Hohe Ladeleistung ist ein Highlight des EV 6

Unter der Rückbank befindet sich eine klassische Steckdose für bis zu 3,6 kW Leistung. Für Geräte, die man bei verschlossenen Türen mit Strom versorgen möchte, gibt es einen Adapter. Der kommt in den Typ-2-Ladeanschluss und verfügt am anderen Ende über eine 230-Volt-Steckdose.

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Kia lässt bei einem Zwischenstopp einen DJ am Strand sein Equipment mit Energie aus dem EV 6 betreiben. Der Fahrer bestimmt, wie viel aus der Hochvoltbatterie entnommen werden darf, bei 20 Prozent Ladekapazität ist Schluss. Man soll ja schließlich noch nach Hause kommen.

Volle Ladeleistung bei halb voller Batterie

Auf den kurvigen Bergstraßen im Süden Spaniens beweist der EV 6, dass sein Fahrwerk auf Sportlichkeit abgestimmt ist. Auf trockener und ebener Straße arbeitet vor allem der Heckmotor (zusammen 239 kW).

Meine Batterie fasst 77,4 kWh, was für 472 km genügen soll. Der Verbrauch liegt laut Hersteller bei 18,4 kWh. Bei derartigen Veranstaltungen sind eigene Ladestopps meist wenig aussagekräftig. Die Batterie in meinem blauen Testwagen (Yacht Blue) ist noch zu 56 Prozent gefüllt, als ich am Ionity-Schnelllader ankomme.

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Ich rechne nicht damit, das maximale Ladetempo zu sehen. Nach einer Minute blicke ich erstaunt auf das Display der Ladesäule: Bei 62 Prozent Ladekapazität erreicht die Ladeleistung 240 kW. Mehr geht nicht.

Am Ende meines Testtages erreiche ich das Ende Europas und parke an einem Aussichtspunkt mit Blick auf den Felsen von Gibraltar. Der Bordcomputer zeigt einen Verbrauch von 19,2 kWh. Für ein 2.105 kg schweres Auto ist das ein akzeptabler Wert.

Allerdings durfte ich auf der spanischen Autobahn maximal 120 km/h fahren. Dabei habe ich die Wahl zwischen Eco, Normal und Sport. Für den Winter gibt es einen Schnee-Modus.

Die Rekuperationsleistung verändere ich über Wippen am Lenkrad. Nach vier Stufen folgt der Auto-Modus. Sowohl hier als auch bei aktivem Abstandstempomaten übernimmt das System die Steuerung der Energierückgewinnung. Im I-Pedal-Modus ist die Rekuperation so stark, dass der EV 6 zu einem vollständigen Halt kommt - eine Fahrweise, die in der Stadt komfortabel ist, da man nur ein Pedal bedienen muss.

Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

Toter-Winkel-Kamerabild im Fahrerdisplay

Die hohe Ladeleistung ist ein Highlight des EV 6. Sie dürfte Begeisterung für Elektromobilität schaffen, denn je kürzer die Ladepausen ausfallen, desto schneller ist man am Ziel. Mein Highlight ist das Toter-Winkel-Kamerabild. Sobald ich den Blinker setze, erscheint im Fahrerdisplay ein rundes Kamerabild meines toten Winkels.

  • Unter anderem durch seine Front, das "Tigergesicht", soll der Kia EV6 sportlich wirken. (Bild: Dirk Kunde)
  • Das Modell ist Kias erstes echtes Elektroauto. (Bild: Dirk Kunde)
  • Bis 2030 will Kia knapp eine Million E-Autos im Markt haben. (Bild: Dirk Kunde)
  • Eine der Grundlagen dafür ist die Electric-Global Modular Platform (E-GMP) (Bild: Dirk Kunde)
  • In den kommenden fünf Jahren sind sieben neue Varianten auf E-GMP-Basis geplant. (Bild: Dirk Kunde)
  • Der EV 6 ist 4,70 Meter lang. (Bild: Dirk Kunde)
  • Hierüber wird geladen - der EV 6 hat ein 800-Volt-Batteriesystem. (Bild: Dirk Kunde)
  • Bei der Testfahrt hatte das Auto einen Verbrauch von 19,2 kWh - ein akzeptabler Wert. (Bild: Dirk Kunde)
  • Der Kia ist 1,55 m hoch, der Radstand beträgt 2,90 m. (Bild: Dirk Kunde)
  • Dennoch gibt es genug Platz: der Innenraum des Kia EV 6. (Bild: Dirk Kunde)
  • Für die Passagiere auf der Rückbank: USB-Anschlüsse sind seitlich in den beiden Vordersitzen integriert. (Bild: Dirk Kunde)
  • Der Kofferraum hat ein Volumen von 520 Litern. (Bild: Dirk Kunde)
  • Beim Laden ist unser Tester erstaunt ..., (Bild: Dirk Kunde)
  • ... denn selbst bei 62 Prozent Ladekapazität erreicht die Ladeleistung 240 kW. (Bild: Dirk Kunde)
In den kommenden fünf Jahren sind sieben neue Varianten auf E-GMP-Basis geplant. (Bild: Dirk Kunde)

Die Linsen sitzen unterhalb der beiden Außenspiegel. Das gibt dem Fahrer ein extrem sicheres Gefühl beim Spurwechsel auf der Autobahn und auch beim Abbiegen, um Fußgänger und Radfahrer zu sehen, die ansonsten vom Rückspiegel nicht erfasst und von der C-Säule verdeckt werden. Die Funktion bietet auch der Ioniq 5. Es wird spannend, welches der beiden E-Autos aus dem koreanischen Konzern bei deutschen Autofahrern besser ankommt.

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 Der Kia EV 6 hat ein sportlicheres Design als der Ioniq
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schorfi 28. Okt 2021 / Themenstart

also ich könnte den bis vor kurzem online nicht mal konfigurieren also sehr weit weg von...

schorfi 28. Okt 2021 / Themenstart

full ack, aber immer noch besser als ein Großteil der Konkurrenz (Jaguar, Daimler, BWM...

schorfi 28. Okt 2021 / Themenstart

danke, dass jemand mal mit Zahlen kontert als nur mit Behauptungen so ineffizient ist der...

schorfi 28. Okt 2021 / Themenstart

lädt schneller als M3? weil 240? oder weil 240 bei 60%? ja letzteres ist besser, aber...

schorfi 28. Okt 2021 / Themenstart

Vorteil: man muss auf der Suche nach Ladesäulen nicht mehr überlegen ob die kW Angabe auf...

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