KI-Produktivität: Chefs sparen 16 Minuten pro Woche
Laut einer Studie des Dokumenten-Softwareunternehmens Foxit, durchgeführt vom Marktforschungsinstitut Sapio Research im Oktober 2025, glauben 89 Prozent der befragten Führungskräfte und 79 Prozent der Endnutzer, seit der Einführung von KI-Tools produktiver zu sein(öffnet im neuen Fenster) . Die Stichprobe umfasste 1.000 Büroarbeiter und 400 leitende Angestellte in den USA und Großbritannien.
Das Problem nennt der Bericht Verifizierungsaufwand: Führungskräfte schätzen, dass KI ihnen rund 4,6 Stunden pro Woche einspart, verbringen aber gleichzeitig etwa 4 Stunden und 20 Minuten damit, KI-generierte Inhalte zu prüfen. Nettoresultat: 16 Minuten gesparte Zeit pro Woche.
Bei einfachen Mitarbeitern ist die Bilanz sogar negativ: Sie verlieren unter dem Strich etwa 14 Minuten wöchentlich.
Fehler und Datenschutz kosten Zeit
36 Prozent der Befragten nannten Datenschutz- und Sicherheitsbedenken als größtes Hindernis für eine tiefere KI-Nutzung, 34 Prozent fehlt das Vertrauen in die Ausgaben. Nur rund ein Drittel der Endnutzer ist laut Studie sehr zuversichtlich gegenüber KI-generierten Inhalten, bei Führungskräften sind es immerhin 60 Prozent.
Diese Kluft birgt laut Bericht ein eigenes Risiko: Übervertrauen an der Spitze trifft auf Skepsis an der Basis.
68 Prozent der befragten Führungskräfte gaben an, KI habe in ihren Unternehmen bereits Restrukturierungen oder Stellenabbau ausgelöst. Gleichzeitig machen sich laut Studie nur 12 Prozent der einfachen Mitarbeiter ernsthafte Sorgen um ihren Job.
Der Befund ist eindeutig: KI ist in den meisten Unternehmen angekommen, die versprochene Produktivitätswende aber nicht. Nutzer verbringen fast genauso viel Zeit mit dem Prüfen von KI-Ausgaben, wie sie durch den Einsatz gewinnen.
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