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KI, Social Media, Telemedizin:
Wie sieht der Bevölkerungsschutz von morgen aus?

Auf Social Media Infos sammeln, mit KI Drohnenbilder auswerten, mit Telemedizin Patienten versorgen – wie Katastrophenhelfer neue Technik nutzen.
/ Fabian Deitelhoff
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Im Virtual Operations Support Team (Vost) des THW sollen Meldungen unter anderem aus sozialen Netzwerken verifiziert und eingeordnet werden. (Bild: THW)
Im Virtual Operations Support Team (Vost) des THW sollen Meldungen unter anderem aus sozialen Netzwerken verifiziert und eingeordnet werden. Bild: THW

Starkregen wie bei der Ahrtal-Flut, verheerende Waldbrände, die Covid-19-Pandemie: Immer wieder gibt es neue Herausforderungen für den Bevölkerungsschutz. Der Klimawandel, die Urbanisierung und geopolitische Unsicherheiten vergrößern die Zahl und Komplexität der Gefahrenlagen(öffnet im neuen Fenster) . Digitale Technik kann hier helfen – und zwar in allen Phasen des Krisenmanagements: von der Prävention über die Einsatzführung bis zur Nachbereitung.

So sind soziale Medien bereits heute integraler Bestandteil des Alltags und haben weitreichende Auswirkungen auf Kommunikation, Koordination und Informationsverarbeitung in Krisenlagen(öffnet im neuen Fenster) , wie das Deutsche Komitee Katastrophenvorsorge (DKKV) schreibt. Gleichzeitig wandeln sich die Nutzer von reinen Konsumenten zu Prosumenten: Sie produzieren und konsumieren Informationen zugleich. So bieten diese Plattformen nach Ansicht des DKKV besondere Chancen, etwa für die schnelle Verbreitung von Warnhinweisen und durch ihre große Reichweite. Dank der niedrigen Zugangshürden können Behörden spontanes Engagement aus der Bevölkerung mobilisieren und so die Resilienz stärken.

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