Innenraum mit vielen kleinen Akzenten
Im Innenraum finden sich einige Akzente, etwa leicht neongrüne Details bei den Sitzen, die eine überraschend gute Seitenabstützung bieten. Auch bei den Luftdüsen gibt es neongrüne Akzente, ebenso an den Türöffnern. Diese wünschen uns einen schönen Tag – eine nette Idee. Ungewöhnlich ist auch das Design der Lautsprecher in den Türen: Die Abdeckung ragt recht weit aus der Tür in den Innenraum hinein.
Die Mittelkonsole hat eine etwas kurze Armlehne, unter der sich ein Staufach befindet. Unter der Lehne ist ein weiteres, offenes Fach eingebaut, davor Becherhalter und eine Ladeschale, die unser Smartphone zuverlässig geladen hat. Insgesamt macht der Innenraum des EV2 auf uns einen aufgeräumten Eindruck, das Design gefällt uns gut.
Bei unserem Modell ist nur der Fahrersitz elektrisch verstellbar, der Beifahrer muss auf manuelle Verstellung zurückgreifen. Allerdings haben beide Frontsitze eine Sitzheizung, auch das Lenkrad ist beheizbar. In der von uns gefahrenen 4-Sitzer-Variante lassen sich die Rücksitze getrennt voneinander umlegen; beim 5-Sitzer geht das nur komplett als Bank.
Neig- und verschiebbare Rücksitze
Ebenfalls nur für den 4-Sitzer verfügbar sind die neigbaren und verschiebbaren Rücksitze. Durch das Verschieben nach vorn lässt sich das Kofferraumvolumen von 362 Litern auf 403 Liter vergrößern. Bei umgeklappter Rückbank hat der EV2 je nach Ausstattung zwischen 1.160 und 1.201 Liter Kofferraumvolumen. Der Frunk bietet mit 15 Litern Platz für ein Ladekabel.
Auf der Rückbank sitzt es sich bequem, die Beinfreiheit ist gut. Für den Kopf ist ebenfalls ausreichend Platz, was auch für die Frontsitze gilt. Wie bei Kia üblich, gibt es auch für die Passagiere im Fond USB-C-Ladeanschlüsse.
Das Lenkrad entspricht dem des EV3 und EV4 und hat neben den für Kia üblichen Buttons zur Steuerung des Fahrassistenten und weiterer Funktionen Wippen zur Regulierung der Rekuperation. Der EV2 hat vier Rekuperationsstufen und einen One-Pedal-Modus. Auch die Kia-typische Rekuperationsautomatik ist verfügbar. Die Rekuperation auf dem höchsten Level bremst den kleinen SUV recht stark ab.
Der EV2 liegt während unserer Testfahrt über die kurvigen Landstraßen des Taunus und des Rheingaus überraschend gut auf der Straße – dafür, dass der Wagen ein ziemlich eckiger Kasten ist. Auf der Autobahn haben wir leichte Windgeräusche vernommen, insgesamt ist das Fahrzeug aber gut gegen Außengeräusche abgeschirmt.
Wir sind das Auto hauptsächlich im Sportmodus gefahren, in dem der Wagen gut vom Fleck kommt. Von null auf 100 km/h beschleunigt der EV2 laut Kia in 8,7 Sekunden. Das ist nicht rekordverdächtig, für das Auto aber vollkommen in Ordnung.
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