro (Walnuss).

Die Unterstützung des Kickstarter-Projekts garantiert nicht die Auslieferung des Produkts. Gesammeltes Geld hilft dem Projektentwickler nur, das Schachbrett zu produzieren und auszuliefern. Daher sollte hier auf eigenes Risiko investiert werden, vor allem, da dies das erste Kickstarter-Projekt von Wonder Substance ist.

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wolfman22 15. Mär 2022

Ich will ja nicht meckern - aber wenn sich schon beim 3. Wort des Artikels ein Fehler...

Locher 12. Jul 2021

Turnierschachfiguren ist wie Times New Roman. Die Figuren im Video ist wie die...

peterbruells 10. Jul 2021

Mein günstiges Schachspiel ist 15 Euro oder so, zum mitnehmen in einem Stoffbeutel, der...

HabeHandy 10. Jul 2021

Die Technik gab es schon 1980, also vor mehr als 40j. Hergestellt wurde der Boris...



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