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Mehr Anhänge- und Stützlast als beim ID.Buzz

Mit einem solch großen Stauraum ist sogar ein kleiner Umzug zu schaffen. Während die Transportbox des Cocktailmixers Hector den Kofferraum des A6 Avant fast alleine ausfüllte , fällt die Kiste im Heck des PV5 kaum auf. Das liegt vor allem an den Abstand von rund 1,2 m zwischen den beiden Radkästen, so dass auch sperrige Gegenstände quer eingeräumt werden können.

Die zulässige Nutzlast beträgt beim PV5 mit großem Akku 455 kg, was etwa 50 kg weniger als beim ID.Buzz sind. Der Kia-Bus kann eine gebremste Last von 1.500 kg ziehen, die zulässige Stützlast liegt bei 150 kg, was doppelt so viel wie bei der VW-Konkurrenz ist. Zudem kann der ID.Buzz 300 kg weniger ziehen.

Was neben dem großen Platzangebot am PV5 ebenfalls hervorsticht, ist der günstige Preis. Die von uns getestete Ausstattungsversion Elite mit 71,2-kWh-Akku kostet 45.340 Euro. Der Testwagen verfügte über Extras wie das Power-Paket mit elektrischen Schiebetüren und Heckklappe (1.150 Euro), das Smart-Paket mit Digital Key und 16-Zoll-Leichtmetallfelgen (810 Euro), eine Wärmepumpe (900 Euro) und eine Metalliclackierung (790 Euro). Die Schiebetüren lassen sich von außen über einen kleinen Taster in den Türgriffen elektrisch öffnen, was sehr praktisch ist.

Für den Gesamtpreis von rund 49.000 Euro gibt es beim ID.Buzz mit 79-kWh-Akku nicht einmal die Einstiegsversion, die laut Konfigurator(öffnet im neuen Fenster) bei 61.077 Euro startet.

Vergleichbarer ID.Buzz wäre 20.000 Euro teurer

Der PV5-Testwagen verfügte bei dem Preis unter anderem über elektrisch verstellbare Fahrer- und Beifahrersitze mit elektrisch verstellbarer Lendenwirbelstütze, elektrisch anklappbare Außenspiegel, eine Rundumsichtkamera, einen Totwinkelassistenten mit Monitoranzeige, eine induktive Ladestation für Smartphones, Schiebefenster im Fond und Vehicle-to-Load. Neben der Lenkrad- und Sitzheizung vorne sind auch die beiden äußeren Sitze in der zweiten Reihe beheizbar.

Serienmäßig ist nicht nur ein Abstandsregeltempomat, sondern sogar ein Autobahnassistent mit Lenkunterstützung und automatischer Tempoanpassung enthalten. Eine Rückfahrkamera gehört ebenfalls zur Serienausstattung. Die Anhängevorrichtung gibt es ohne Aufpreis, allerdings muss sie jeweils per Hand an- und abgebaut werden. Ein vergleichbar ausgestatteter ID.Buzz würde etwa 68.000 Euro kosten.

Doch wo müssen PV5-Käufer Abstriche im Vergleich zum ID.Buzz machen?


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