KI-Upscaling: Intels XeSS schneidet im ersten Test sehr gut ab

Im Test kann Intels Upscaling-Algorithmus für PC-Spiele mit DLSS sowie FSR mithalten und ist außerdem flexibel einsetzbar.

Artikel veröffentlicht am , Martin Böckmann
Intel XeSS ist durchaus konkurrenzfähig.
Intel XeSS ist durchaus konkurrenzfähig. (Bild: Intel)

Der Youtube-Kanal Digital Foundry hat eine Analyse zu XeSS veröffentlicht. Dabei macht XeSS auf einer Intel Arc A770 einen sehr guten Eindruck und kann sowohl in Leistung als auch bei der Bildqualität mit den Konkurrenzprodukten DLSS 2.0 und FSR 2.0 mithalten.

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XeSS ist eine Technik, bei der ein Bild in einer niedrigeren Auflösung gerendert und anschließend hochskaliert wird. Dabei werden mit Hilfe eines AI-Algorithmus Details im Bild ergänzt, welche in dem niedrig aufgelösten Bild gar nicht vorhanden waren. Das Modell für die KI wird mit Hilfe von hochauflösenden Bildern in Cloudservern bei Intel trainiert und kann dann zur Laufzeit fehlende Details nachträglich hinzufügen.

Auf den Intel Arc Grafikkarten wird die AI von den XMX-Kernen auf der GPU beschleunigt. Für die integrierten GPUs gibt es jedoch eine zweite Implementation mittels DP4a, welche auch auf Grafikkarten anderer Hersteller läuft. Sofern ein Spiel also XeSS-Unterstützung mitbringt, lässt sich dies auch auf Nvidia Geforce und AMD Radeon GPUs einschalten.

In hohen Auflösungen ist AI-Upscaling besonders effektiv

Wie bei den Implementationen der Konkurrenz gibt es mehrere Modi: Ultra Quality, Quality, Balanced, Performance und Ultra Performance. In 1.440p-Auflösung war die Bildrate im Performance-Modus immerhin 52 Prozent besser als bei nativer Auflösung. In 4K sind die Verbesserungen noch deutlicher: 88 Prozent im Performance-Modus, 66 Prozent in Balanced, 47 Prozent in Quality und 23 Prozent in Ultra Quality zeigen, dass besonders die hohen Auflösungen profitieren.

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Die Bildqualität unterscheidet sich ohne Heranzoomen laut Digital Foundry nicht von Nvidia DLSS. Und auch dann hat DLSS gegenüber XeSS nur in wenigen Szenarien das sichtbar bessere Bild. Auch Ghosting und Artefakte bei bewegten Bildern sind kein Problem. Intels Algorithmus war sogar besser als die TAA-Implementation von Shadow of the Tomb Raider, obwohl diese in nativer Auflösung läuft.

Einzige Ausnahme hierzu bilden ein paar Bugs, welche Intel noch beheben muss. So gibt es bei Vegetation und Stoffen ein Flackern, welches irritierend sein kann. Auch die Darstellung von Wasser und Schlamm ist nicht immer korrekt. Abgesehen von diesen Fehlern ist der allgemeine Eindruck jedoch gut. Die Unterstützung für mehrere Architekturen könnte darüber hinaus bei der Verbreitung helfen.

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