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KI-Rechenzentren vs. Stromnetz:
Wer zahlt die Zeche für den KI-Boom?

In Europa fehlt Strom für KI - Rechenzentren , in den USA steigen die Strompreise. Die Folgen sind schon spürbar.
/ Oliver Jessner
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Der US-Bundesstaat Virginia belegt Rechenzentren mit Spezialtarifen (hier zu sehen: das des Digital Realty Innovation Lab in Ashburn am 12. November 2025). (Bild: Andrew Caballero-Reynolds/AFP via Getty Images)
Der US-Bundesstaat Virginia belegt Rechenzentren mit Spezialtarifen (hier zu sehen: das des Digital Realty Innovation Lab in Ashburn am 12. November 2025). Bild: Andrew Caballero-Reynolds/AFP via Getty Images

Auch in Europa verbrauchen KI-Rechenzentren große Strommengen, die in Zukunft zum Problem werden können. Trotz ambitionierter Digitalpläne wird ihr Wachstum bereits durch Engpässe in den Stromnetzen gebremst; neue Großprojekte verzögern sich mangels Netzkapazität. Betreiber müssen(öffnet im neuen Fenster) auf eigene Kraftwerke ausweichen oder warten jahrelang auf einen Netzanschluss.

Gleichzeitig explodieren in den USA die Strompreise: In einem Strommarkt stiegen die Kapazitätskosten innerhalb eines Jahres um 833 Prozent, weshalb der US-Bundesstaat Virginia nun Datenzentren mit einem Spezialtarif zur Kasse bittet(öffnet im neuen Fenster) .

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