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KI: OpenAI startet Monetarisierung für GPT-Entwickler

OpenAI will ausgewählt GPT-Entwickler im Rahmen seines Monetarisierungsprogramms bezahlen. Bisher waren alle GPTs kostenlos nutzbar.
/ Andreas Donath
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GPT-Store (Bild: OpenAI/Mockuup Studio)
GPT-Store Bild: OpenAI/Mockuup Studio

OpenAI will GPT-Anbietern künftig ermöglichen, dass sie ihre Entwicklungen auf ChatGPT verkaufen können. Zunächst kündigte OpenAI auf X an(öffnet im neuen Fenster) , dass das Unternehmen mit einigen GPT-Entwicklern zusammenarbeitet, um auszuloten, wie die Monetarisierung aussehen könnte.

Die Ankündigung auf X hat schnell Fragen über den Auswahlprozess und die möglichen Auswirkungen auf die Zugänglichkeit der GPTs aufgeworfen.

OpenAI arbeitet nach eigener Aussage mit einer kleinen Gruppe von US-Entwicklern zusammen, um ein Erlösmodell für GPTs zu testen. Das Ziel von OpenAI sei es, ein Ökosystem aufzubauen, in dem Entwickler mitverdienen können. Ganz selbstlos dürfte das nicht sein, weil der Marktplatz eine Verkaufsprovision beinhalten wird. Wie hoch die sein wird, ist noch unklar.

Bedenken und Kritik tauchen auf

Einige ChatGPT-Nutzer wollen auf X gerne wissen, wer die ausgewählten US-Anbieter und die Kriterien für ihre Auswahl sind. Außerdem gab es Bedenken, dass so ungewollt bestimmte Dienste bevorzugt werden könnten, mit denen diese GPTs zusammenarbeiten.

Der GPT -Store von OpenAI ist erst im November 2023 gestartet und hat schon jetzt ein massives Qualitätsproblem. Er beherbergt auch GPTs, die Urheberrechte verletzen könnten, und das zeigt, dass OpenAI den Store nicht ausreichend prüft.

Eine von Techcrunch im März 2024(öffnet im neuen Fenster) durchgeführte Untersuchung ergab, dass der GPT-Store mit bizarren und möglicherweise gegen das Urheberrecht verstoßenden GPTs überschwemmt ist. Diese Chatbots lassen auf laxe Kontrollen durch OpenAI schließen, obwohl das Unternehmen behauptet, eine Kombination aus automatisierten Systemen, menschlicher Überprüfung und Benutzer-Feedback zu nutzen, um GPTs zu prüfen.

Der GPT-Store enthält laut Techcrunch mehrere Chatbots, die offenbar ohne Genehmigung auf Film-, Fernseh- und Videospielserien basieren. Dies gibt Anlass zur Sorge über mögliche Urheberrechtsverletzungen und Markenrechtsprobleme, denen OpenAI sich aussetzen könnte.


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