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Kia EV5 im Langstreckentest: Kantig und komfortabel kann Kia

Kias EV5 ist ein bequemer SUV, der sich gut für die Langstrecke eignet. Als 400-Volt-System steht das Elektroauto aber etwas länger an der Ladesäule.
/ Tobias Költzsch
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Der Kia EV5 in der Ausstattungsvariante GT-Line (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der Kia EV5 in der Ausstattungsvariante GT-Line Bild: Martin Wolf/Golem
Inhalt
  1. Kia EV5 im Langstreckentest: Kantig und komfortabel kann Kia
  2. Infotainment und Lenkradsteuerung von anderen Kia-Modellen
  3. Nicht sonderlich sportlich, aber komfortabel
  4. Ordentliche Verbrauchszahlen und Laden mit 150 kW
  5. Kia EV5: Verfügbarkeit und Fazit

Kia hat mittlerweile eine umfangreiche Auswahl an Elektroautos, die auf der 400- und 800-Volt-Plattform des südkoreanischen Herstellers basieren. Zu den 400-Volt-Modellen gehören der EV3, der EV4 und der EV5. Letzterer ist ein SUV, der mit 4,61 m Länge zwischen dem C- und D-Segment liegt. Golem ist mit der GT-Line-Version des geräumigen Wagens rund 1.500 km gefahren, was trotz nicht sonderlich hoher Ladeleistung ein Vergnügen war.

Der EV5 liegt bei der Größe zwischen dem kompakteren EV3 und dem im Vergleich riesigen EV9. Auch beim Design gibt es zahlreiche Parallelen – vor allem die, dass auch der EV5 ein ziemlich eckiger Kasten ist. Kias SUVs haben generell eine kantige Designsprache, das ist beim EV5 nicht anders.

Die Front geht steil von der Motorhaube nach unten und bildet eine regelrechte Wand. Das führt im Frühsommer bei uns zu einem schlechten Gewissen: Nach der Autobahnfahrt ähnelt die Front einem Mahnmal für tote Insekten. Die Scheinwerfer und Tagfahrlichter fassen die Front an den Seiten ein und sind wie bei Kias anderen SUVs schmal und zackig.

Kantige Kiste mit flacher Front

An den Seiten ähnelt das Design dem des EV3: Im unteren Bereich gibt es eine Zierleiste, die in einer Wölbung eingebaut ist. Generell ist die Gestaltung des EV5 gradlinig und nüchtern, manche würden sagen: unspektakulär. Die Verarbeitungsqualität ist wie von Kia gewohnt sehr hochwertig: nichts knarzt, die Spaltmaße sind gut.

Kia EV5 im Test
Kia EV5 im Test (01:47)

Das nüchterne, gradlinige Design setzt sich im Innenraum fort. Wie beim EV2, EV3 und EV4 hat auch der EV5 eine Displayleiste, die die linke Seite des Armaturenbretts dominiert. Wie bei den anderen 400-Volt-Modellen von Kia kommen drei getrennte Displays zum Einsatz: Das Fahrdisplay und der Infotainmentbildschirm sind 12,3 Zoll groß, dazwischen sitzt ein kleineres Display für die Klimasteuerung.

Das Infotainmentsystem unterscheidet sich nicht von jenen im EV3 und EV4, die wir bereits getestet haben. Entsprechend verzichten wir an dieser Stelle auf eine detaillierte Betrachtung. Es sei aber so viel gesagt: Auch im EV5 zeigt sich, dass Kia eines der besten Infotainmentsysteme auf dem Markt hat. Die App-Übersicht und die Einstellungen sind gut durchdacht.


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