Kickr: Elektroantrieb für Skateboards zum Nachrüsten

Kickr ist ein Elektromotor samt Akku und Steuertechnik, mit dem fast jedes Longboard innerhalb von einer Minute elektrifiziert werden kann. Die Massenproduktion soll über Kickstarter finanziert werden.

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Kickr
Kickr (Bild: Kickstarter)

Kickr soll die Skaterszene ins Zeitalter der Elektromobilität versetzen, ohne dass der Spaß zu kurz kommt. Der Fahrer steuert sein umgerüstetes Skateboard weiterhin durch Gewichtsverlagerungen und nur mit den Füßen als Antrieb; andere elektrische Skateboards werden über zusätzliche Fernbedienungen bewegt. Bei Kickr gibt der Fahrer förmlich mit seinem Fuß Gas und tritt dazu auf eine druckempfindliche Fläche auf dem Board. Nach wie vor ist das normale Treten möglich, wenngleich ein kleiner Widerstand, der durch die Antriebskonstruktion bedingt ist, überwunden werden muss.

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Der Akku wird mit einem Klettband am Board befestigt, während die Antriebseinheit anstelle einer Radmutter auf die Achse geschraubt wird. Der Elektromotor treibt das Rad indirekt über eine Walze an. Dieses Antriebsprinzip wird auch beim Fahrrad-Elektroantrieb Rubbee eingesetzt. In beiden Fällen wird auf das Konstruktionsprinzip des Mofas Vélosolex des Herstellers Solex zurückgegriffen, nur dass anstelle eines Benzinmotors, der das Rad über eine Reibrolle antreibt, ein Hinterrad mit einem Elektromotor bewegt wird.

  • Kickr (Bild: Kickstarter)
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Kickr (Bild: Kickstarter)

Der Wechsel zum Elektro-Skateboard oder zurück zum Antrieb mit reiner Muskelkraft soll etwa eine Minute dauern. Dazu muss lediglich die Mutter gelöst und der Elektroantrieb auf die Achse gedreht werden. Danach wird der Akku mitsamt dem Gaspedal angeschlossen.

Der 1.100 Watt starke Motor und der flache Lithium-Ionen-Akku, der unter das Board geschnallt wird, katapultierten das Skateboard auf bis zu 30 km/h, sagen seine Entwickler, die für die Massenproduktion 15.000 US-Dollar über die Crowd-Finanzierungsplattform Kickstarter besorgen wollen. Rund 13.000 US-Dollar wurden schon zugesagt.

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Die Reichweite von Kickr liegt bei etwa 10 Kilometern und die Ladedauer an der Haushaltssteckdose bei etwa 2 Stunden. Das Gewicht der gesamten Einheit soll bei unter 1,1 kg liegen. Eine Bremse im herkömmlichen Sinne gibt es wie bei normalen Skateboards nicht. Der Fahrer sollte deshalb sehr geübt sein und seine Bremsmanöver beherrschen, geben die Entwickler zu bedenken.

Die Finanzierungsrunde auf Kickstarter läuft noch ungefähr einen Monat bis Ende Oktober 2013. Ein Kickr kostet rund 300 US-Dollar.

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Itchy 25. Sep 2013

Wer mit 30km/h oder schneller durch die Fußgängerzone in der Innenstadt brettert hat eh...

martinboett 25. Sep 2013

ist aber nunmal für skateboards/longboards gemacht und wenn ich da so an diverse "go...

ibsi 25. Sep 2013

Die Schuhe gibt es: http://www.netzwelt.de/news/88344-back-to-the-future-nike-bringt...

Thyrian 24. Sep 2013

Ergo wenn ich einen Kühlschrank mit Rollen ausstatte, auf meinem Grundstück damit auf...



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