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Kia EV2 Probe gefahren: So fährt sich Kias ID.Cross-Konkurrent

Kias neues Elektroauto im B-Segment kostet ab 26.600 Euro. Der ID.Cross-Konkurrent fährt sich überraschend agil.
/ Tobias Költzsch
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Der EV2 von Kia (Bild: Golem.de)
Der EV2 von Kia Bild: Golem.de
Inhalt
  1. Kia EV2 Probe gefahren: So fährt sich Kias ID.Cross-Konkurrent
  2. Innenraum mit vielen kleinen Akzenten
  3. Guter Verbrauch angesichts hügeliger Strecke

Kia hat mit dem EV2 seine Produktpalette nach unten erweitert: Das Elektroauto deckt das wichtige B-Segment ab, in dem irgendwann auch VW mit dem ID.Polo und dem ID.Cross mitmischen will. Gedacht als City-Auto mit ausreichender Reichweite auch für längere Fahrten, ist der EV2 ab 26.600 Euro verfügbar. Auf einer Probefahrt durch das Rheingau haben wir den neuen, günstigsten Kia-Stromer in der mittleren Earth-Ausstattung ausprobiert – und viel Positives gefunden.

Das Fahrzeug basiert auf der gleichen E-GMP-Plattform, die auch Grundlage des EV3 und EV4 ist. Entsprechend ist viel von der Technik ähnlich – der EV2 mit einer Länge von 4,06 m sieht nicht nur aus wie ein geschrumpfter EV3, er fährt sich auch durchaus ähnlich.

Das Frontdesign ist für ein Auto dieser Größe überraschend wuchtig, wozu auch die weit außen liegenden Tagfahrlichter beitragen. Von der Seite ist der EV2 kantig, aber unauffällig; das silberfarbene Zierelement an der Türschwelle ist sicherlich Geschmackssache. Das Heck hat einen kleinen Spoiler

Der EV2 hat wie der EV3 (Test) drei Displays im Armaturenbrett: ein Fahrdisplay, einen kleinen Bildschirm für die Klimasteuerung und ein Infotainmentdisplay. Die beiden größeren Bildschirme sind 12,3 Zoll groß. Auf dem Fahrbildschirm sind alle Informationen zu sehen, die während der Fahrt wichtig sind – Geschwindigkeit, Reichweite, Akkustand, Details zur Fahrüberwachung und so weiter.

Das Infotainmentdisplay zeigt unter anderem das Navi an, außerdem lassen sich zahlreiche Apps verwenden, etwa Youtube. Kias neues Infotainmentsystem ccNC läuft im EV2 flüssig, Einstellungen und Informationen sind leicht zu finden. Unter dem zentralen Bildschirm sind wie bei anderen Kia-Modellen Touch-Buttons für den Startbildschirm, die Karte, die Suche, die Medienwiedergabe und die Einstellungen zu finden. Ein Button lässt sich frei konfigurieren. Die Zweizonen-Klimaautomatik lässt sich über weitere physische Taster einstellen.

Der Innenraum des EV2 wird bei dem von uns getesteten Earth-Modell von Stoff dominiert: Kia verwendet neben Kunststoff auf dem Armaturenbrett selbst und auf den Sitzen einen Stoffüberzug, der sich gut anfühlt. Die restlichen Kunststoffoberflächen sind mit einem Muster versehen, weshalb sie nicht billig aussehen.


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