Zum Hauptinhalt Zur Navigation

KI-Videogenerierung: So plant OpenAI die Monetarisierung von Sora

OpenAIs Sora 2 soll in Zukunft weniger kostenlose Generierungen zulassen. Das ist ein Teil der Strategie des Sora-Chefs.
/ David Wagner
8 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
OpenAI enthüllt mit Sora generiertes Video im Februar 2024 (Bild: STEFANO RELLANDINI/AFP via Getty Images)
OpenAI enthüllt mit Sora generiertes Video im Februar 2024 Bild: STEFANO RELLANDINI/AFP via Getty Images

Wer nach dem Verbrauch seiner Credits mehr Videos mit Sora erstellen möchte, hat nun die Möglichkeit dazu – das nötige Kleingeld vorausgesetzt. Das kündigte Sora-Chef Bill Peebles auf X an(öffnet im neuen Fenster) . Gleichzeitig soll aber in Zukunft die Menge der kostenlosen Generierungen schrumpfen.

Bei OpenAI ist man erstaunt darüber, wie viele Videos Power-User täglich mit Sora erstellen. Das aktuelle Modell sei aber für die Firma nicht wirtschaftlich, weswegen Peebles nun Änderungen bei der Monetarisierung ankündigt.

Video-Credits nachkaufen

Ab heute können Nutzer bei Sora weitere Credits für die Generierung von KI-Videos kaufen, begrenzt nur durch den eigenen Geldbeutel. Dabei kostet eine Sekunde Video mit dem besseren Sora-2-Pro-Modell zwischen 30 und 50 US-Cent. Beim Standardmodell Sora 2 kostet eine Sekunde Video 10 Cent.

Nutzer des 200 US-Dollar teuren Pro-Abos erhalten 100 kostenlose "gens" pro Tag, wobei ein Video abhängig von den gewählten Einstellungen mehr als ein "gen" kosten kann. Für nicht zahlende Nutzer bleibt es zunächst bei 30 gens pro Tag. Laut Peebles müsse OpenAI diese kostenlosen Generierungen allerdings in Zukunft kürzen, da sonst nicht genügend Rechenleistung zur Verfügung stehe.

Monetarisierung wie bei Youtube

Peebles stellt sich vor, dass Rechteinhaber ihre Charaktere oder auch echte Personen gegen Bezahlung in sogenannten Cameos zur Verfügung stellen. Außerdem sollen auch Ersteller ihre Videos auf Sora in Zukunft monetarisieren können. Diese Option soll zuerst Personen und Firmen offenstehen, die früh auf der Plattform aktiv waren.

Unklar bleibt, wie OpenAI die Creators auf ihrer Plattform auszahlen möchte, wenn Peebles die aktuelle wirtschaftliche Situation als "völlig unhaltbar" bezeichnet. Ob und wann Nutzer also mit Sora-Videos direkt auf der Plattform Geld verdienen können, bleibt abzuwarten.


Relevante Themen