Mit einem solch großen Stauraum ist sogar ein kleiner Umzug zu schaffen. Während die Transportbox des Cocktailmixers Hector den Kofferraum des A6 Avant fast alleine ausfüllte , fällt die Kiste im Heck des PV5 kaum auf. Das liegt vor allem an den Abstand von rund 1,2 m zwischen den beiden Radkästen, so dass auch sperrige Gegenstände quer eingeräumt werden können.
Die zulässige Nutzlast beträgt beim PV5 mit großem Akku 455 kg, was etwa 50 kg weniger als beim ID.Buzz sind. Der Kia-Bus kann eine gebremste Last von 1.500 kg ziehen, die zulässige Stützlast liegt bei 150 kg, was doppelt so viel wie bei der VW-Konkurrenz ist. Zudem kann der ID.Buzz 300 kg weniger ziehen.
Was neben dem großen Platzangebot am PV5 ebenfalls hervorsticht, ist der günstige Preis. Die von uns getestete Ausstattungsversion Elite mit 71,2-kWh-Akku kostet 45.340 Euro. Der Testwagen verfügte über Extras wie das Power-Paket mit elektrischen Schiebetüren und Heckklappe (1.150 Euro), das Smart-Paket mit Digital Key und 16-Zoll-Leichtmetallfelgen (810 Euro), eine Wärmepumpe (900 Euro) und eine Metalliclackierung (790 Euro). Die Schiebetüren lassen sich von außen über einen kleinen Taster in den Türgriffen elektrisch öffnen, was sehr praktisch ist.
Bild 1/51: Der Kia PV5 ist ein vollelektrischer Kleinbus mit vielen praktischen Eigenschaften. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 2/51: Die kantige Form wirkt nicht gerade schick, ermöglicht aber einen großen Stauraum. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 3/51: Der PV5 ist 4,7 Meter lang, 1,9 Meter breit und 1,92 Meter hoch. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 4/51: Die markanten Scheinwerfer leuchten in der Dunkelheit wie das Geweih eines Hirsches. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 5/51: Neben der Passagierversion bietet Kia drei Transporterversionen an. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 6/51: Durch die großen Außenspiegel liegt die Gesamtbreite bei 2,26 m. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 7/51: Aus dem Fahrzeuginneren wirken die Spiegel fast wie bei einem Lkw. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 8/51: Die Kameras am Außenspiegel ermöglichen die Rundumsichtkamera und den Totwinkelassistenten mit Monitoranzeige. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 9/51: Unter der Fronthaube befindet sich der Motor, aber kein Stauraum. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 10/51: Der Stauraum hinter der zweiten Sitzreihe ist mit 1.330 Litern beim PV5 recht groß. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 11/51: Unter den drei Kofferraumabdeckungen befindet sich ebenfalls Platz für Gegenstände. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 12/51: Neben dem Ladekabel lässt sich noch Werkzeug ... (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 13/51: ... oder anderes Zubehör unterbringen. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 14/51: Die bewegliche Laderaumabdeckung lässt sich wie üblich komplett entfernen. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 15/51: Mit umgeklappter zweiter Sitzreihe steigt das Laderaumvolumen auf beachtliche 3.615 Liter. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 16/51: Der Abstand zwischen den Radkästen ist rund 1,2 m groß. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 17/51: In den Laderaum passen viele Kisten und Kartons. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 18/51: Vor und auf den umgeklappten Sitzen lässt sich ebenfalls viel unterbringen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 19/51: Praktischer wäre es, das Fahrrad auf einem Fahrradträger für bis zu 150 kg Stützlast zu transportieren. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 20/51: Mit den kleinen Knöpfen lassen sich die Schiebetüren elektrisch öffnen. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 21/51: Zudem bietet Kia eine smarte Öffnung von Heckklappe und Schiebetüren an. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 22/51: Gegen Aufpreis verfügen die Schiebetüren über Schiebefenster. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 23/51: Anders lassen sich die hinteren Fenster nicht öffnen. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 24/51: Die zweite Sitzreihe bietet reichlich Platz für drei Passagiere. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 25/51: Die Sitze sind fest montiert und lassen sich nicht verschieben. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 26/51: Kopf- und Beinfreiheit sind groß. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 27/51: Die beiden äußeren Sitze der zweiten Reihe sind beheizbar. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 28/51: Der Innenraum und das Armaturenbrett wirken spartanisch und vom Material her nicht sehr hochwertig. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 29/51: Der 12,9 Zoll große Zentralbildschirm gehört zur Serienausstattung. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 30/51: Es gibt in der Mittelkonsole keine physischen Schalter für die Klimatisierung, aber Taster für die Türen und die Parkfunktionen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 31/51: Wo immer es geht, hat Kia beim PV5 noch Stauraum untergebracht. Darüber ist eine induktive Lademöglichkeit für Handys. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 32/51: In der Mittelkonsole gibt es Becherhalter. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 33/51: Die 230-Steckdose können Passagiere in der ersten und der zweiten Reihe nutzen. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 34/51: Selbst im Armaturenbrett gibt es im PV5 noch einen Stauraum. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 35/51: Der große Handgriff an der A-Säule erleichtert das Einsteigen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 36/51: In der Ausstattungsvariante Elite gibt es elektrisch anklappbare Außenspiegel. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 37/51: Die Türöffner sehen eher robust als filigran aus. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 38/51: In der Ausstattungsvariante Elite sind Fahrer- und Beifahrersitz elektrisch einstellbar. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 39/51: Kia setzt bei den Lenkradbedienfeldern weiter auf haptische Elemente. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 40/51: Auf beiden Bedienfeldern befinden sich jeweils eine Wippe und eine Drehwalze. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 41/51: Der Fahrmodus lässt sich unten am Lenkrad einstellen. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 42/51: Der Startknopf ist in den Fahrwahlhebel integriert. (Foto: Martin Wolf/Golem)
Bild 43/51: Die Kameraansichten erleichtern das Einparken. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 44/51: Das Fahrerdisplay ist recht klein. Davor befinden sich die Kameras zur Aufmerksamkeitsüberwachung. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 45/51: Kurz vor dem Berliner Schloss Charlottenburg erhielten wir diesen verwirrenden Hinweis. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 46/51: Die maximale Ladeleistung beträgt 150 kW. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 47/51: Die Reichweite nach WLTP liegt bei 412 km. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 48/51: Bei höheren Geschwindigkeiten verbraucht der PV5 viel Strom. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 49/51: Die Ladestände bei Zwischenstopps oder bei Zielankunft lassen sich flexibel einstellen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 50/51: Das gilt auch für die maximale Akkukapazität bei Ladevorgängen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Bild 51/51: Auch für V2L gibt es Einstellungen, damit externe Geräte den Akku nicht zu sehr leeren. (Foto: Friedhelm Greis/Golem)
Für den Gesamtpreis von rund 49.000 Euro gibt es beim ID.Buzz mit 79-kWh-Akku nicht einmal die Einstiegsversion, die laut Konfigurator(öffnet im neuen Fenster) bei 61.077 Euro startet.
Vergleichbarer ID.Buzz wäre 20.000 Euro teurer
Der PV5-Testwagen verfügte bei dem Preis unter anderem über elektrisch verstellbare Fahrer- und Beifahrersitze mit elektrisch verstellbarer Lendenwirbelstütze, elektrisch anklappbare Außenspiegel, eine Rundumsichtkamera, einen Totwinkelassistenten mit Monitoranzeige, eine induktive Ladestation für Smartphones, Schiebefenster im Fond und Vehicle-to-Load. Neben der Lenkrad- und Sitzheizung vorne sind auch die beiden äußeren Sitze in der zweiten Reihe beheizbar.
Serienmäßig ist nicht nur ein Abstandsregeltempomat, sondern sogar ein Autobahnassistent mit Lenkunterstützung und automatischer Tempoanpassung enthalten. Eine Rückfahrkamera gehört ebenfalls zur Serienausstattung. Die Anhängevorrichtung gibt es ohne Aufpreis, allerdings muss sie jeweils per Hand an- und abgebaut werden. Ein vergleichbar ausgestatteter ID.Buzz würde etwa 68.000 Euro kosten.
Doch wo müssen PV5-Käufer Abstriche im Vergleich zum ID.Buzz machen?