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Kickstarter: 3D-Scanner Eora nutzt aus Kostengründen Smartphone

Der 3D-Scanner Eora kostet weniger als 300 US-Dollar, weil das Smartphone den Großteil der Arbeit übernimmt. Der Laserscanner soll bei einem Abstand von bis zu einem Meter kleinere Objekte digitalisieren und funktioniert mit iOS und Android.

Artikel veröffentlicht am ,
3D-Scanner Eora
3D-Scanner Eora (Bild: Kickstarter)

Der röhrenförmige 3D-Scanner Eora nutzt die Kamera des Smartphones sowie eine App, um Gegenstände zu digitalisieren. Die Entwicklung wird über Kickstarter finanziert.

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Der Eora 3D-Scanner nimmt ein iOS- oder Android-Smartphone auf, das an seine Seite geklemmt wird. Das Gerät kann sich um seine Hochachse drehen und verfügt über einen grünen Laser, der die Gegenstände vor dem Scanner abtastet. Die Smartphone-App verwendet das Kamerabild, um die Abtastung mit dem Laser auszuwerten. Der Scanner misst 60 mm x 60 mm x 150 mm und wiegt knapp 1 kg. Er soll eine Genauigkeit von etwa 100 Mikrometern aufweisen. Die Smartphone-App erzeugt Dateien der Formate .PLY, .OBJ und .STL.

  • 3D-Scanner Eora (Bild: Kickstarter)
  • 3D-Scanner Eora (Bild: Kickstarter)
  • 3D-Scanner Eora (Bild: Kickstarter)
3D-Scanner Eora (Bild: Kickstarter)

Neben dem Scanner hat das Startup einen Drehteller entwickelt, der per Bluetooth synchronisiert wird. Er erlaubt die Rundumaufnahme von Objekten. Die Objekte dürfen eine Standfläche von etwa 125 x 125 mm und eine Höhe von 200 mm aufweisen, wenn sie auf den Drehteller gestellt werden sollen. Ein Abtastvorgang soll etwa fünf Minuten dauern.

Die auf Kickstarter erhältlichen Modelle von Eora kosten rund 230 US-Dollar. Sie sollen ab Juni 2016 ausgeliefert werden. Mit Drehteller kostet das Gerät rund 290 US-Dollar. Mittlerweile ist das Ziel erreicht, mindestens 80.000 US-Dollar über die Crowdfinanzierungsplattform zu besorgen. Bis jetzt sind schon etwa 200.000 US-Dollar zusammengekommen. Die Kampagne läuft noch bis zum 18. November 2015.

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