KI-Phone: Telekom zeigt KI-Smartphone ohne Apps
Die Deutsche Telekom hat ihre Idee eines App-losen KI-Smartphones präsentiert. Das KI-Phone(öffnet im neuen Fenster) basiert auf dem T-Phone des Unternehmens und will für Dinge, die normalerweise über installierte Apps erledigt werden, ein KI-Interface verwenden.
Dieses wird in Zusammenarbeit mit Brain.ai(öffnet im neuen Fenster) entwickelt, dessen Interface Natural AI heißt. So sollen Nutzer beispielsweise Flüge oder Hotels buchen und Tickets für Veranstaltungen kaufen können, indem sie der KI einfach die jeweiligen Daten nennen. Die KI soll je nach Kontext eigenständig die passenden Anwendungen aussuchen, die offenbar nicht auf dem Gerät selbst installiert sein müssen.
Auf welches LLM Brain.ai dabei zugreift, geht aus den Angaben der Telekom und Brain.ai nicht hervor. Die Telekom sieht das KI-Smartphone als persönlichen Assistenten, eine Art Concierge. Nutzer sollen sich nicht mehr mit unterschiedlichen Apps herumschlagen müssen. Ein vergleichbares Konzept verfolgt auch das Handheld Rabbit R1 , das als KI-Controller für Webseiten und Apps dienen soll.
KI-Berechnungen erfolgen in der Cloud
Auf dem von der Telekom nun als Prototyp gezeigten Smartphone werden die KI-Berechnungen komplett in die Cloud ausgelagert. Das ist angesichts der technischen Ausstattung des T-Phones nicht verwunderlich – das Smartphone verwendet Mediateks Dimensity 700 als SoC, der nicht leistungsfähig genug für KI-Anwendungen ist.
Die Telekom hat aber auch in Kooperation mit Qualcomm ein Smartphone entwickelt, das mit dem Snapdragon 8 Gen 3 ausgestattet ist. Dort findet ein Großteil der KI-Berechnungen auf dem Gerät selbst statt – das SoC ist dazu dank einer leistungsfähigen NPU in der Lage.
Die Telekom will die Showcase-Geräte auf dem MWC 2024 vom 26. bis zum 29. Februar 2024 in Barcelona ausstellen. Bis zu einer Veröffentlichung der Geräte wird es der Telekom zufolge noch dauern.
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