Kia hat mit dem EV2 seine Produktpalette nach unten erweitert: Das Elektroauto deckt das wichtige B-Segment ab, in dem irgendwann auch VW mit dem ID.Polo und dem ID.Cross mitmischen will. Gedacht als City-Auto mit ausreichender Reichweite auch für längere Fahrten, ist der EV2 ab 26.600 Euro verfügbar. Auf einer Probefahrt durch das Rheingau haben wir den neuen, günstigsten Kia-Stromer in der mittleren Earth-Ausstattung ausprobiert – und viel Positives gefunden.
Das Fahrzeug basiert auf der gleichen E-GMP-Plattform, die auch Grundlage des EV3 und EV4 ist. Entsprechend ist viel von der Technik ähnlich – der EV2 mit einer Länge von 4,06 m sieht nicht nur aus wie ein geschrumpfter EV3, er fährt sich auch durchaus ähnlich.
Das Frontdesign ist für ein Auto dieser Größe überraschend wuchtig, wozu auch die weit außen liegenden Tagfahrlichter beitragen. Von der Seite ist der EV2 kantig, aber unauffällig; das silberfarbene Zierelement an der Türschwelle ist sicherlich Geschmackssache. Das Heck hat einen kleinen Spoiler
Bild 1/26: Kias EV2 sieht aus wie ein geschrumpfter EV3. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 2/26: Die Front hat auffällige Tagfahrlichter und Scheinwerfer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 3/26: Der EV2 ist ein Mini-SUV mit überraschend viel Platz im Innenraum. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 4/26: Das Heck ist unauffällig, die Heckklappe ist nicht motorisiert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 5/26: Der EV2 von hinten (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 6/26: Im Innenraum finden sich zahlreiche Akzente, unter anderem an den Türen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 7/26: Der Kofferraum hat eine abnehmbare Ablage. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 8/26: Das Fassungsvermögen des Kofferraums liegt je nach Version zwischen 362 und 403 Litern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 9/26: Bei umgeklappter Rückbank passen je nach Version zwischen 1.160 und 1.201 Liter in den EV2. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 10/26: Bei der Viersitzer-Version lassen sich die hinteren Sitze einzeln ankippen ...
Bild 11/26: ... und verschieben. So kann mehr Platz im Kofferraum geschaffen werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 12/26: Auf der Rückbank ist reichlich Platz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 13/26: Die Passagiere im Fond haben eigene Lüftungsdüsen ...
Bild 14/26: ... und können ihre elektronischen Geräte aufladen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 15/26: Das Fahrdisplay des EV2 zeigt alle wichtigen Informationen an, über das Lenkrad lässt sich zwischen verschiedenen Overlays wechseln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 16/26: Der EV2 hat wie der EV3 und der EV4 drei Displays: das Fahrdisplay, den kleinen Klimabildschirm und das Infotainment-Display. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 17/26: Das ccNC genannte Infotainment-System von Kia ist übersichtlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 18/26: Das Cockpit des EV2 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 19/26: Zwischen den bequemen Frontsitzen ist eine kleine Mittelkonsole eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 20/26: In der Mittelkonsole sind ein Fach und eine Ablageschale untergebracht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 21/26: Vorn gibt es einen Becherhalter und bei unserem Modell eine Ladeschale für Smartphones. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 22/26: Die Vordersitze des EV2 (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 23/26: Schnellladen lässt sich der EV2 mit maximal 118 kW. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 24/26: Die Apps des ccNC-Infotainmentsystems (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 25/26: Auf der Startseite finden sich verschiedene Informationen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 26/26: Das Navigationssystem verfügt über eine Ladeplanung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Der EV2 hat wie der EV3 (Test) drei Displays im Armaturenbrett: ein Fahrdisplay, einen kleinen Bildschirm für die Klimasteuerung und ein Infotainmentdisplay. Die beiden größeren Bildschirme sind 12,3 Zoll groß. Auf dem Fahrbildschirm sind alle Informationen zu sehen, die während der Fahrt wichtig sind – Geschwindigkeit, Reichweite, Akkustand, Details zur Fahrüberwachung und so weiter.
Das Infotainmentdisplay zeigt unter anderem das Navi an, außerdem lassen sich zahlreiche Apps verwenden, etwa Youtube. Kias neues Infotainmentsystem ccNC läuft im EV2 flüssig, Einstellungen und Informationen sind leicht zu finden. Unter dem zentralen Bildschirm sind wie bei anderen Kia-Modellen Touch-Buttons für den Startbildschirm, die Karte, die Suche, die Medienwiedergabe und die Einstellungen zu finden. Ein Button lässt sich frei konfigurieren. Die Zweizonen-Klimaautomatik lässt sich über weitere physische Taster einstellen.
Der Innenraum des EV2 wird bei dem von uns getesteten Earth-Modell von Stoff dominiert: Kia verwendet neben Kunststoff auf dem Armaturenbrett selbst und auf den Sitzen einen Stoffüberzug, der sich gut anfühlt. Die restlichen Kunststoffoberflächen sind mit einem Muster versehen, weshalb sie nicht billig aussehen.