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KI: Datenschutzbedenken bei neuer Fotosuchfunktion von Apple

In iOS 18 und MacOS 15 gibt es eine standardmäßig aktivierte Funktion namens "erweiterte visuelle Suche"in der Foto-App. Die wirft Datenschutzbedenken auf.
/ Andreas Donath
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Fotos-App von Apple (Bild: Apple)
Fotos-App von Apple Bild: Apple

Eine Funktion, die mit den iOS, MacOS und iPadOS-Systemupdates eingeführt worden ist, ermöglicht es Benutzern, in ihren Fotos nach den aufgenommenen Motiven zu suchen. Die Funktion heißt "erweiterte visuelle Suche". Apple behauptet, die Foto-Daten zu schützen, doch die automatische Aktivierung dieser mit der Cloud verbundenen Funktion hat Diskussionen über den Datenschutz ausgelöst(öffnet im neuen Fenster).

Technische Umsetzung und Datenschutzmaßnahmen

Laut der Dokumentation von Apple(öffnet im neuen Fenster) verwendet das System ein OHTTP-Relay, um IP-Adressen zu verschleiern, und nutzt Verschlüsselungsprotokolle, um den direkten Zugriff auf Fotoinformationen zu verhindern. Das Unternehmen veröffentlichte am 24. Oktober 2024 eine detaillierte technische Erklärung in seinem Machine Learning Research-Blog(öffnet im neuen Fenster), in der es sein Engagement für den Datenschutz durch verschiedene Sicherheitsmaßnahmen hervorhebt.

Nutzer können die erweiterte visuelle Suche über ihre Geräteeinstellungen deaktivieren, aber Kritiker argumentieren, dass der Opt-out-Ansatz im Widerspruch zu Apples früherer Haltung zum Datenschutz stehe. Die frühere Marketingkampagne des Unternehmens, in der es hieß: "Was auf Ihrem iPhone passiert, bleibt auf Ihrem iPhone", ist nun angesichts dieser standardmäßig mit der Cloud verbundenen Funktionalität etwas erschüttert.

Für Nutzer, die sich um ihre Privatsphäre sorgen, kann die Funktion auf iOS-Geräten über Einstellungen > Apps > Fotos oder auf MacOS-Systemen in den Einstellungen der Foto-App deaktiviert werden.


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