Bessere Konfigurationsmöglichkeiten als beim Ioniq 5

Ebenso wie beim Ioniq 5 gilt auch beim EV6: Für den Basispreis von 44.900 Euro vor Abzug der Kaufprämie in Höhe von 9.570 Euro gibt es viel Technik für das Geld. Zur Basisausstattung gehören Abstandsregeltempomat, Spurhalteassistent, Rückfahrkamera und die beiden großen Displays.

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Sinnvolle Extras bieten das Air-Paket für 2.700 Euro. Dieses umfasst unter anderem das Laden von externen Geräten mit bis 3.6 kW (Vehicle-to-Load/V2L) per Innenraumsteckdose und Außenadapter, einen aktiven Totwinkelwarner, einen Autobahnassistenten, eine elektrische Heckklappe und eine induktive Ladestation für das Handy.

Für die zusätzliche Monitoranzeige des Totwinkelwarners ist das Assist-Paket für weitere 990 Euro erforderlich. Beim Betätigen des Blinkers wird dabei im Kombidisplay die Aufnahme der Außenspiegelkamera eingeblendet. Das ist sehr hilfreich beim Rechtsabbiegen in der Stadt oder beim Spurwechsel auf der Autobahn.

Das Headup-Display ist für zusätzliche 1.690 Euro mit dem Drive-Paket zubuchbar. Weitere Extras wie elektrisch verstellbare Sitze oder ein besseres Lautsprechersystem sind im Comfort-Paket (1.590 Euro) und im Sound-Paket (990 Euro) enthalten. Unser Testwagen kostete vor Abzug der Kaufprämie mit allen Extras rund 62.500 Euro.

GT-Paket kostet 21.000 Euro

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Das sportliche GT-Paket schlägt mit einem Aufpreis von 21.000 Euro zu Buche. Dieses enthält allerdings sämtliche Zusatzpakete, so dass sich der Preis auf rund 66.000 Euro summiert. Damit wird der EV6 noch etwas teurer ein Tesla Model Y Performance. In derselben Preisklasse befindet sich der BMW i4 eDrive 40 in der Ausführung M Sport. Allerdings hat dieser nur einen Heckantrieb und ist entsprechend schwächer motorisiert.

Insgesamt hat unser Wintertest des EV6 ein weiteres Mal gezeigt: Ein Akkusystem auf 800-Volt-Basis garantiert noch lange keine schnellen Ladezeiten. Ist die Batterie zu kalt, fällt die Ladeleistung beim EV6 sogar deutlich unter die Werte anderer Fahrzeuge auf 400-Volt-Basis. Daher ist es wichtig, dass die Koreaner in diesem Punkt nachbessern und eine Vorkonditionierung anbieten wollen. Ob diese per Software-Update nachgerüstet werden kann, ist weiterhin offen.

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Geschmacksfrage entscheidet über EV6 oder Ioniq 5

Die Entscheidung zwischen einem EV6 und einem Ioniq 5 dürfte vor allem eine Geschmacksfrage sein. Der EV6 sieht sportlicher, aber auch konventioneller als der kantige Ioniq aus. Die verschiebbare Mittelkonsole oder die verschiebbare Rückbank beim Ioniq 5 sind unserer Ansicht nach verzichtbar. Verzichten will Kia zudem auf die digitalen Außenspiegel, die der Ioniq 5 künftig nach Wunsch erhalten kann.

Besser gefallen haben uns beim Kia die Konfigurationsmöglichkeiten. So sind beim Ioniq 5 bestimmte Funktionen wie die elektrische Heckklappe nur beim teuersten Ausstattungspaket Uniq für 13.000 Euro verfügbar. Beim EV6 lassen sich hingegen bestimmte Extras einfacher hinzufügen. Das gilt auch für die Wärmepumpe, die für 1.000 Euro in jeder Ausstattungsvariante erhältlich ist.

Für die Zukunft bleibt zu wünschen, dass beide Koreaner künftig mit einer Routenplanung mit Ladestopps ausgerüstet werden. Sonst haben sie den Titel "Super-Stromer" sogar im Sommer nicht verdient.

Nachtrag vom 25. Februar 2022, 15:31 Uhr

Laut Kia ist die Frage nach den Lieferzeiten derzeit schwer zu beantworten. Eine pauschale Aussage könne nicht getroffen werden. Die Fristen hingen stark von der Teileverfügbarkeit ab. "Unsere deutschen Handelspartner haben sich mit Fahrzeugen bevorratet, so dass diverse Ausstattungslinien quasi sofort beziehungsweise binnen weniger Tage verfügbar sind", hieß es.

Das setze mitunter "ein gewisses Maß an Flexibilität beziehungsweise Kompromissbereitschaft voraus, denn gegebenenfalls ist eine bestimmte Farbe oder Ausstattungsvariante bereits vergriffen". Falls das der Fall sei und ein Fahrzeug ab Werk bestellt werden müsse, ergäben sich Lieferzeiten von mehreren Monaten.

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 Keine Ladestopp in der Routenplanung
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RcRaCk2k 27. Feb 2022

Android Auto wird nicht im Vollbild dargestellt, was richtig nervig ist. Ein Samsung...

Hugie 26. Feb 2022

Kann ich bestätigen. Wir sind den EV6 Probe gefahren. Hat Spaß gemacht, jedoch war der...

aguentsch 24. Feb 2022

Vermutlich ja: Weil Leute, die gleichzeitig einen Tesla und einen VW und einen Kia...



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