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Tesla unter Druck: Elon Musk droht mit Auslagerung von KI und Robotik

Nur wenn er mehr Einfluss bekommt, will er Tesla zu einem Robotik - und KI -Unternehmen umformen.
/ Werner Pluta
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Elon Musk: Gebt mir mehr Einfluss! (Bild: Noam Galai/Getty Images for Heidi Klum)
Elon Musk: Gebt mir mehr Einfluss! Bild: Noam Galai/Getty Images for Heidi Klum

25 Prozent oder Tesla wird kein KI- und Robotikunternehmen: Elon Musk setzt Tesla weiter mit einer Forderung nach weiteren Anteilen unter Druck.

Anfang des Jahres forderte Tesla-Chef Elon Musk eine Erhöhung seines Aktienanteils an dem US-Elektroautoherstellers auf 25 Prozent - aktuell hält er 13 Prozent. Dann werde er Tesla zum weltweit führenden Unternehmen für Roboter und künstliche Intelligenz (KI) machen. Diese Forderung bekräftigte er offensichtlich noch einmal mit einer Drohung.

So heißt es in eine Post des Nutzers Teslaconomics auf X (ehemals Twitter):(öffnet im neuen Fenster) : "Wenn Elon 25 Prozent der Stimmrechte erhält, Tesla in Texas eingetragen und das Vergütungspaket genehmigt wird, dann bleiben KI und Robotik bei Tesla und das Unternehmen kann weiter voranschreiten, um das größte Unternehmen der Welt zu werden." Musk bestätigte die Aussage(öffnet im neuen Fenster) mit einem schlichten "Ja" .

Tesla soll sich auf KI und Roboter konzentrieren

Für Musk ist Tesla kein Autohersteller. Er sieht Robotik und KI als wichtigste Geschäftszweige des Unternehmens. Das wichtigste KI-Produkt ist für ihn das System für das autonome Fahren. Die Bedeutung zeigte sich im vergangenen Monat: Da war bekannt geworden, dass Tesla den Plan aufgegeben hat, ein günstiges Einsteigerfahrzeug Model 2 zu bauen. Stattdessen will das Unternehmen ein Robotaxi entwickeln .

Zudem entwickelte das Unternehmen den humanoiden Roboter Optimus , der für den Einsatz in den Tesla-Fabriken gedacht ist. Das Unternehmen will den Roboter auch verkaufen.

Die implizite Drohung, die Musk bestätigt hat, ist: Wenn er die geforderten Anteile nicht bekommt, dann wird er den Umbau von Tesla nicht weiter vorantreiben, sondern, wie er Anfang des Jahres sagte, Roboter und KI in einem anderen Unternehmen entwickeln. Dann aber könnte Tesla seiner Ansicht nach bedeutungslos werden.


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